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| Klimatologische Kenntage | |
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Heißer Tag[2] |
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Tropennacht[2] |
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Unter einer Tropennacht versteht man in der deutschsprachigen Meteorologie eine Nacht, in der die niedrigste Lufttemperatur nicht unter 20°C fällt. Gemessen wird in einer Standard-Wetterhütte in zwei Metern Höhe.
Im relativ kühlen deutschsprachigen Raum Europas gibt es im Durchschnitt nur einige wenige Tropennächte pro Jahr, so misst man etwa für Berlin-Alexanderplatz im langjährigen Mittel fünf Tropennächte pro Jahr.[4] Daher handelt es sich eher um Ausnahmeerscheinungen. Kennzeichnend sind Tropennächte für Hitzewellen, im Hitzesommer 2003 wurden etwa für Kehl 21 Tropennächte,[4] für die Station Locarno-Monti (der wärmste Ort der Schweiz) 40 Tropennächte gezählt,[5] oder in Wien im Rekordmonat Juli 2006 16 Tropennächte in Folge, was sogar den Juli 1984 übertraf.[6]
Tropennächte gelten als besonders belastend für alte oder körperlich geschwächte Personen.[5]
In den Tropen und Subtropen ist der Begriff Tropennacht nicht bekannt und wird auch nicht gebraucht; je nach geographischer Lage und Höhe fällt die Lufttemperatur dort während der Sommermonate nachts dauerhaft nicht unter 30°C. Durchaus verwendet werden aber Ausdrücke wie englisch (very) hot night,[7] mit deutlich anderen Grenzwerten.