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| Toyota Motor Corporation | |
|---|---|
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| Rechtsform | Kabushiki-gaisha (Aktiengesellschaft) |
| ISIN | JP3633400001 |
| GrĂŒndung | 28. August 1937 |
| Sitz | Toyota, Japan |
| Leitung | Akio Toyoda (President) Fujio Cho (Chairman of the Board) [1] |
| Mitarbeiter | 320.808 (2010) |
| Umsatz | 235.89 Milliarden US-Dollar (18.99 Billionen Yen) (FY2011) [2] |
| Branche | Automobilbau |
| Website | www.toyota.de |
Die Toyota Motor Corporation (jap. ăăšăżèȘćè»æ ȘćŒäŒç€Ÿ, Toyota JidĆsha Kabushiki-gaisha) ist ein Multinationales Unternehmen und der drittgröĂte Automobilhersteller der Welt mit Sitz in Toyota (Japan) und nach der Forbes Global 2000 das drittgröĂte börsennotierte Unternehmen der Welt. Der Toyota-Konzern mit seinen 522 Tochterunternehmen hat insgesamt 320.808 Mitarbeiter (Stand 2010) und produziert auĂer in den 12 japanischen Werken an 51 Standorten in 26 LĂ€ndern.
Das 1937 von KiichirĆ Toyoda gegrĂŒndete Unternehmen ĂŒbernahm mit einem Absatz von 8,972 Millionen Fahrzeugen im Jahr 2008[3] den Status des weltgröĂten Automobilherstellers vor General Motors, verlor diesen im Jahr 2011, aufgrund mehrerer RĂŒckrufaktionen und den dadurch verlorenen Vertrauen der KĂ€ufern, aber wieder an GM. Toyota ist derzeit nur noch die weltweite Nummer drei, hinter der Volkswagen AG.[4]
Toyota wird im Nikkei 225 gelistet und hatte Ende 2007 den höchsten Börsenwert aller Automobilhersteller.[5] Die Fortune Global 500 Liste von 2008 platziert Toyota als das fĂŒnftgröĂte Unternehmen der Welt entsprechend seinem Jahresumsatz von 239,4 Milliarden US-Dollar. In der Fortune Global 500 Liste von 2009[6] ist Toyota zwar nicht mehr gelistet (weil der Jahresbericht nach der Liste erschien) doch mit einem Umsatz von 203,3 Milliarden US-Dollar[7] liegt Toyota weiterhin auf Platz 5 weltweit. Toyota ist mittlerweile die wertvollste Automarke der Welt geworden und liegt mit einem Markenwert von 58 Milliarden US-Dollar weltweit auf Platz 12.[8] 2006 erzielte Toyota ĂŒber 14 Milliarden US-Dollar Gewinn (siehe auch Automobilindustrie).
Nach finanziellen RĂŒckschlĂ€gen wurde im Juli 2009 Akio Toyoda zum Vorsitzenden ernannt.
Die Toyota Motor Corporation hat ihren Hauptsitz in der japanischen Stadt Toyota (bis 1959: Koromo) bei Nagoya und wurde 1937 zu einer eigenstĂ€ndigen Firma. Die Mutterfirma Toyota produziert des Weiteren noch viele andere GĂŒter wie beispielsweise Naturschutzanlagen, FertighĂ€user, Boote, elektronische GerĂ€te und Banknetzwerke. Seit 2005 ist Toyota Inhaber des zweitgröĂten Mobilfunknetzes in Japan.
Die Geschichte Toyotas begann 1867 in einer abgelegenen lĂ€ndlichen Gegend auĂerhalb von Nagoya (Japan). Hier wurde in diesem Jahr Sakichi Toyoda als Sohn des armen Zimmermanns Ikichi Toyoda geboren. Von seinem Vater erlernte er das Handwerk des Zimmermanns und benutzte dieses Wissen schlieĂlich, um hölzerne Spinnmaschinen zu entwerfen und zu bauen. 1894 begann er, manuelle WebstĂŒhle zu bauen, die billiger waren und besser funktionierten als bisherige WebstĂŒhle. Unter dem Eindruck der schweren Bedingungen, unter denen seine Mutter, seine GroĂmutter und ihre Freunde in den Spinnereien und Webereien arbeiten mussten, begann er, kraftmaschinengetriebene hölzerne Webmaschinen zu entwickeln. Dazu kaufte er sich eine gebrauchte Dampfmaschine, um damit Experimente durchzufĂŒhren.
Inzwischen hatte Sakichis Sohn KiichirĆ Toyoda ein Maschinenbaustudium an der Tokioter UniversitĂ€t abgeschlossen. Zusammen mit KiichirĆ vollendete Sakichi 1924 seine âautomatisierte Webmaschineâ (Toyoda Automatic Loom), in der zum ersten Mal ein Prinzip des spĂ€teren Toyota-Produktionssystems zum Einsatz kam: JidĆka, auch autonome Automation genannt. Diese Webmaschine enthielt einen Mechanismus, der die Maschine automatisch stoppte, falls ein Faden riss. Somit konnten wenige Personen eine groĂe Anzahl Webmaschinen bedienen, und es musste nicht fĂŒr jede Webmaschine ein Arbeiter abgestellt werden, der nur darauf achtet, ob ein Faden reiĂt. FĂŒr Produktion und Vermarktung grĂŒndete er Toyoda Automatic Loom Inc.
Als Sakichi Toyoda bemerkte, dass Automobile immer gröĂere Bedeutung gewannen, schickte er seinen Sohn KiichirĆ Toyoda 1929 nach GroĂbritannien, um die Patentrechte seiner automatisierten Webmaschine an die britische Firma Platt Brothers zu verkaufen und mit dem Erlös eine Automobilproduktion aufzubauen. KiichirĆ Toyoda handelte 100.000 britische Pfund aus und benutzte dieses Kapital, um mit dem Aufbau einer Automobilsparte zu beginnen. 1934 wurde die erste Maschine produziert, die ab 1935 zur Produktion des ersten Automodells Toyota A1 und des GG Trucks diente. Produktionsstart fĂŒr das Automodell AA war 1936.
Am 28. August 1937 wurde die Automobilsparte dann als Toyota Motor Corporation zu einem eigenstĂ€ndigen Unternehmen. Anstelle des Familiennamens Toyoda wurde Toyota gewĂ€hlt, um dem GrĂŒnder die Trennung von Arbeitsleben und Privatleben zu ermöglichen, und die Aussprache zu vereinfachen. Durch die Verwendung von Katakana wird der Name nun mit acht Strichen geschrieben. Dass die Zahl 8 in Japan als GlĂŒckszahl gilt, war ein weiterer wichtiger Grund fĂŒr die Umbenennung. Letztlich gibt es jedoch widersprĂŒchliche Theorien zur Umbenennung.[9]
WÀhrend des Pazifikkrieges diente die Lkw-Produktion dem japanischen MilitÀr. Bevor die geplante Bombardierung der Toyota-Werke stattfinden konnte, war der Krieg jedoch schon beendet. Die kommerzielle Produktion begann erneut 1947 mit dem Modell SA.
Toyotas Erfolg auf dem Automarkt wird mehreren Prinzipien zugeschrieben, vor allem der stĂ€ndigen Verbesserung der organisatorischen AblĂ€ufe unter Mitwirkung der Belegschaft, die zusammen als Toyota-Produktionssystem bezeichnet werden, welches von Taiichi Ćno entwickelt wurde.
Die amerikanische Automobilindustrie unterschĂ€tzte die asiatische Konkurrenz bis in die 1960er Jahre. Dies Ă€nderte sich jedoch in den Ălkrisen der 1970er Jahre, als weltweit die Nachfrage nach kleineren, kraftstoffsparenden Autos zunahm und die japanischen Autofirmen diesen Bedarf deckten. Auch hatten die japanischen Firmen inzwischen höhere QualitĂ€tsstandards und ProduktivitĂ€tsraten als die westliche Konkurrenz entwickelt und konnten so ihre Automobile weiterhin preiswert anbieten.
In den 1980er Jahren begannen dann europĂ€ische und amerikanische Firmen, die Methoden von Toyota und anderen japanischen Automobilfirmen zu ĂŒbernehmen, so dass der japanische Preisvorsprung sich tendenziell annĂ€herte. Umso mehr verlagerte sich der Wettbewerb auf das Feld der QualitĂ€t und VerlĂ€sslichkeit, des Markenimages, des Werterhalts und der Kundenzufriedenheit. In all diesen Punkten war Toyota vor allem auf dem US-Markt erfolgreich.
Der Vertrieb von Toyota-Automobilen in Deutschland begann 1970, in der Schweiz bereits 1967. Im Jahr 2004 betrug der Marktanteil in Deutschland 3,9 %, in Europa 5,0 %, in Japan 44 % und weltweit ĂŒber 12 %.
Im Jahr 1989 fĂŒhrte Toyota fĂŒr den amerikanischen und europĂ€ischen Markt die Edelmarke Lexus ein, die sich zur meistverkauften Luxusautomarke Amerikas entwickelte. Mittlerweile werden diese Fahrzeuge auch in Japan selbst angeboten.
Auf dem US-amerikanischen Markt verdrÀngte Toyota im Jahr 2007 mit 2,62 Millionen verkauften Fahrzeugen die Marke Ford von ihrem bisherigen zweiten Platz hinter General Motors.[10]
Das Logo der Marke Toyota besteht aus drei miteinander verbundenen Ellipsen. Es wurde 1989 erstmals vorgestellt, um den globalen Markenauftritt zu vereinheitlichen und um die Marke Toyota deutlicher von der im selben Jahr vorgestellten Premiummarke Lexus zu differenzieren. Die zwei kleinen Ellipsen stellen den Anfangsbuchstaben âTâ dar und sollen das Herz des Autos und das Herz des Kunden symbolisieren. Alle drei Ellipsen zusammen symbolisieren die Firmenphilosophie Toyotas: das Streben nach Kundenzufriedenheit, das Streben nach Innovation sowie die Verbindung von KreativitĂ€t und QualitĂ€t.
Die Marke gehört zu den teuersten der Welt.
Toyota schnitt â wie die meisten japanischen Autohersteller â bei Pannenstatistiken in den letzten Jahren regelmĂ€Ăig sehr gut ab, z. B. sind sie bei der ADAC Pannenstatistik und Kundenzufriedenheitsumfrage [11] regelmĂ€Ăig auf den vorderen PlĂ€tzen. Bei einer Kundenzufriedenheitsstudie des amerikanischen Marktforschungsunternehmens J. D. Power and Associates in den Jahren 2002, 2004 und 2005 schnitt Toyota sehr gut ab und dominierte das Feld.
Toyota verwendet das selbst entwickelte Toyota-Produktionssystem, das vor allem aus den Teilen TQM (Total-Quality-Management), Kanban, Kaizen, TPM (Total Productive Maintenance) und Poka Yoke besteht. Dieses neuartige Produktionskonzept wurde von Toyota unter der FederfĂŒhrung von Taiichi Ćno ab 1950 entwickelt und wurde spĂ€ter von sĂ€mtlichen gröĂeren Autoherstellern ĂŒbernommen beziehungsweise kopiert. Es bildet heute eine wichtige Grundlage wissenschaftlicher Arbeit, Forschung und Lehre im Rahmen der Betriebswirtschaftslehre. Im Produktentstehungsprozess nutzt Toyota die Methode Design Review Based on Failure Mode (DRBFM). Die Methode DRBFM ist eine entwicklungsbegleitende KreativitĂ€tsmethode und zugleich auch eine Philosophie zur diskursorientierten Designfindung beziehungsweise Designevaluierung.
Nach einer Umfrage des NĂŒrnberger Marktforschungsinstituts Puls im Auftrag der âSĂŒddeutschen Zeitungâ halten die Deutschen Toyota fĂŒr den umweltfreundlichsten Autohersteller.[12] Dies ist nicht zuletzt auf den Erfolg des ersten in Serie gebauten Hybridfahrzeugs Prius zurĂŒckzufĂŒhren.
Auf Grund der negativen Schlagzeilen in Folge fehlerhafter Gas- und Bremspedale (siehe nÀchster Abschnitt) sind die Absatzzahlen in Deutschland eingebrochen.[13]
GemÀà der gĂŒltigen OICA-Rangreihe wurde Toyota 2009 offiziell als gröĂter Autohersteller der Welt anerkannt.[14] Laut OICA fĂŒhrte die Toyota Gruppe im Jahre 2009 mit 7,23 Millionen Einheiten. General Motors schloss das Jahr auf Platz 2 mit 6,46 Millionen Einheiten ab.Volkswagen nahm mit 6,06 Millionen Einheiten den dritten Platz ein. Offizielle OICA-Rangreihen fĂŒr das vergangene Jahr werden im Sommer des Folgejahres veröffentlicht. 2010 setzte sich nach Angaben der drei Hersteller der Trend fort. Volkswagen bleibt auf Platz 3 mit 7,1 Millionen ausgelieferten Einheiten. Die GM-Gruppe ist weiterhin auf Platz 2 mit 8,38 Millionen Einheiten. Die Toyota-Gruppe fĂŒhrt auf Platz eins mit 8,55 Millionen produzierten Einheiten.[15] Hyundai-Kia rĂŒckte auf Platz vier.
Im ersten Quartal 2011 wurden Verschiebungen deutlich. Nach Herstellerangaben lag im ersten Quartal GM mit 2,085 Mio auf Platz 1,[16]. Volkswagen lag mit 1,99 Millionen Einheiten auf Platz 2. [17].Toyota rĂŒckte mit 1,72 Millionen Einheiten auf Platz 3.[18]
Verursacht durch die Nachwirkungen des Erdbebens und Tsunamis in Japan hatte Toyota mit weiteren ProduktionsrĂŒckgĂ€ngen zu kĂ€mpfen. Im Monat nach der Katastrophe ging im April 2011 die weltweite Produktion von Toyota um 48,1 % zurĂŒck, wĂ€hrend der ProduktionsrĂŒckgang in Japan selbst mit 74,5 %[19][20] beziffert wird. Die Wirtschaftswoche spekuliert: âWomöglich fĂ€llt das einstige Branchenvorbild sogar hinter Volkswagen und Hyundai/Kia auf Platz vier zurĂŒckâ. [21]
Im Januar 2010 begann Toyota eine RĂŒckrufaktion von 2,3 Millionen Autos in den USA und 1,8 Millionen in Europa, Grund dafĂŒr waren einige angeblich klemmende Gaspedale, die wĂ€hrend der Fahrt nicht mehr in ihre Ausgangsposition zurĂŒckkehrten. Dies betraf die Modelle Auris, Avensis, Aygo, Corolla, iQ, RAV4, Verso und Yaris aus verschiedenen Baujahren. In den Vereinigten Staaten wurde die Produktion und der Verkauf dieser Modelle vorĂŒbergehend gestoppt.
Anfang Februar gab die US-Bundesbehörde fĂŒr StraĂen- und Fahrzeugsicherheit (National Highway Traffic Safety Administration) an, dass auf US-amerikanischen StraĂen unbeabsichtigt beschleunigende Wagen an mehr als 200 UnfĂ€llen mit 34 Toten beteiligt gewesen seien.[22]
SchĂ€tzungen zufolge könnten dem Konzern allein fĂŒr die Ersatzteile Ausgaben in Höhe von 150 Millionen Euro bevorstehen, in Bezug auf die erwartete Klagewelle der Angehörigen der Opfer sowie verunsicherter Kunden gehen Experten von mehreren Milliarden US-Dollar oder umgerechnet bis zu drei Milliarden Euro aus.[22][13]
Ab dem 24. Februar 2010 muss sich Toyota vor Angehörigen von Unfallopfern in Washington verantworten, insbesondere hinsichtlich der Frage, seit wann Toyota von den Pannen wusste. So traten klemmende Gaspedale schon 2008 in Europa auf, woraufhin 2009 die Produktion geĂ€ndert wurde. Zu UnfĂ€llen, die auf dieses PhĂ€nomen zurĂŒckzufĂŒhren sind, kam es nach Konzernangaben in Europa nicht.[22][23][24]
Grund fĂŒr das vermehrte Auftreten schwerer UnfĂ€lle bei klemmenden Gaspedalen in den USA sei nach Vermutung von Toyota-Ingenieuren die schlechte Fahrausbildung in den USA, so wĂŒrden die betroffenen Fahrer in der Aufregung den Automatikwahlhebel nicht auf Neutral (N) stellen (was den Motor aufheulen lieĂe), sondern weiter in der Drive-Stufe (D) fahren. Ein Bremsen fĂŒhre in der D-Stufe dann zum Stillstand, wenn es sofort und nicht âhalbherzigâ geschehe. In der N-Stellung wĂŒrde das Fahrzeug nicht weiter angetrieben und dadurch langsamer. Eine Ăberbeanspruchung der Bremsen wĂŒrde so auch vermieden.[25]
Im Februar 2010 sah sich Toyota erneut zu einer RĂŒckrufaktion veranlasst. Wegen Problemen mit den Bremsen rief der Konzern weltweit 437.000 Fahrzeuge des Hybrid-Modells Prius zurĂŒck.[22][26]
Laut Toyota besteht das Problem darin, dass auf rutschiger Fahrbahn bei einer Geschwindigkeit von 3-5 km/h und nur leichter Bremsung die Bremse 1/10 bis 2/10 Sekunden verzögert reagiert und hierdurch ein merkwĂŒrdiges GefĂŒhl ausgelöst wird. Bei einer Vollbremsung steht jedoch der gesamte Bremsdruck zur VerfĂŒgung. Ein Update des ABS-SteuergerĂ€tes behebt das Problem.[27]
Ein Versuch der âBild am Sonntagâ am 14. Februar 2010 ergab bei zwei getesteten Fahrzeugen, dass sich diese trotz voll durchgetretenen Gaspedals ohne mechanische Schwierigkeiten zum Stehen bringen lieĂen.[28] Auch Besitzer der Prius-Modelle sprechen von âeinem merkwĂŒrdigen BremsgefĂŒhlâ und nicht vom vollstĂ€ndigen Versagen der Bremsanlage, welches sich mit den Aussagen von Toyota deckt (s. o.).[29]
Eine Auswertung der elektronischen Unfall-Fahrtenschreiber von 58 Unfallwagen durch die US-amerikanische Verkehrssicherheitsbehörde ergab, dass in mindestens 35 FÀllen gar nicht gebremst wurde, in anderen FÀlle nur halbherzig oder erst in letzter Sekunde.[30]
Eine im Januar 2011 veröffentlichte Untersuchung der NASA kommt zu dem Ergebnis, dass keine Fehler in der Elektronik, sondern vielmehr ein mechanisches Problem dergestalt vorgelegen habe, dass möglicherweise das Pedal geklemmt habe, teilweise mutmaĂlich verursacht durch eine FuĂmatte. Oft seien aber Brems- und Gaspedal verwechselt worden.[31][32][33] Am 8. Februar 2011 veröffentlichte die NASA den Untersuchungsbericht der von der Amerikanischen Verkehrsbehörde NHTSA in Auftrag gegebenen Untersuchung der âungewollten Beschleunigungenâ. Der Bericht hĂ€lt fest, dass nur einer der UnfĂ€lle in den USA auf ein klemmendes Gaspedal zurĂŒckzufĂŒhren ist. In keinem Fall konnte ein Fehler in der Elektronik festgestellt werden. Die ungewollten Beschleunigungen seien durch Fehlbedienungen der Fahrzeuge hervorgerufen wurden. In den meisten FĂ€llen wurde das Gaspedal stark durchgetreten, vermutlich nach Verwechselungen der Gas- mit den Bremspedalen. Es wurden insgesamt 75 Beschwerden ĂŒber ungewollte Beschleunigung zwischen dem 1. Januar 2000 und dem 31. Dezember 2010 untersucht. Hierbei fiel auf, dass 85 % der VorfĂ€lle erst nach dem Start der RĂŒckrufaktion seitens Toyota aufgetreten sein sollen. [34] [35]
Der erste offiziell nach Deutschland importierte Toyota war ein Corolla 1211 CoupĂ©, der am 18. Februar 1971 verkauft wurde. Erster Importeur in Deutschland war ein knapp zehnköpfiges Team in einem angemieteten 70 Quadratmeter groĂen Autohaus in Köln. Bis 1968 hatten sie fĂŒr die Firma Woodhouse britische Marken wie MG und Morris importiert.
Am 9. Oktober 1970 wurde die Firma âDeutsche TOYOTA-Vertrieb Gesellschaft mit beschrĂ€nkter Haftungâ gegrĂŒndet. Vereinzelt wurden allerdings bereits vor 1970 Fahrzeuge in Deutschland zugelassen, diese stammten allerdings aus Belgien (seit 1963). Im ersten offiziellen Verkaufsjahr (1971) wurden in Deutschland 883 Fahrzeuge der Modelle Corolla und Carina fĂŒr den StraĂenverkehr zugelassen.
Toyota bereitete die Fahrzeuge wegen der deutlich höheren Geschwindigkeiten auf deutschen StraĂen sorgfĂ€ltig vor. Es dauerte bis zum MĂ€rz 1971, bis die ersten Fahrzeuge nach Deutschland geliefert wurden. Hauptverkaufsargumente waren die simple Bauweise mit Starrachse und Blattfedern hinten sowie die fĂŒr damalige Zeiten sehr umfangreiche Serienausstattung. Wenige Monate nach Vertriebsbeginn wurde der Firmensitz zur VergröĂerung nach Frechen-Königsdorf verlegt. Ende 1972 waren dort bereits 83 Mitarbeiter fĂŒr 332 HĂ€ndler tĂ€tig.
Am 26. Juni 1974 ging die Herstatt-Bank, die Hausbank des Kölner FirmengrĂŒnders, in Konkurs. Im November 1974 ĂŒbernahm die âToyota Motor Sales Ltdâ die GeschĂ€ftsanteile der Kölner Firma mit 133 Mitarbeitern und 500 HĂ€ndlern. An ihrer Spitze stand nun Mitsuo Yamada. 1976 folgte die Umbenennung in âToyota Deutschland GmbHâ.
Derzeit beschĂ€ftigt die Toyota Deutschland GmbH rund 350 Mitarbeiter in ihrer Vertriebszentrale in Köln. AuĂerdem ist Toyota in Köln mit den Gesellschaften TLSDE, Toyota Financial Services (TFS), der Toyota Informations-Systeme GmbH (TIS), der Toyota Kreditbank (TKG) sowie der Toyota Motorsport GmbH vertreten. Insgesamt beschĂ€ftigt Toyota in Köln ca. 1.500 Mitarbeiter. Der Marktanteil der Automobilmarke Toyota betrug im Jahr 2005 3,93 %. Am 22. August 2002 wurde das zweimillionste Fahrzeug an eine Kundin ĂŒbergeben.
In Japan werden die Fahrzeuge der Marke Toyota ĂŒber unterschiedliche HĂ€ndlermarken (VertriebskanĂ€le) vertrieben. Ein Modell wird dabei einer oder zwei dieser HĂ€ndlermarken zugeordnet. Auf der japanischen Homepage von Toyota [1] kann man bei jedem Modell sofort sehen, bei welcher HĂ€ndlerart das jeweilige Modell zu finden ist.
Es gibt zur Zeit folgende vier HÀndlermarken/VertriebskanÀle:[36] [37]
Modelle der Marke Lexus werden von Toyota getrennt vertrieben.
| Bauzeit | Baureihe | Anmerkung | Bild |
|---|---|---|---|
Kleinstwagen | |||
| seit 2005 | Toyota Aygo | Baugleich mit Citroën C1 bzw. Peugeot 107 | |
| seit 2009 | Toyota iQ | Als Konkurrenz zum Smart Fortwo positioniert. | |
Kleinwagen | |||
| 1961â1978 | Toyota Publica | Der Kleinwagen Publica wurde von 1971 bis 1978 als Toyota 1000 in Europa als Limousine und Kombi angeboten. | |
| 1978â1999 | Toyota Starlet | Der Starlet ersetzte 1978 als SchrĂ€gheck und Kombi in Europa den 1000. SpĂ€tere Modelle waren nur als 3-oder 5 TĂŒrer SchrĂ€gheckmodell erhĂ€ltlich. | |
| seit 1999 | Toyota Yaris | In Japan als Toyota Vitz verkauft; Stufenheckversion heiĂt dort Belta | |
Kompaktklasse | |||
| 1966â2007 | Toyota Corolla | Erfolgreicher Kompaktwagen von Toyota, der zwischen 1971 und 2007 auch in Europa angeboten wurde. Seit 2007 gleiche Basis mit dem Auris. Wird in Nordamerika als E15(Stufenheck) und in Asien E14(Stufenheck) und (Kombi) parallel zum Auris angeboten. | |
| 1978â1999 | Toyota Tercel | Der Tercel ist ein Kompaktklasse-PKW, der bis 1992 auch teilweise in Europa angeboten wurde.
Karosserievarianten: Stufen- und SchrÀgheck sowie Kombi. |
|
| seit 2007 | Toyota Auris | Nachfolger des Corolla. Parallel zum Auris wird in Japan eine bessere Version als Toyota Blade angeboten. Der Auris wird seit der Ăberarbeitung im FrĂŒhjahr 2010 auch als Hybrid-Variante angeboten. | |
Mittelklasse | |||
| seit 1957 | Toyota Corona | in Europa von 1971-1977 als Obere Mittelklasse angeboten und durch den Cressida ersetzt. Seit 1970 ist der Carina und spÀter Avensis weitestgehend baugleich. | |
| 1970â2001 | Toyota Carina | AnfĂ€nglich als preislich niedrigeres Modell des Corona exportiert, ĂŒbernahm er ab 1977 im Export die Rolle des Mittelklassemodells von Toyota. 1998 in Europa ersetzt durch den Avensis. | |
| seit 1998 | Toyota Avensis | Wie frĂŒher der Carina weitestgehend baugleich mit dem Toyota Mittelklassemodell in Asien Corona. | |
| seit 1997 | Toyota Prius | Hybridmodell der unteren Mittelklasse. 2003 erschien die zweite Generation und 2009 folgte die dritte Auflage. | |
Obere Mittelklasse | |||
| 1967â2004 | Toyota Mark II | Von 1973-1977 auch in Europa als Toyota Corona Mark II angeboten und 1977 durch den Cressida ersetzt. | |
| 1973â1993 | Toyota Cressida | Von 1977-1985 in Europa als Nachfolger des Toyota Corona/ Mark II angeboten. | |
| seit 1980 | Toyota Camry | Der Camry gehört in den USA zu den meistverkauften Autos. In Europa wurde das Fahrzeug erstmals 1983 als Limousine und SchrÀgheck angeboten(die dem Toyota Carina II entsprach). Als eigenstÀndiges Modell löste es 1986 als Limousine und Kombi den Cressida in Europa ab und wurde bis 2004 in Europa angeboten,in Japan und den USA ist er auch als Coupé und Cabrio zu ordern (Camry Solara) | |
Coupés | |||
| 1991â1999 | Toyota Paseo | Vom Paseo existierten zwei Generationen: der Paseo L4 (1991â1995) und der Paseo L5 (1996â1999), der auch als Cabriolet zur VerfĂŒgung stand. | |
| 1970â2005 | Toyota Celica | Sportliches CoupĂ© auf Basis des Corona/Carina. Der Celica wurde in sieben Generationen gebaut. In den USA wurde er durch den Scion tC ersetzt. | |
| ab 2012 | Toyota GT 86 | Mit dem GT 86 wird Toyota ab Sommer 2012 wieder ein Sportcoupé im Programm haben. Er teilt sich die technische Basis mit dem Subaru BRZ. | |
Sportwagen & Roadster | |||
| 1967â1970 | Toyota 2000 GT | In geringer StĂŒckzahl verkaufter Sportwagen. | |
| 1984â2007 | Toyota MR2 | Bis 1999 war der MR2 ein CoupĂ©, auch mit herausnehmbaren Dachteilen (Targa). Danach wurde er zu einem Roadster mit Vinylverdeck. In Japan wurde er von da an als Toyota MR-S verkauft. | |
| 1986â2002 | Toyota Supra | Zwischen 1978 und 1986 war der Supra eine Sportversion des Celica, aber danach wurde er als eigenstĂ€ndiges Modell bis 2002 weitergebaut. | |
GelÀndewagen, SUVs und Pickups | |||
| seit 1950 | Toyota Land Cruiser | GelÀndewagen; auch als Toyota Prado in manchen MÀrkten vertrieben. In Brasilien als Toyota Bandeirante. | |
| seit 1968 | Toyota Hilux | Pickup der ursprĂŒnglich als kleineres besser ausgestattetes Modell des Toyota Stout von Hino entwickelt wurde. | |
| seit 1984 | Toyota 4Runner | GelÀndewagen der bis 2001 in Europa und bis 2009 als Toyota Hilux Surf in Asien angeboten wurde. | |
| seit 1994 | Toyota RAV4 | BegrĂŒnder der Softroader bzw. SUV, besser bekannt als âFuncruiserâ. | |
| seit 2009 | Toyota Urban Cruiser | Vorgestellt wurde er auf dem Pariser Autosalon 2008. Seit 2009 ist er als Serienmodell auch mit Allradantrieb erhÀltlich. | |
Vans | |||
| seit 1978 | Toyota TownAce | Von 1982- 1992 als Model F/Spacecruiser in Europa, von 1982-1990 in Nordamerika als Toyota Van und in Australien als Toyota Tarago angeboten. Basis ist der Toyota Liteace. | |
| seit 1990 | Toyota Estima | In Australien Toyota Tarago . Bis 1997 in Nordamerika und bis 2005 in Europa als Toyota Previa angeboten. | |
| 1996â2001 | Toyota Picnic | Kompaktvan, der alternativ auch Toyota Ipsum genannt wurde. Nachfolger war der Toyota Avensis Verso. | |
| 1999â2005 | Toyota Yaris Verso | Minivan auf Basis des Yaris/Vitz. | |
| 1997-2009 | Toyota Corolla Spacio | In Europa von 2001 bis 2009 als Corolla Verso erhĂ€ltlich, wobei das Faceliftmodell ab 2004 im tĂŒrkischen Toyota-Werk fĂŒr Europa gebaut wurde. | |
| 2001-2009 | Toyota Avensis Verso | Ein Van auf Basis des Avensis. Er erhielt 2004 eine optische Neugestaltung, jedoch wurde der Verkauf 2005 in Deutschland eingestellt und er war bis 2009 nur noch im Ausland bestellbar. Alternativ (wie der VorgÀnger Picnic) Toyota Ipsum genannt. | |
| seit 2009 | Toyota Verso | Ersetzte im Modellangebot den Corolla Spacio/Verso und Avensis Verso. | |
| seit 2011 | Toyota Verso-S | Kleiner Van unterhalb des Toyota Verso als Konkurrenz zum Opel Meriva. In Japan als Toyota Ractis . | |
| seit 2011 | Toyota Prius V | Van-Variante des Prius. Das âVâ steht fĂŒr âVersatilityâ (Vielseitigkeit) | |
Transporter und Lieferwagen | |||
| seit 1959 | Toyota Dyna | In Japan teilweise als Toyoace vermarktet, seit 1977 auch in Europa angeboten. Bis 2003 auch als Daihatsu Delta und seit 2000 auch als Hino Dutro gebaut. | |
| seit 1967 | Toyota Hiace | Der Toyota Hiace ist ein kleines Nutzfahrzeug das bis 2010 auch in Europa angeboten wurde. | |
| seit 1970 | Toyota LiteAce | Er wird in verschiedenen Karosserievarianten gebaut: Kastenwagen, Kombi, Kleinbus und Pickup. Bis 1996 auch in Europa angeboten. | |
Nicht in Mitteleuropa verkaufte Modelle | |||
| 1985â1989 | Toyota Corona CoupĂ© | Sportliches CoupĂ© auf Basis des Corona ED. War ein Schwestermodell des Celica. War in Indien und Thailand auch unter dem Namen Toyota Cloud bekannt. | |
| 1989â1994 | Toyota 2000VX | Streng limitiertes Hatchback-CoupĂ© auf Basis des Celica. Wurde nur in Japan vertrieben. | |
| 1994â1998 | Toyota Curren | SportcoupĂ©. Wurde auf verschiedenen MĂ€rkten angeboten. | |
| 1999â2006 | Dario Terios | Kleines SUV fĂŒr die Volksrepublik China. Wurde kurze Zeit auch in Japan gebaut und vertrieben. Das Modell wurde lediglich unter dem Modellnamen vertrieben. | |
| seit 2001 | Toyota Allion | Nur in Japan angebotene Stufenhecklimousine der unteren Mittelklasse, Nachfolger des Toyota Carina; Schwester des Toyota Premio mit ausgeprÀgterer Seitenlinie. | |
| seit 2002 | Toyota Alphard | nur in Japan und SO-Asien (Indonesien) | |
| 1998â2006 | Toyota Altezza | In Europa und den USA als Lexus IS. Inzwischen wird die Marke Lexus auch in Japan verwendet. | |
| 1993â2005 | Toyota Aristo | Der Lexus GS wurde in Japan als Toyota Aristo verkauft. Inzwischen wird die Marke Lexus auch dort verwendet. | |
| seit 2006 | Toyota Aurion | In Australien angebotene Limousine auf Basis des Toyota Camry. | |
| seit 1995 | Toyota Avalon | nur USA/Asien. Modellwechsel 2000, 2005 und 2011 | |
| seit 2003 | Toyota Avanza | Hoch bauender Van der Kompaktklasse. | |
| seit 2000 | Toyota bB | nur in Japan; erste Generation in den USA als Scion xB angeboten, in Deutschland baugleich mit Daihatsu Materia. | |
| seit 2006 | Toyota Belta | Stufenheck-Limousine auf Basis des Kleinwagens Yaris | |
| seit 2006 | Toyota Blade | Mittelklasse-Modell mit Vier- und Sechszylinder-Motoren. Baugleich mit Toyota Auris | |
| seit 2001 | Toyota Brevis | nur in Japan; mit geringen Unterschieden auch als Toyota ProgrĂšs angeboten. | |
| 1992â2007 | Toyota Caldina | Vertrieb nur in Japan. | |
| 1996â2000 | Toyota Cavalier | Als Mittelklasselimousine sollte das japanische Schwestermodell des Chevrolet Cavalier die Masse begeistern. Doch wurde das Modell ein LadenhĂŒter und floppte. Die Nachfolge trat schlieĂlich der weitaus erfolgreichere Allion an. | |
| 1998â2006 | Toyota Celsior | Der Lexus LS wurde in Japan als Toyota Celsior verkauft. Inzwischen wurde die Marke Lexus auch dort eingefĂŒhrt. | |
| seit 1967 | Toyota Century | Oberklassen-Limousine; Vertrieb in Japan und einigen asiatischen LĂ€ndern. | |
| seit 1959 | Toyota Coaster | Der Toyota Coaster ist ein Minibus, der von Toyota in Japan hergestellt wird. | |
| seit 1995 | Toyota Comfort | Konkurrenzmodell zum Nissan Crew, nur Japan. Wird als beliebtes Taxi-Modell immer noch angeboten. | |
| seit 1967 | Toyota Commuter | Minibus auf Basis des Hiace. | |
| seit 2007 | Toyota Corolla Axio | Japanische Version des ehemals auch in Deutschland angebotenen Corolla. Auch als Kombi (Corolla Fielder). | |
| seit 1953 | Toyota Crown | Breite Modellreihe, aktuell in Japan als Crown Athlete, Crown Hybrid, Crown Majesta und Crown Royal erhÀltlich | |
| 1991â1999 | Toyota Cynos | kein Vertrieb in Deutschland. Nahezu baugleich mit Paseo. | |
| 1998â2004 | Toyota Duet | Kein Vertrieb in Deutschland. Baugleich mit dem Daihatsu Sirion. | |
| 2000â2005 | Toyota Echo | Stufenheckvariante des Yaris / Vitz, Verkauf ausschlieĂlich in Nordamerika, baugleich mit dem Toyota Platz | |
| seit 2010 | Toyota Etios | Ein Kleinwagen fĂŒr den indischen Markt. Auch als Stufenheck. | |
| seit 2006 | Toyota FJ Cruiser | Schwerer GelĂ€ndewagen im Retro-Stil, hauptsĂ€chlich fĂŒr Japan und Nordamerika. | |
| seit 2005 | Toyota Fortuner | Crossover mit Allradantrieb. | |
| 1998-2004 | Toyota Gaia | Ein Van, der gegen Nissan Prairie und Honda Shuttle antrat. Wurde vom Toyota Isis abgelöst. | |
| seit 1995 | Toyota Granvia | Basiert auf Toyota Hiace Powervan. | |
| seit 1997 | Toyota Harrier | Der Lexus RX wurde in Japan und Singapur als Toyota Harrier verkauft. Inzwischen wird die Marke Lexus dort auch verwendet, trotzdem gibt es noch den Toyota Harrier. | |
| seit 2001 | Toyota Highlander | kein Vertrieb in Deutschland, nur in Australien, Japan und den USA. | |
| seit 2003 | Toyota (Kijang) Innova | Nachfolger des Toyota Kijang; wurde auf den Philippinen kurzzeitig als Toyota Revo angeboten. | |
| seit 2004 | Toyota Isis | Nur in Japan angebotener Van. | |
| 2002â2007 | Toyota Ist | Nur in Japan; in den USA als Scion xA verkauft. | |
| 1997â2004 | Toyota Kijang | Nur Asien und SĂŒdafrika. AUV (Asian Utility Vehicle), erhĂ€ltlich als Pick-up und Minibus. UrsprĂŒnglich ein Nachbau des Toyota Hilux, wurde von Toyota Indonesien gebaut. Zwischen 1998 und 2004 auch als Toyota Tamaraw auf den Philippinen verkauft. Varianten des Minibus sind FX (HecktĂŒren) und Revo (Heckklappe). | |
| seit 2000 | Toyota Kluger | FĂŒr Japan (nur 1. Generation) und Australien, baugleich mit Toyota Highlander und seit 2006 mit Toyota Vanguard. | |
| 1991â1993 | Toyota Lexcen | Nur in Australien erhĂ€ltlich; es handelte sich um einen zeitgenössischen Holden Commodore mit Toyota-Emblemen. (Abb. Ă€hnlich) | |
| seit 2004 | Toyota Mark X | nur in Japan, in China als Toyota Reiz. | |
| seit 2007 | Toyota Mark X Zio | Variabler und edel ausgestatteter FĂŒnfsitzer. | |
| seit 2002 | Toyota Matrix | Kooperation mit Pontiac (Pontiac Vibe) fĂŒr Nordamerika, kein Vertrieb in Deutschland | |
| 1995â2002 | Toyota Mega Cruiser | GelĂ€ndewagen, nur in Japan. | |
| seit 2001 | Toyota Noah | Van, nur in Japan; auch Toyota Voxy genannt. | |
| 2000â2005 | Toyota Origin | Oberklassenlimousine im Retrostil, nur Rechtslenker. | |
| seit 2001 | Toyota Premio | Die Limousine hat optional Allradantrieb. | |
| seit 2002 | Toyota Probox | Familienfahrzeug mit viel Platz. | |
| seit 2007 | Toyota Quantum | FĂŒr Reiseveranstalter von Toyota SĂŒdafrika entwickelte Vans. | |
| seit 2005 | Toyota Passo | Umbenannter Daihatsu Sirion, in Deutschland auch als Subaru Justy erhÀltlich. | |
| seit 2004 | Toyota Porte | Minivan; nur in Japan. | |
| 1998-2007 | Toyota ProgrĂšs | Eine Mittelklasse-Limousine, die nur in Japan vertrieben wurde. | |
| seit 2005 | Toyota Ractis | Minivan (Nachfolger des auch in Europa verkauften Toyota Yaris Verso ); in Japan und SĂŒdeuropa erhĂ€ltlich. | |
| seit 1997 | Toyota Raum | Kompaktvan; nur in Japan. | |
| 1997-2002 | Toyota Regius | Ein Van, der auf dem Toyota Hiace basiert. | |
| seit 2007 | Toyota Corolla Rumion | Minivan auf Corolla Basis in Asien und in Australien als Toyota Rukus . | |
| seit 2005 | Toyota Rush | Nur in Japan; Umbenannter Daihatsu Terios. | |
| seit 2009 | Toyota SAI | Hybridmodell, nur in Japan angeboten. Baugleich mit dem Lexus HS 250h (in USA, Japan angeboten). | |
| seit 2001 | Toyota Sequoia | Nur in den USA und Arabische Halbinsel. | |
| 1990â1995 | Toyota Sera | nur als Rechtslenkermodell. | |
| seit 2004 | Toyota Ses'fikile | Personentransporter fĂŒr bis zu 14 Personen aus SĂŒdafrika. | |
| seit 1998 | Toyota Sienna | GerĂ€umiger Familien-Van mit SchiebetĂŒren. Ab Februar 2010 im neuen Design. | |
| seit 2003 | Toyota Sienta | Ein Minivan. | |
| 1983â2005 | Toyota Soarer | Der Lexus SC wurde in Japan als Toyota Soarer verkauft. Inzwischen wird die Marke Lexus auch dort verwendet. | |
| 1998-2009 | Toyota Camry Solara | Coupé- und Cabrioversion des Camry, die nur in den USA verkauft werden. | |
| 1965-1969 | Toyota Sports 800 | Toyotas erster in Serie gefertigter Sportwagen. | |
| 1983â1987 | Toyota Sprinter Trueno | Ăhnlich dem Toyota Corolla. | |
| seit 2002 | Toyota Succeed | Van; nur Japan; als Lieferwagen als Toyota Probox vertrieben. | |
| seit 1995 | Toyota Tacoma | Pickup mit drei unterschiedlichen Kabinen. | |
| seit 1998 | Toyota Tundra | GroĂer Pickup mit Sechs- oder Achtzylinder-Motor. | |
| seit 2007 | Toyota Vanguard | Entgegen seinem Namen kein Van, sondern ein SUV. | |
| seit 2008 | Toyota Vellfire | AusschlieĂlich als Achtsitzer lieferbarer Van. | |
| seit 2007 | Toyota Ventury Toyota Ventury Majesty |
FĂŒr Reiseveranstalter von Toyota Thailand entwickelte Vans. | |
| seit 2008 | Toyota Venza | Neuer Crossover mit Van- und Kombigenen. | |
| seit 2003 | Toyota Vios | Nur in SĂŒdostasien und China verkaufte Kompaktlimousine. | |
| 1982â2003 | Toyota Vista | Nur in Japan; Bis 1998 Version des Toyota Camry; Basis fĂŒr den ersten Lexus ES 250 (1989â2001). Kombiversion hieĂ Ardeo | |
| 2002â2004 | Toyota Voltz | Japan-Version des Pontiac Vibe. | |
| seit 2001 | Toyota Voxy | Technisch mit dem Noah identischer Achtsitzer. | |
| 1991â2006 | Toyota Windom | In Japan auf Basis des Toyota Camry angebotenes Modell, das nun auch dort durch den Lexus ES abgelöst ist. | |
| seit 2003 | Toyota WISH | In Asien vertriebener siebensitziger Van. | |
Toyota produziert gegenwÀrtig in 63 Werken, davon befinden sich 12 in Japan, 51 in 26 anderen LÀndern. Unter anderem in:
Vertrieben werden die Autos in mehr als 160 LĂ€ndern weltweit.
In Folge der Expandierung plant Toyota langfristig ein eigenes Werk in Deutschland. Das Land NRW ist zuversichtlich hier durch Standortvorteile das Tauziehen fĂŒr sich entscheiden zu können.
Als Standort fĂŒr ein neues Toyota-Werk ist u. a. die Ruhrgebietsstadt Essen im GesprĂ€ch.
Zur Toyota Motor Company gehören neben der Marke Toyota noch die automobile Premium-Marke Lexus sowie die Marke Scion, die speziell fĂŒr den nordamerikanischen Markt der unter 25-jĂ€hrigen gedacht ist. Zur Toyota Gruppe gehören ferner noch der Kleinwagenhersteller Daihatsu und der LKW- und Bushersteller Hino Motors.
Seit Oktober 2005 besteht eine Kooperation zwischen Fuji Heavy Industries (FHI) und Toyota. Seit April 2008 hÀlt Toyota eine Minderheitsbeteiligung von 16,5 % an FHI und damit an der von FHI produzierten Automarke Subaru.[38] Mit 5,9 % ist Toyota seit November 2006 auch am Hersteller Isuzu beteiligt.
| Zeitleiste der Toyota-Fahrzeugmarken von 1935 bis heute | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Firma/Marke | 1930er | 1940er | 1950er | 1960er | 1970er | 1980er | 1990er | 2000er | Marke heute | Hauptsegment / Zielgruppe | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Toyota Motor Company | Toyota | Toyota | PKW | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 1947â1978 auch Marke Toyopet | â | â | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Lexus | Premium/Sport | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Scion | jĂŒngere Kunden | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Daihatsu | Daihatsu | Kei-Car | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Hino JidĆsha | Hino | Nutzfahrzeuge | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Isuzu | GM war beteiligt | Isuzu | Pickup | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Fuji Heavy Ind. | Subaru | Allrad | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Toyota ist der Vertreiber der D-CAT-Technologie und ist MarktfĂŒhrer in der Hybridfahrzeugtechnologie. Im Rahmen der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) 2009 unterstrich die Toyota-GeschĂ€ftsfĂŒhrung die Vorteilhaftigkeit der entwickelten Technologien und zweifelte die KonkurrenzfĂ€higkeit von Elektrofahrzeugen vor dem Jahr 2020 an.[39]
Zur Toyota Gruppe gehören unter anderem folgende Unternehmen:
Die Toyota Motor Corporation hĂ€lt auĂerdem Beteiligungen an der Fuji Heavy Industries sowie KDDI.
Schon seit mehreren Jahrzehnten feiert Toyota groĂe Motorsport-Erfolge in der Formel 3, sowie im Rallyesport. Verantwortlich dafĂŒr war das Kölner Team Toyota Europe (TTE), das sich auf das Tunen von Toyota-Serienfahrzeugen spezialisiert hat.
Ende der 1990er entschied sich Toyota, auch in der Formel 1 an den Start zu gehen. Hierzu wurde das Werksteam Toyota Racing gegrĂŒndet, das ebenfalls von Köln-Marsdorf aus arbeitet. 2002 stieg das Team in die Formel 1 ein, 2005 erreichte es mit Rang 4 seine beste Platzierung in der Konstrukteurswertung. Am 4. November 2009 gab Toyota den RĂŒckzug aus der Formel 1 mit Ende der Saison 2009 bekannt. Als Grund nennt Toyota die hohen Kosten, die mit dem Engagement verbunden sind.[40]
Seit der Saison 2007 geht Toyota auch als einziger nicht US-amerikanischer Automobilhersteller bei der Nascar-Serie an den Start. Gefahren wird dort mit einem Rennwagen, der sich an den Toyota Camry anlehnt.
2012 kehrt Toyota nach Le Mans zurĂŒck und wird mit seinem neuen Hybrid-Benziner-LMP1 auch an der Sportwagen-WM teilnehmen.[41]
Toyota ist Sponsor des WeltfuĂballverbandes FIFA. Der ehemalige Weltpokal und die FuĂball-Klub-Weltmeisterschaft sind seit 2005 nach dem Unternehmen benannt. Seit 2002 ist das Unternehmen auch Sponsor des Eishockeyvereins KEC âKölner Haieâ. Toyota fĂŒhrt im Jahr 2006 bereits zum zehnten Mal den Snowboard-Wettbewerb âToyota Big Airâ durch. Toyota hat auch die Basketball-Weltmeisterschaft 2006 gesponsert. Weiterhin ist Toyota langjĂ€hriger Sponsor des spanischen FuĂballklubs FC Valencia sowie des italienischen Erstligaclubs AC Florenz. Ebenso ist Toyota NamenstrĂ€ger der SpielstĂ€tte des NBA-Teams Houston Rockets. Seit 2007 ist Toyota der Haupt- und Namenssponsor der Handball-Bundesliga.
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