|
|
Lexikon auf Ihrer Homepage |
|
Lexikon als Lesezeichen hinzufügen |
| Eigenschaften | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Allgemein | |||||||
| Name, Symbol, Ordnungszahl | Ununseptium, Uus, 117 | ||||||
| Serie | |||||||
| Gruppe, Periode, Block | 17, 7, p | ||||||
| CAS-Nummer | 54101-14-3 | ||||||
| Atomar | |||||||
| Atommasse | u | ||||||
| Elektronenkonfiguration | [Rn] 5f14 6d10 7s2 7p5 | ||||||
| Physikalisch | |||||||
| Isotope | |||||||
| |||||||
| Weitere Isotope siehe Liste der Isotope | |||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||
| |||||||
| weitere Sicherheitshinweise | |||||||
| Radioaktivität | |||||||
| Radioaktives Element | |||||||
| Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. | |||||||
Ununseptium ist ein chemisches Element, das am Kernforschungszentrum Dubna bei Moskau 2010 erstmals künstlich erzeugt wurde. Der Name entspricht gemäß den IUPAC-Regeln für systematische Elementnamen der Ordnungszahl (von lat. unus „eins“ (2×) und lat. septem „sieben“) 117 und ist bis zur Namensgebung durch den ersten Entdecker vorläufig. Es wird auch als Eka-Astat („eins unter Astat“) bezeichnet.
Inhaltsverzeichnis |
Eine 22-Milligramm-Probe von Berkelium (249Bk) wurde im Jahre 2009 in einer 250-Tage-Bestrahlung hergestellt und dann für 90 Tage im Oak Ridge National Laboratory gereinigt. Diese Probe führte zu den ersten sechs Atomen des Elements Ununseptium am Vereinigten Institut für Kernforschung (JINR), Dubna, Russland, nach einem Beschuss mit Calciumatomen im U400-Zyklotron für 150 Tage. Fünf Atome entsprechen dem Isotop 293Uus, ein Atom dem Isotop 294Uus. Die Zerfallszeiten liegen bei 14 ms für das leichtere Isotop und 78 ms für das schwerere Isotop.[2][3] Diese Synthese war ein Höhepunkt der russisch-amerikanischen Zusammenarbeit zwischen JINR und Lawrence Livermore National Laboratory bei der Synthese der Elemente 113 bis 118, die 1989 gestartet wurde.[4][5]
Einstufungen nach der Gefahrstoffverordnung liegen nicht vor, weil diese nur die chemische Gefährlichkeit umfassen und eine völlig untergeordnete Rolle gegenüber den auf der Radioaktivität beruhenden Gefahren spielen, zudem müsste es sich um eine relevante Stoffmenge handeln.