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Universalmensch

Das Ideal des Universalmenschen (aus dem Italienischen „uomo universale“) entstand zur Zeit der Renaissance. Es folgte den Gedanken des Humanismus. Ein Universalmensch, allgemeingebildet und lernwillig, hinterfragt Dinge kritisch und rückt den Menschen an sich in den Mittelpunkt. Durch seine vielseitige Bildung, zu der Zeit nur den vermögenderen Menschen möglich, ist er in der Lage, viele unterschiedliche Tätigkeiten auszuführen. Er ist aufgeschlossen und unterscheidet sich wesentlich von dem Menschen im Mittelalter. Idealerweise lebt er in Harmonie zur Natur.

Als Verkörperungen eines typischen „Universalmenschen“ gelten Leonardo da Vinci und Leon Battista Alberti.

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