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Theodor Mommsen

Dieser Artikel behandelt den deutschen Altertumswissenschaftler Theodor Mommsen, zum Historiker Theodor Ernst Mommsen (1905–1958) siehe ebenda.
Theodor Mommsen im hohen Alter

Christian Matthias Theodor Mommsen (* 30. November 1817 in Garding, Schleswig-Holstein; † 1. November 1903 in Charlottenburg) war ein deutscher Historiker und gilt als der bedeutendste Altertumswissenschaftler des 19. Jahrhunderts. Seine Werke und Editionen zur römischen Geschichte sind noch fĂŒr die heutige Forschung von grundlegender Bedeutung. FĂŒr seine Römische Geschichte wurde er 1902 mit dem Nobelpreis fĂŒr Literatur geehrt.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Mommsen stammte aus einer Pfarrerfamilie; sein Vater Jens Mommsen war seit 1821 Pfarrer in Oldesloe, wo der Ă€lteste Sohn Theodor zusammen mit fĂŒnf Geschwistern aufwuchs. Den strengen christlichen Glaubensvorstellungen des Vaters entzogen sich die Kinder nach und nach, doch blieb Mommsen bis ans Lebensende ein ĂŒberzeugter liberaler Protestant, mit einer deutlichen Abneigung gegen den Katholizismus. Obwohl die Familie in eher Ă€rmlichen VerhĂ€ltnissen lebte, weckte Jens Mommsen bei seinen Kindern frĂŒh das Interesse an den antiken Klassikern. Nach anfĂ€nglichem Privatunterricht besuchte Theodor Mommsen ab Oktober 1834 das Christianeum in Altona und begann im Mai 1838 ein Jurastudium an der UniversitĂ€t Kiel. Hier trat er der Burschenschaft Albertina bei, lernte 1839 den spĂ€ter als Dichter berĂŒhmt gewordenen Jurastudenten Theodor Storm kennen, teilte sich mit ihm zeitweise die Wohnung und veröffentlichte zusammen mit ihm und seinem jĂŒngeren Bruder Tycho Mommsen 1843 das Liederbuch dreier Freunde, eine Gedichtsammlung, die von der Literaturkritik freundlich aufgenommen wurde. Im selben Jahr wurde er in Kiel promoviert. Wiewohl eigentlich Jurist, widmete er sich fortan ausgehend von seinen Studien zum Römischen Recht zunehmend der Alten Geschichte.

Der junge Theodor Mommsen (Mitte) mit Moriz Haupt und Otto Jahn. Daguerreotypie, Leipzig 1848.

Mommsen strebte eine wissenschaftliche Karriere an, musste zunĂ€chst aber seinen Lebensunterhalt als Aushilfslehrer an zwei MĂ€dchenpensionaten bestreiten, die Tanten von ihm in Altona leiteten. 1844 erhielt er ein dĂ€nisches Reisestipendium (das Herzogtum Schleswig war damals in Personalunion mit DĂ€nemark verbunden) und besuchte zunĂ€chst Frankreich, dann vor allem Italien, wo er seine BeschĂ€ftigung mit römischen Inschriften begann. Er trat in Kontakt mit dem ArchĂ€ologischen Institut und plante eine Sammlung aller bekannten lateinischen Inschriften, die im Gegensatz zu frĂŒheren Corpora auf dem Autopsieprinzip beruhen sollte. Als ersten Schritt sammelte Mommsen die Inschriften des damaligen Königreichs Neapel.

1847 kehrte Mommsen nach Deutschland zurĂŒck, musste vorerst aber wieder als Lehrer arbeiten. WĂ€hrend der MĂ€rzrevolution von 1848 wurde er Journalist in Rendsburg und vertrat energisch seine liberalen Überzeugungen. Im Herbst dieses Jahres erhielt er einen Ruf als außerordentlicher Professor fĂŒr Rechtswissenschaft nach Leipzig und konnte so endlich die wissenschaftliche Laufbahn einschlagen. Er begann eine umfangreiche PublikationstĂ€tigkeit, blieb aber auch politisch aktiv, zusammen mit seinen Freunden und Professorenkollegen Moriz Haupt und Otto Jahn. Wegen ihrer Beteiligung am sĂ€chsischen Maiaufstand 1849 wurden die drei angeklagt und 1851 aus dem Hochschuldienst entlassen.

Mommsen wurde noch im selben Jahr auf einen Lehrstuhl fĂŒr Römisches Recht in ZĂŒrich berufen, den er 1852 antrat. Er wollte aber gern nach Deutschland zurĂŒckkehren und folgte 1854 einer Berufung nach Breslau, wo er mit dem Privatdozenten Jacob Bernays Freundschaft schloss. 1856 verlieh ihm die Philosophische FakultĂ€t der UniversitĂ€t Greifswald die EhrendoktorwĂŒrde.

1858 wurde Mommsen auf eine Forschungsprofessur an die Preußische Akademie der Wissenschaften in Berlin berufen und erhielt 1861 einen Lehrstuhl fĂŒr römische Altertumskunde an der Berliner UniversitĂ€t, wo er bis 1885 Vorlesungen hielt (eine Aufgabe, die fĂŒr ihn deutlich hinter die ForschungsaktivitĂ€ten zurĂŒcktrat). Rufe an andere UniversitĂ€ten, die er erhielt, nutzte er zu Verbesserungen seiner Stellung. Mommsen war auch Mitglied der Königlich SĂ€chsischen Gesellschaft der Wissenschaften in Leipzig sowie ab 1852 auswĂ€rtiges Mitglied der Kgl. Akademie der Wissenschaften und ab 1895 auswĂ€rtiges Mitglied der AcadĂ©mie des Inscriptions et Belles-Lettres.

Theodor Mommsen, Stich von Louis Jacobi (1863)

Bei seinen Studenten war Mommsen unbeliebt, er galt als schlechter und herrischer Dozent. Immer wieder griff er aber zugunsten seiner SchĂŒler ein und sicherte ihnen LehrstĂŒhle, etwa im Falle Otto Seecks und Ulrich Wilckens. Beide Male hatte Karl Julius Beloch, der mit Mommsen zerstritten war, das Nachsehen. Den meisten von Mommsens SchĂŒlern gelang es nie, aus dem Schatten ihres ĂŒbermĂ€chtigen Lehrers zu treten. Andere jĂŒngere Gelehrte und auch einige SchĂŒler Mommsens bemĂŒhten sich hingegen, sich von ihrem akademischen Lehrer zu emanzipieren - unter diesen ist Max Weber sicher der bedeutendste, den Mommsen eigentlich fĂŒr seinen einzig wĂŒrdigen Nachfolger hielt, der sich aber noch vor der Promotion der Soziologie zuwandte.

FĂŒr seine wissenschaftlichen Leistungen wurde Mommsen hoch geehrt (Orden Pour le mĂ©rite fĂŒr Wissenschaften und KĂŒnste 1868, EhrenbĂŒrgerschaft von Rom). Mommsen erhielt 1902 fĂŒr sein Hauptwerk, die Römische Geschichte, den Nobelpreis fĂŒr Literatur als

„dem gegenwĂ€rtig grĂ¶ĂŸten lebenden Meister der historischen Darstellungskunst, mit besonderer BerĂŒcksichtigung seines monumentalen Werkes ‚Römische Geschichte' “.

Mit seiner Frau Marie, einer Tochter des Leipziger Verlegers Karl Reimer, mit der er seit 1854 verheiratet war, hatte Mommsen 16 Kinder, von denen zwölf das Erwachsenenalter erreichten. Zu seinen Enkeln zĂ€hlen die Historiker Wilhelm Mommsen und Theodor E. Mommsen, der spĂ€tere PrĂ€sident des Bundesarchivs Wolfgang A. Mommsen, der Manager und hohe Beamte im RĂŒstungsministerium, spĂ€ter auch Verteidigungsministerium Ernst Wolf Mommsen. Theodor Mommsens Urenkel Hans Mommsen und Wolfgang J. Mommsen haben die Geschichtswissenschaft im Nachkriegsdeutschland entscheidend mitgeprĂ€gt. Sein Ururenkel Oliver Mommsen macht als Schauspieler Karriere.

Das Grab Mommsens befindet sich auf dem Dreifaltigkeitsfriedhof II in Berlin-Kreuzberg, als Ehrengrab der Stadt Berlin, im Feld M1. G1.

Wissenschaftliche Werke

Der Historiker Theodor Mommsen, GemÀlde von Ludwig Knaus, 1881

Mommsen verfasste ĂŒber 1500 wissenschaftliche Studien und Abhandlungen zu verschiedenen Forschungsthemen, vor allem zu Geschichte und Rechtswesen des Römischen Reiches von der FrĂŒhzeit bis in die ausgehende SpĂ€tantike. Seine wichtigsten Publikationen sind:

  • Römische Geschichte: Mommsens berĂŒhmtestes Werk erschien von 1854 bis 1856 in drei BĂ€nden und schilderte die Geschichte Roms bis zum Ende der römischen Republik und der Herrschaft Caesars, den Mommsen als genialen Staatsmann darstellte. Die politischen Auseinandersetzungen vor allem der spĂ€ten Republik werden auch in der Terminologie mit den politischen Entwicklungen des 19. Jahrhunderts (Nationalstaat, Demokratie) verglichen. Das engagiert geschriebene Werk gilt als Klassiker der Geschichtsschreibung.
  • Eine Fortsetzung der römischen Geschichte in die Kaiserzeit hinein schrieb Mommsen nie, nur Mitschriften seiner Vorlesungen ĂŒber römische Kaisergeschichte wurden (erst 1992) veröffentlicht. 1885 erschien als Band 5 der Römischen Geschichte eine Darstellung der römischen Provinzen in der Kaiserzeit.
  • Römisches Staatsrecht: FĂŒr die althistorische Forschung nach wie vor von großer Bedeutung ist die dreibĂ€ndige (1871–1888) systematische Darstellung des römischen Staatsrechts.
  • Römisches Strafrecht (1899)

Mommsen als Wissenschaftsorganisator

Theodor Mommsen, PortrÀt von Franz Lenbach (1897)

An der Berliner Akademie, wo er von 1874 bis 1895 SekretĂ€r der Historisch-Philologischen Klasse war, organisierte Mommsen zahlreiche wissenschaftliche Großunternehmen, vor allem Quelleneditionen. DarĂŒber hinaus ĂŒbte er durch enge Kontakte zu Friedrich Althoff zeitweilig großen Einfluss auf die preußische Wissenschafts- und Hochschulpolitik aus.

Corpus Inscriptionum Latinarum

Die Sammlung aller bekannten antiken lateinischen Inschriften (Corpus Inscriptionum Latinarum) hatte Mommsen bereits zu Beginn seiner wissenschaftlichen Laufbahn konzipiert, als er modellhaft die Inschriften des Königreichs Neapel herausgab (1852). Das vollstĂ€ndige Corpus Inscriptionum Latinarum sollte 16 BĂ€nde umfassen, von denen 15 zu Mommsens Lebzeiten noch erschienen, fĂŒnf von Mommsen selbst erarbeitet. Grundprinzip fĂŒr die Edition war, im Gegensatz zu frĂŒheren Sammlungen, das Autopsieprinzip, bei dem alle erhaltenen Inschriften im Original ĂŒberprĂŒft wurden.

Die Erforschung des Obergermanisch-Raetischen Limes

Unter der Leitung von Mommsen nahm 1892 die Reichs-Limes-Kommission ihre Arbeit auf, deren Ziel es war, den genauen Verlauf und die Lage der Kastelle des Obergermanisch-Raetischen Limes zu ergrĂŒnden. Die Forschungsberichte ĂŒber die Ausgrabungen fĂŒllten vierzehn BĂ€nde und gelten noch heute als einzigartige Pioniertat der Aufarbeitung germanisch-römischer Geschichte.

Weitere Editionen und Forschungsunternehmen

Mommsen gab auch die fĂŒr das römische Recht grundlegenden Sammlungen Corpus Iuris Civilis und Codex Theodosianus heraus. Ferner war er maßgeblich beteiligt an den Monumenta Germaniae Historica, wo er die Reihe der Auctores antiquissimi begrĂŒndete, der Edition der Schriften der KirchenvĂ€ter und zahlreichen weiteren Unternehmungen. So regte er an der Berliner Akademie auch die wie das Corpus Inscriptionum Latinarum bis heute andauernden Forschungsvorhaben Griechisches MĂŒnzwerk und Prosopographia Imperii Romani an.

Nach Theodor Mommsen wurde die Mommsen-Gesellschaft benannt, eine altertumswissenschaftliche Fachgesellschaft.

Mommsen als Politiker

Neben seiner wissenschaftlichen TĂ€tigkeit war Mommsen auch politisch aktiv und beschĂ€ftigte sich u. a. kritisch mit den Themen Antisemitismus, Imperialismus und als Zeitgenosse der Revolution von 1848 mit dem Liberalismus. Er war 1890 einer der Mitinitiatoren des Vereins zur Abwehr des Antisemitismus.

Er war von 1863 bis 1866 und wieder von 1873 bis 1879 Abgeordneter im preußischen Landtag, von 1881 bis 1884 im Reichstag, zuerst fĂŒr die liberale Fortschrittspartei, spĂ€ter fĂŒr die Nationalliberalen, schließlich fĂŒr die Sezessionisten. Er beschĂ€ftigte sich naheliegenderweise mit Fragen der Wissenschafts- und Bildungspolitik und vertrat zunĂ€chst nationale Positionen. Aus EnttĂ€uschung ĂŒber die Politik des Kaiserreichs, dessen Zukunft er sehr pessimistisch sah, empfahl er schließlich eine Zusammenarbeit der Liberalen mit der Sozialdemokratie. Über die Sozialpolitik geriet Mommsen 1881 in Auseinandersetzung mit Bismarck.

Im sogenannten Berliner Antisemitismusstreit 1879/1880 wandte er sich gegen seinen Historikerkollegen Heinrich von Treitschke, der die Parole „Die Juden sind unser UnglĂŒck“ geprĂ€gt und den Judenhass damit in Mommsens Augen salonfĂ€hig gemacht hatte.

Ehrungen: GedenkstĂ€tte, DenkmĂ€ler, Straßen und GebĂ€ude

Der Bildhauer Fritz Schaper schuf 1905 eine Modellskizze
fĂŒr das Berliner Mommsen-Denkmal.
Der Bildhauer Adolf BrĂŒtt vor seinem Theodor-Mommsen-Denkmal, in der Weimarer Bildhauerschule, 1908.
Denkmal des NobelpreistrĂ€gers Mommsen vor der Humboldt-UniversitĂ€t von 1909 Adolf BrĂŒtt (1909)

In Mommsens Geburtsstadt Garding wurde 1987 eine GedenkstÀtte zu seinem Leben und Werk eingerichtet, das Theodor-Mommsen-GedÀchtnis neben seinem Geburtshaus, an dem seit 1903 eine Gedenktafel angebracht ist.

AnlĂ€sslich der Jahrhundertfeier der Berliner UniversitĂ€t wurde am 1. November 1909, am Todestage Mommsens, das von Adolf BrĂŒtt in Weimar geschaffene Sitzbild enthĂŒllt. Der Berliner Bildhauer Heinrich Splieth schuf eine Mommsen-BĂŒste, die, in Bronze gegossen, in Garding auf einem Sockel als Denkmal aufgestellt wurde. Im Jahre 2001 wurde die BĂŒste gestohlen und ist seitdem nicht wieder aufgetaucht. Die Mommsen-BĂŒste, die Besucher der Stadt heute auf dem Marktplatz in Garding besichtigen können, ist ein Abguss einer BĂŒste des Berliner Bildhauers Karl Pracht. In der Mommsen-Apotheke in Berlin-Charlottenburg steht eine MommsenbĂŒste des Bildhauers Ferdinand Hartzer.

Mommsenstraßen gibt es in Bad Oldesloe, Berlin, Bremen, Dresden, DĂŒsseldorf, Elmshorn, Erkrath, Essen (Ruhr), Flensburg, Garding, Hamburg, Hannover, Heide (Holstein), Hockenheim, Husum, Kempen, Köln, Laage, Leipzig, Menden (Sauerland), MĂŒnchen, Neuss, Neustadt am RĂŒbenberge, NĂŒrnberg, Osterburken, Panketal, Plauen, Solingen, Wuppertal, Zwickau und Wien (Mommsengasse), einen Mommsenweg in Dortmund.

Nach Mommsen wurden Schulen in Berlin-Charlottenburg (Mommsen-Gymnasium, seit 1904), Bad Oldesloe (Theodor-Mommsen-Schule, seit 1950) und in Leipzig (Theodor-Mommsen-Gymnasium, 1992–2006) benannt, in Berlin mit dem Mommsenstadion sogar eine SportstĂ€tte. Die Filmreihe Die LĂŒmmel von der ersten Bank spielt an einem fiktiven Mommsen-Gymnasium in Baden-Baden.

Sehr wahrscheinlich nach der Physiognomie des achtzigjĂ€hrigen Mommsens gestaltete der Bildhauer Joseph Uphues die Figur des im 12. und 13. Jahrhundert wirkenden Brandenburger Domherren und Historiographen Heinrich von Antwerpen, jedenfalls ist laut Uta Lehnert die Ähnlichkeit „wohl nicht zufĂ€llig“.[1] Die BĂŒste war eine Nebenfigur der Denkmalgruppe 3 mit dem zentralen Standbild fĂŒr Otto II. in der Berliner Siegesallee und wurde am 22. MĂ€rz 1899 enthĂŒllt.

Literatur

  • Karl Christ u. a.: Theodor Mommsen und die „Römische Geschichte“. dtv, MĂŒnchen 1976; 6. Auflage 2001, ISBN 3-423-59055-6 (Theodor Mommsen: Römische Geschichte. Bd. 8).
  • Alexander DemandtMommsen, Theodor. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 18, Duncker & Humblot, Berlin 1997, S. 25–27 (Onlinefassung).
  • Joachim Fest: Pathetiker der Geschichte und Baumeister aus babylonischem Geist. Theodor Mommsens zwei Wege zur Geschichte. In: Ders.: Wege zur Geschichte. Über Theodor Mommsen, Jacob Burckhardt und Golo Mann. 2. Auflage. Manesse-Verlag, ZĂŒrich 1992, ISBN 3-7175-8197-X (Manesse-BĂŒcherei. 47), S. 27–70.
  • Carl Gehrcke: Theodor Mommsen als Schleswig-holsteinischer Publizist, Schriften der Baltischen Kommission zu Kiel Band VIII, aus dem Baltischen Historischen Forschungsinstitut zu Kiel, Ferdinand Hirt in Breslau 1927
  • Alfred Heuß: Theodor Mommsen und das 19. Jahrhundert. Hirt, Kiel 1956 (Veröffentlichungen der Schleswig-Holsteinischen UniversitĂ€tsgesellschaft zu Kiel. 19). (Nachdr.: Steiner, Stuttgart 1996, ISBN 3-515-06966-6).
  • Peter Köpf: Die Mommsens. Von 1848 bis heute – die Geschichte einer Familie ist die Geschichte der Deutschen. Europa Verlag, Leipzig 2004, ISBN 3-203-79147-1.
  • Wilfried Nippel, Bernd Seidensticker (Hrsg.): Theodor Mommsens langer Schatten. Das römische Staatsrecht als bleibende Herausforderung fĂŒr die Forschung. Olms Verlag, Hildesheim 2005, ISBN 3-487-13086-6 (Spudasmata. Band 107).
  • Stefan Rebenich: Theodor Mommsen: eine Biographie. Beck, MĂŒnchen 2002; Taschenbuchausgabe Beck, MĂŒnchen 2007, ISBN 978-3-406-54752-2.
  • Stefan Rebenich: Theodor Mommsens „Römische Geschichte“. In: Elke Stein-Hölkeskamp, Karl-Joachim Hölkeskamp (Hrsg.): Erinnerungsorte der Antike. Die römische Welt. Beck, MĂŒnchen 2006, ISBN 978-3-406-54682-2, S. 660–676.
  • Stefan Rebenich, Gisa Franke (Hrsg.): Theodor Mommsen und Friedrich Althoff. Briefwechsel 1882-1903. Oldenbourg Wissenschaftsverlag, MĂŒnchen 2012, ISBN 978-3-486-70104-3 (Deutsche Geschichtsquellen des 19. und 20. Jahrhunderts, Bd. 67).
  • Fritz Sturm: Theodor Mommsen. Gedanken zu Leben und Werk des großen deutschen Rechtshistorikers. Ges. fĂŒr Kulturhistorische Dokumentation, Karlsruhe 2006, ISBN 3-922596-66-5 (Schriftenreihe des Rechtshistorischen Museums Karlsruhe. Heft 11).
  • Theodor Mommsen im Interview ĂŒber den Antisemitismus. In: Hermann Bahr: Der Antisemitismus. Ein internationales Interview. Hrsg. und mit einem Anhang versehen von Hermann Greive. JĂŒdischer Verlag im AthenĂ€um-Verlag, Königstein 1979, ISBN 3-7610-8043-3, S. 26–28. (Originalausgabe: Deutsche Zeitung. Wien; dann: Fischer, Berlin 1894; zuletzt: Hermann, Bahr: Kritische Schriften in Einzelausgaben. Hrsg. von Claus Pias. Bd. 3. VDG-Weimar, Kromsdorf 2005, ISBN 978-3-89739-507-7).
  • Lothar Wickert: Theodor Mommsen. 4 BĂ€nde. Klostermann, Frankfurt/Main 1959–1980.
  • Josef Wiesehöfer, Henning Börm (Hrsg.): Theodor Mommsen: Gelehrter, Politiker und Literat. Steiner, Stuttgart 2005, ISBN 3-515-08719-2.

Weblinks

 Commons: Theodor Mommsen â€“ Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien
 Wikiquote: Theodor Mommsen â€“ Zitate
 Wikisource: Theodor Mommsen â€“ Quellen und Volltexte

Einzelnachweise

  1. ↑ Uta Lehnert: Der Kaiser und die Siegesallee. RĂ©clame Royale, Dietrich Reimer Verlag, Berlin 1998, ISBN 3-496-01189-0, S. 109.
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Dieser Artikel wurde am 11. Oktober 2005 in dieser Version in die Liste der lesenswerten Artikel aufgenommen.
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