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| Vieques | ||
|---|---|---|
| Luftaufnahme der Insel | ||
| Gewässer | Karibisches Meer | |
| Geographische Lage | 18° 7′ N, 65° 25′ W18.1166666667-65.4166666667300Koordinaten: 18° 7′ N, 65° 25′ W | |
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| Länge | 33 km | |
| Breite | 7 km | |
| Fläche | 135 km² | |
| Höchste Erhebung | Monte Pirata 300 m | |
| Einwohner | 9.530 (2000) 71 Einw./km² | |
| Hauptort | Isabel Segunda | |
| Topographische Karte (1951) mit Grenzen der barrios | ||
Vieques oder Vieques Island (spanisch Isla de Vieques, deutsch „Krabbeninsel“) ist eine zu Puerto Rico gehörende Insel in der Karibik. Sie bildet gleichzeitig eine der 78 eigenständigen Gemeinden Puerto Ricos.
Inhaltsverzeichnis |
Die langgezogene Insel hat in ihrer Ost-West-Ausdehnung eine Länge von 33 Kilometern bei einer maximalen Breite von gut 7 Kilometern. Sie liegt gut 12 Kilometer östlich der Hauptinsel Puerto Rico und hat eine Landfläche von zirka 135 km². Die höchste Erhebung der hügeligen Insel ist der Monte Pirata mit einer Höhe von etwa 300 Metern. Vieques hat rund 9.530 Einwohner (Stand 2000), die überwiegend im Westen der Insel leben. Der Osten der Insel war über viele Jahre militärisches Sperrgebiet, da die USA dort einen Militärstützpunkt unterhielten.
Die Insel ist heute touristisch geprägt. Die meisten Feriengäste kommen aus den USA und von der Hauptinsel Puerto Rico. Es bestehen regelmäßige Flugverbindungen zum Flughafen der Hauptstadt San Juan. Darüber hinaus verkehren täglich mehrere (Schnell-) Fähren zwischen der Hauptinsel und Vieques.
Die Nebeninseln von Vieques liegen alle innerhalb von zwei, zumeist innerhalb von einem Kilometer Distanz von der Hauptinsel. Sie sind im Uhrzeigersinn aufgelistet, beginnend mit der nördlichsten Nebeninsel bis hin zur südlichsten:
Vieques bildet zusammen mit ihren kleinen Nebeninseln die gleichnamige Gemeinde, die sich in acht barrios gliedert, einschließlich des Hauptortes Isabel Segunda:
| Barrio | Fläche km²[1] |
Bevölkerung (Zensus 2000) |
Bevölkerungs- dichte |
zugehörige Nebeninseln |
|---|---|---|---|---|
| Isabela II barrio-pueblo | 0,697 | 1459 | 2093.3 | - |
| Florida | 11,554 | 4126 | 357.1 | - |
| Llave | 15,421 | 8 | 0.5 | - |
| Mosquito | 6,279 | 0 | 0.0 | - |
| Puerto Diablo | 45,324 | 984 | 21.7 | Roca Cucaracha, Isla Yallis, Roca Alcatraz, Cayo Conejo, Cayo Jalovita, Cayo Jalova |
| Puerto Ferro | 21,200 | 856 | 40.4 | Isla Chiva, Cayo Chiva |
| Puerto Real | 19,944 | 1673 | 83.9 | Cayo de Tierra, Cayo de Afuera (Cayo Real) |
| Punta Arenas | 11,227 | 0 | 0.0 | - |
| Vieques | 131,645 | 9106 | 69.2 |
Vieques wurde 1682 unter dem Namen Krabbeninsel von der dänischen Gesellschaft Dansk Vestindiske Kompagni (DVIK) für Dänisch-Westindien in Besitz genommen.[2] Von 1689 bis 1693 stand die Insel unter brandenburgischer Annexion, vor Ort vertreten durch die 1692 gegründete Brandenburgisch-Africanisch-Americanische Compagnie (BAAC), einer Nachfolgegesellschaft der Brandenburgisch-Afrikanischen Compagnie.
Um 1800 wurde die Insel von Spaniern besiedelt.[3]
Die United States Navy nutzte Vieques als Manövergebiet sowie für Bombentests von 1941 bis 2003.[4] Zwischenzeitlich waren der 70 % der Inselfläche militärisches Sperrgebiet. Nach ihrem Abzug am 1. Mai 2003[5] hinterließen die Militärs einen hochgradig mit Kadmium, Blei, Quecksilber, Uran und anderen Giften kontaminierten Boden. Als Folge davon wurde bei den Bewohnern der Insel eine erhöhte Zahl von Erkrankungen festgestellt. Studien des Gesundheitsamtes von Puerto Rico zeigten, dass zwischen 1985 und 1989 die Krebsrate 26 Prozent höher lag als in Puerto Rico.
Auch die Deutsche Marine hat auf Vieques im Rahmen der Ausbildungsunterstützung durch die US-Marine regelmäßig Landzielschießübungen auf der Schießbahn auf Vieques durchgeführt.[6][7]
Vor 1701:
Herzogtum Preußen (1618) |
Markgrafschaft Brandenburg |
Hinterpommern (1648) |
Herzogtum Magdeburg (1680) |
Fürstentum Halberstadt (1648) |
Herzogtum Kleve (1609) |
Grafschaft Mark (1609) |
Grafschaft Ravensberg (1609) |
Fürstentum Minden (1648)
Außereuropäische Kolonien:
Groß Friedrichsburg (1683) |
St. Thomas (1685) |
Arguin (1685) |
Krabbeninsel (1693)
Nach 1701: Fürstentum Neuenburg (1707) | Vorpommern | Grafschaft Ostfriesland | Schlesien (1740) | Grafschaft Glatz (1763) | Polnisch Preußen, Netzedistrikt (1772) | Südpreußen (1793) | Neuostpreußen, Neuschlesien (1795) | Erbfürstentum Münster (1803) | Erbfürstentum Paderborn (1803)