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Tharsander ist das Pseudonym des evangelischen Pfarrers Georg Wilhelm Wegner (* 5. September 1692 in Oranienburg, Kurbrandenburg; † 16. August 1765 in Germendorf, Brandenburg-Preußen). Er ist sicher nicht der ersten Garde der Aufklärer zuzurechnen, doch als unermüdlicher Leser und Kommentator der großen Geister seiner Zeit (Seine private Bibliothek umfasst über 1000 Bände, darunter auch Werke von Christian Wolff und Leibniz) hinterlässt er in seinen eigenen Werken viel Bemerkens- und Erinnernswertes.
So setzt er sich beispielsweise unter dem Titel „Die Vampyren und schmatzende Todten” [1] mit dem Aberglauben und insbesondere mit dem Vampirismus auseinander. Zu diesem Behuf finden sich in seiner Bibliothek verschiedene Titel, die sich damit befassen.
Ein großer Teil seiner Bibliothek ist noch erhalten und zugänglich. Informationen darüber gibt es im Museum der St.-Nikolai-Gemeinde in Berlin-Spandau. Zur Erinnerung ist seit 1972 der Tharsanderweg am Grimnitzsee in Berlin-Wilhelmstadt nach ihm benannt.
Inhaltsverzeichnis |
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Tharsander |
| ALTERNATIVNAMEN | Wegener, Georg Wilhelm; Wegner, Georg Wilhelm |
| KURZBESCHREIBUNG | evangelischer Pfarrer |
| GEBURTSDATUM | 5. September 1692 |
| GEBURTSORT | Oranienburg, Kurbrandenburg |
| STERBEDATUM | 16. August 1765 |
| STERBEORT | Germendorf, Brandenburg-Preußen |