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Transkulturation

Der Begriff der Transkulturation ist ein 1940 von Fernando Ortiz geprägter kulturwissenschaftlicher Begriff,[1] mit dem das Phänomen der Einflussnahme von Kulturen auf andere beschrieben wird. Ortiz verwendete den Begriff in bewusster Abgrenzung zu dem in den 1930er Jahren in der US-amerikanischen Anthropologie verbreiteten Terminus der Akkulturation.[2]

Nachfolgend werden wichtige Transkulturationen aufgelistet:

Transkulturation erfolgt unter anderem durch die Migration (historisch beispielsweise die Verschleppung von afrikanischen Sklaven nach Amerika), durch offizielle Machtpolitik oder durch Einflussnahme auf die Massenmedien sowie die ursprüngliche Sprache, wobei kurz- oder langfristig Mischsprachen entstehen können.

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. ↑ Fernando Ortiz: “El fenómeno social de la transculturación y su importancia en Cubaâ€. In: Revista Bimestre Cubana, La Habana Vol. XLVI (Julio-Dic. 1940), S. 273–278.
  2. ↑ Elke Sturm-Trigonakis: Global playing in der Literatur. Ein Versuch über die neue Weltliteratur. Würzburg 2007, S. 84, ISBN 3-8260-3499-6.
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