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Theater&Philharmonie Thüringen ist ein Mehrspartentheater im Freistaat Thüringen, das aus der Fusion des Landestheater Altenburg mit den Bühnen der Stadt Gera im Jahr 1995 entstand. Der ursprüngliche Name nach der Fusion war Altenburg-Gera Theater GmbH. 2006 erfolgte die Umbenennung in TPT Theater&Philharmonie Thüringen GmbH. Mit circa 165.000 Besuchern jährlich ist es das Theater mit den meisten Zuschauern in Thüringen.
Das Theater wurde 1869–1871 nach einem Entwurf des Architekten Otto Brückwald im Stile der Neorenaissance gebaut und 1871 mit „Der Freischütz“ von Carl Maria von Weber eingeweiht. 1904/1905 wurde es noch einmal umgebaut und bekam dadurch seinen markanten Vorbau. Die Kapazität des großen Saals beträgt 492 Plätze. Im Jahr 1995 wurde das Theater komplett renoviert. Weitere Spielstätten sind das Theater unterm Dach und das Heizhaus. Seit 2005 finden auf dem Schloss Altenburg die Altenburger Prinzenraubfestspiele statt.
In Gera werden vier Häuser bespielt (Großes Haus, Bühne am Park, Kleines Theater im Zentrum und die TheaterFABRIK in der Tonhalle). Das Große Haus wurde nach einem Entwurf des Architekten Heinrich Seeling erbaut und am 20. Oktober 1902 eingeweiht. Das Theater hat einen Theatersaal mit 550 Plätzen und einen Konzertsaal mit 812 Plätzen, der eine Sauer-Orgel besitzt. In den Jahren 2005 bis 2007 wurde das Gebäude einer umfassenden Gesamtsanierung, Restaurierung, Rekonstruktion und Modernisierung unterzogen. Der als Interimsspielstätte genutzte moderne Anbau vom Geraer Architekten Klaus Sorger aus dem Jahre 2005 mit einer Werkstattbühne, Kantine und Büroräumen wird heute als Nebenspielstätte ("Bühne am Park") weitergenutzt.
Theater: Altenburg/Gera | Arnstadt | Eisenach | Erfurt • Waidspeicher | Greiz | Jena | Meiningen | Nordhausen | Rudolstadt | Weimar
Orchester: Landeskapelle Eisenach | Philharmonisches Orchester Erfurt | Thüringen Philharmonie Gotha | Vogtland Philharmonie Greiz Reichenbach | Jenaer Philharmonie | Meininger Hofkapelle | Thüringer Symphoniker Saalfeld-Rudolstadt | Loh-Orchester Sondershausen | Staatskapelle Weimar