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Torsten Voss

Torsten Voss bei den Hallenmeisterschaften 1984
Voss bei den DDR-Hallenmeisterschaften 1982 in Senftenberg.

Torsten Voss (* 24. März 1963 in Güstrow) ist ein ehemaliger deutscher Leichtathlet und Bobsportler.

Sein größter Erfolg war der Weltmeistertitel im Zehnkampf 1987 in Rom, wo er für die DDR startete. Er siegte mit persönlicher Bestleistung von 8680 Punkten vor Siegfried Wentz und wurde dafür im gleichen Jahr zum DDR-Sportler des Jahres gewählt. 1988 gewann er bei den Olympischen Sommerspielen in Seoul die Silbermedaille hinter Christian Schenk (DDR). Nach der Wende war er als Mitarbeiter des Bayer-Werkschutzes tätig.[1] 1994 wechselte Torsten Voss zum Bobsport und war Anschieber bei Harald Czudaj und Wolfgang Hoppe. Bei Weltmeisterschaften gewann er drei Medaillen: 1995 mit Czudaj und 1996 mit Hoppe jeweils die Bronzemedaille und 1997 auf dem Viererbob von Dirk Wiese die Silbermedaille.

Als Leichtathlet hatte er bei einer Größe von 1,86 m ein Wettkampfgewicht von 88 kg.

Voss ist heute als Trainer beim SC Bayer 05 Uerdingen tätig. Zu seinen Schützlingen zählt unter anderem der Zehnkämpfer Michael Schrader.

Weitere Erfolge im Zehnkampf

  • 1981 Junioren-Vizeeuropameister
  • 1982 Junioren-Weltrekord: 8387 Punkte; DDR-Meister
  • 1983 7. Platz bei den Weltmeisterschaften in Helsinki; DDR-Meister
  • 1987 DDR-Meister
  • 1990 DDR-Meister
  • 1993 (nach Verletzungspause) Zweiter bei den Deutschen Meisterschaften (8037 Punkte)

Weblinks

Einzelnachweise

  1. "Geburtstage", Sport-Bild vom 24. März 1993, S.49
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