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| Seriendaten | |
|---|---|
| Originaltitel | ttt – titel, thesen, temperamente |
| Produktionsland | Deutschland |
| Originalsprache | Deutsch |
| Produktionsjahr(e) | seit 1967 |
| Produktions- unternehmen | Bayerischer Rundfunk</br>Hessischer Rundfunk</br>Mitteldeutscher Rundfunk</br>Norddeutscher Rundfunk</br>Rundfunk Berlin-Brandenburg</br>Westdeutscher Rundfunk |
| Länge | 30 Minuten |
| Genre | Kultur |
| Moderation | Dieter Moor (seit 2007) |
| Erstausstrahlung | 4. Dezember 1967 auf Deutsches Fernsehen |
ttt – titel, thesen, temperamente ist eine wöchentliche Kultursendung im Ersten, die abwechselnd von BR, hr, MDR, NDR, RBB und WDR produziert wird. In der Regel wird die Sendung sonntags um 23:00 Uhr ausgestrahlt. Nach Evelyn Fischer und Caren Miosga wird die Sendung seit dem 4. November 2007 von Dieter Moor moderiert, Fischer vertritt ihn von Zeit zu Zeit .[1]
Ursprünglich wurden die Sendungen der jeweiligen Rundfunkanstalten unter einem eigenen Namen produziert. Um der Sendung einen einheitlichen Namen und Auftritt zu verleihen, wurde ein gemeinsamer Name eingeführt. Bei Umfragen unter den Zuschauern stach die Marke Titel Thesen Temperamente des HR als bekannteste der Marken hervor. Seit dem 30. April 2006 tragen die Sendungen den gemeinsamen Namen.
Die Sendung Titel Thesen Temperamente des Hessischen Rundfunks ging am 4. Dezember 1967 auf Sendung. Vorbild war die französische Sendung Cinque Colonnes à la Une. Die anderen Rundfunkanstalten sendeten unter anderem den Kulturreport und den Kulturweltspiegel.
Ein Beitrag der ttt-Redaktion des Hessischen Rundfunks sorgte am 12. August 2007 für Aufsehen.[2] In diesem wurde behauptet, der Sozialwissenschaftler und Unternehmer Jan Philipp Reemtsma habe als Erbe der gleichnamigen Zigaretten-Dynastie zur Familiengeschichte geschwiegen. Wörtlich hieß es: „Aber über das Verhalten seiner eignen Familie in der NS-Zeit will er [J.P. Reemtsma] sich nicht äußern.“ Gegen diese Behauptung erwirkte Reemtsma eine einstweilige Verfügung beim Hamburger Landgericht.[3] Reemtsma erwiderte darauf: „Die Tatsache, dass es Verbindungen zwischen meiner Familie und dem NS-Regime gab, ist keine Neuigkeit, ich selbst habe mehrfach darauf Bezug genommen. ,ttt' stellt es jedoch so dar, als würde es mich genieren, darüber zu sprechen.“[3]