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Verlag Walter de Gruyter

Walter de Gruyter GmbH & Co. KG
Verlag Walter de Gruyter Logo.svg
Rechtsform GmbH & Co. KG
Gründung 1749
Sitz Berlin
Leitung Dr. Sven Fund
Mitarbeiter 250
Umsatz 42 Mio. €[1]
Branche Verlag
Website www.degruyter.de

Die Walter de Gruyter GmbH & Co. KG (kurz De Gruyter genannt) ist ein Wissenschaftsverlag, der jährlich über 800 neue Titel herausgibt, die Hälfte davon in englischer Sprache. Darüber hinaus bietet er große Online-Datenbanken an; nicht zuletzt erscheinen über 120 Fachzeitschriften. Seit 2008 bündelt De Gruyter alle Inhalte auch in elektronischer Form auf seiner verlagseigenen Plattform Reference Global und bietet mit De Gruyter Open Library ein Verlagsmodell zum Open Access.

Inhaltsverzeichnis

Fachgebiete

Die Fachgebiete des Verlages sind:

Mit der De Gruyter e-dition macht der Verlag mehr als 60.000 Titel aus über 260 Jahren Verlagsgeschichte verfügbar. Jeder Titel ist sowohl elektronisch (nur für Bibliotheken und Institutionen) als auch als Hardcover Reprint erhältlich. Im weiteren ist De Gruyter ein Partner von Google Book Search. Nahezu alle Titel aus dem Verlagsprogramm sind dort auszugsweise präsent.

Geschichte

Der Verlag mit Hauptsitz in Berlin und Dependancen in Boston (bis Frühjahr 2011 New York) und Peking (seit August 2011) wurde durch Walter de Gruyter (1862–1923) aufgebaut, der folgende Verlage am 31. Dezember 1918 durch Fusion zu einem wissenschaftlichen Universalverlag zusammenschloss:

Im August 2006 wurden der traditionsreiche Wissenschaftsverlag Max Niemeyer Verlag (Tübingen) und der K. G. Saur Verlag (München) übernommen und mit dem bestehenden Programm fusioniert. Bereits 1977 hatte De Gruyter den international bedeutenden linguistischen Verlag Mouton Publishers erworben.

Zu den bekanntesten Editionen des Verlags zählen die Kritischen Gesamtausgabe Friedrich Nietzsche und die Gesammelten Schriften von Immanuel Kant. Seit 1998 erscheint die Ferdinand Tönnies Gesamtausgabe. Bei den Zeitschriften zählt das Journal für die reine und angewandte Mathematik (Crelle’s Journal) zu den weltweit bedeutendsten seiner Disziplin. Einem nicht allein wissenschaftlichem Publikum bekannte Werke sind der Pschyrembel – Klinisches Wörterbuch der Medizin und der KlugeEtymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache.

Die gemeinnützige Walter de Gruyter-Stiftung engagiert sich für die Förderung von Wissenschaft und Forschung.

Literatur

  • Doris Fouquet-Plümacher: Aus dem Archiv des Verlages Walter de Gruyter: Briefe, Urkunden, Dokumente. Berlin, New York: Walter de Gruyter 1980
  • Doris Reimer: Passion & Kalkül. Der Verleger Georg Andreas Reimer (1776–1842). Berlin, New York: Walter de Gruyter 1999
  • Anne Katrin Ziesak: Der Verlag Walter de Gruyter 1749–1999. Berlin, New York: Walter de Gruyter 1999

Weblinks

Einzelnachweise

  1. DE GRUYTER - Service - Für die Presse - Fact Sheet (de). Abgerufen am 6. Mai 2011.
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