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Meeresbergbau

Meeresbergbau ist das Aufsuchen, Gewinnen und Fördern von (polymetallischen) Mineralaggregaten auf dem Meeresboden.

Folgendes wird abgebaut:

Wegen des enormen Aufwandes wird Meeresbergbau hauptsächlich von hochtechnisierten Industrieländern betrieben, allen voran Japan. Um wirtschaftlich zu arbeiten, muss der Tiefseebergbau große Erzmengen fördern: z.Zt. 5000 t Manganknollen (nass) pro Tag und pro Abbaueinheit.

Pro 5000 t Manganknollen werden mindestens 1 km² des Meeresbodens abgebaut, was Umweltprobleme mit sich bringt:

  • mechanische Zerstörung des Bodens durch Abbaugeräte
  • Ausbildung einer Trübungswolke, wobei bodenlebende Organismen (z.B. Schwämme) durch plötzliche Sedimentation abgedeckt werden
  • Störung des biologischen Gleichgewichts in der Tiefsee durch Mineralentzug

Literatur

  • Sebastian Scholz: Rohstoffversorgung durch Meeresbergbau. In: Schiff & Hafen, Heft 5/2011, S. 72−76. Seehafen-Verlag, Hamburg 2011, ISSN 0938-1643

Siehe auch

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