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Die Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH ist eine Kultureinrichtung in Thüringen, die aus dem Zusammenschluss des Theaters Nordhausen und des Loh-Orchesters Sondershausen hervorgegangen ist.
Das Gebäude des Nordhäuser Theaters befindet sich in der Käthe-Kollwitz-Straße 15 in der gleichnamigen Stadt. Sondershäuser Spielstätten sind unter anderem das Haus der Kunst im Loh 1c, das Residenzschloss bzw. der Schlosshof, in dem jährlich die Thüringer Schlossfestspiele stattfinden und das Achteckhaus.
Die GmbH entstand 1992 durch den Zusammenschluss der Bühnen der Stadt Nordhausen mit dem Loh-Orchester Sondershausen.
Gesellschafter sind die Stadt Nordhausen, der Landkreis Nordhausen, der Kyffhäuserkreis und die Stadt Sondershausen. Seit 2004 ist Lars Tietje Intendant und das Amt der Ballettdirektorin hat Jutta Ebnother inne.
Der Spielplan des Theaters und des Orchesters beinhaltet ein Spektrum von Oper, Ballett, klassischer und zeitgenössischer Musik bis zu Operette und Musical sowie spezielle Angebote für Kinder und Jugendliche.
Schwerpunkte der vergangenen Spielzeiten waren die Puccini-Produktionen Tosca, Madame Butterfly und Turandot, La Boheme sowie eine Musical-Schiene für junge Theaterbesucher, 2007 mit Chess, 2008 mit "Kleiner Lord Remi", 2009 On the Town, 2010 Jekyll & Hyde und Mein Freund Bunbury. Sehr viel Beachtung fand 2004 die Uraufführung der Oper "Die Legende von Paul und Paula" von Ludger Vollmer nach Ulrich Plenzdorfs Vorlage. Ebenfalls überregionale Beachtung erlangten die Inszenierungen "Neues vom Tage" von Paul Hindemith und das getanzte Mozart-Requiem 2007.
Im März 2007 trat die Ballettkompanie des Theaters Nordhausen im Rahmen des Budapest Spring Festival auf.
Seit dem Jahr 2006 gibt es im Sommer in Sondershausen die Thüringer Schlossfestspiele Sondershausen, dort treten junge Sänger und Studenten auf.
2004 wurde aus Kostengründen die Schauspielsparte abgewickelt. Seitdem tauschen die Theater Nordhausen (Musiktheater, Ballett) und Rudolstadt (Schauspiel) ihre Produktionen aus.
2006 kämpfte das Theater erneut ums Überleben. Die Thüringer Landesregierung hatte beschlossen, die Mittel massiv zu kürzen. Bürgerproteste führten zum Abschluss eines Finanzierungsvertrages für 2007. Orchester, Musiktheater und Ballett sollen mit Personalreduzierungen bis 2012 erhalten bleiben.
Seit 2008 besteht eine Kooperation mit der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar, im Opernstudio gibt es eine Probebühne für die Studenten und Absolventen.
Die GmbH ist mit ca. 200 Beschäftigten einer der größten Arbeitgeber der Region Nordthüringen.
Theater: Altenburg/Gera | Arnstadt | Eisenach | Erfurt • Waidspeicher | Greiz | Jena | Meiningen | Nordhausen | Rudolstadt | Weimar
Orchester: Landeskapelle Eisenach | Philharmonisches Orchester Erfurt | Thüringen Philharmonie Gotha | Vogtland Philharmonie Greiz Reichenbach | Jenaer Philharmonie | Meininger Hofkapelle | Thüringer Symphoniker Saalfeld-Rudolstadt | Loh-Orchester Sondershausen | Staatskapelle Weimar
51.503527777810.79735Koordinaten: 51° 30′ 13″ N, 10° 47′ 50″ O