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| Village People in Asbury Park, New Jersey, am 3. Juni 2006 | ||
| Allgemeine Informationen | ||
| Genre(s) | Disco | |
|---|---|---|
| GrĂŒndung | 1977 | |
| Auflösung | 1986 | |
| NeugrĂŒndung | zwischen 1987 und 1988 | |
| Website | http://www.officialvillagepeople.com | |
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| Felipe Rose | ||
| Polizist & Marineoffizier, LeadsÀnger |
Victor Willis (1977â1979, 1982-1984) | |
| Alexander Briley | ||
| Bauarbeiter |
David âScarâ Hodo (1978â1982, ab 1987) | |
| Biker in Leder |
Glenn Hughes (1977â95 & 1997) (â 2001)[1] | |
| Randy Jones (1977â1980, 1987â1991) | ||
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| Indianer |
Felipe Rose | |
| Polizist, LeadsÀnger |
Ray(mond) Simpson (1979â1982, ab 1987) | |
| Soldat |
Alexander Briley | |
| Bauarbeiter |
David âScarâ Hodo (1977â1982, ab 1985) | |
| Biker, Lederfetischist |
Eric Anzalone (ab Nov. 1995) | |
| Jeff Olson (1980â1985, ab 1990/91) | ||
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| Polizist |
Miles Jaye (1983â1984) | |
| Polizist |
Ray Stephens (1984â1985) | |
| Polizist |
Py Douglas (zeitweise) | |
| Bauarbeiter |
Marc Lee (1982â1985) | |
| Bauarbeiter oder Biker |
Bill Whitefield (zeitweise) | |
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| Produzent, Musik |
Jacques Morali (â 1991) | |
| Produzent, Textidee |
Henri Belolo | |
| Textreinschrift |
Victor Willis (1977â1979) | |
| Textreinschrift |
Phil Hurt, Boris Whitehead | |
| viele Vocal-Arrangements, Harmonien |
Alexander Briley | |
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Village People sind eine US-amerikanische Disco-Band, die in den spÀten 1970er Jahren entstanden ist.
Markenzeichen der fĂŒr eine schwule Zielgruppe gecasteten Band[2] sind neben den eingĂ€ngigen Melodien die KostĂŒme, durch welche die Bandmitglieder maskuline Stereotype verkörpern: der Polizist, der Indianer, der Bauarbeiter, der Soldat, der Cowboy und der Biker in Leder. Themen, die mit mĂ€nnlicher HomosexualitĂ€t assoziiert werden, sind - subtil eingewoben - in den Texten und Songtiteln zu finden. Ihre Gassenhauer (Y.M.C.A., In the Navy, Macho Man) werden bis heute oft gespielt und fungieren (auch unbemerkt) als Schnittstelle zwischen schwuler Subkultur und Mainstream.[3]
Inhaltsverzeichnis |
Die Band wurde von dem französischen Produzenten-Duo Jacques Morali / Henri Belolo ins Leben gerufen. Der Bandname der im Rahmen eines Castings[4] gegrĂŒndeten Gruppe nahm Bezug auf das von schwuler Subkultur stark geprĂ€gte Stadtviertel Greenwich Village[5], das zu Manhattan gehört und umgangssprachlich nur The Village (dt. Das Dorf) genannt wird.[6]
Es gibt zwei recht Ă€hnliche Versionen bezĂŒglich der Auslöser fĂŒr die BandgrĂŒndung. Die Version von Henri Belolo selbst[7]: Die beiden Produzenten sahen in besagtem New Yorker Stadtteil den als Indianer verkleideten Felipe Rose die StraĂe hinuntergehen und folgten ihm in eine Gay-Bar, wo er bediente und tanzte. Als sie bemerkten, dass ein Cowboy Rose beim Tanzen zusah, kamen sie auf die Idee, eine Gruppe von fĂŒnf MĂ€nnern zusammenzustellen, die durch eine Verkörperung unterschiedlicher Modelle von klassischer MĂ€nnlichkeit ein schwules Publikum ansprechen sollten. Eine weiter verbreitete Mainstream-Version der BandgrĂŒndung[8] findet Jacques Morali Felipe Rose in seinem IndianerkostĂŒm in einer Menge in New Yorks Greenwich Village tanzend. Roses Outfit bringt ihn auf die Idee, eine Gruppe von Village-Ikonen aus verschiedenen amerikanischen sozialen Gruppen zusammenzustellen.
Beim Schreiben der Songs fĂŒr das erste Album dachte das Autoren- und Produzenten-Duo an Orte in den USA, die von schwulem Leben geprĂ€gt waren. So kamen sie auf Hollywood, San Francisco, Key West (auf dem 2. Album) und Fire Island. Fire Island ist eine kleine Insel bei Long Island, die fĂŒr ihre âTea dance partysâ am Sonntag um 17 Uhr berĂŒhmt war, wo die besten DJs auflegten.
FĂŒr das Komponieren gab es eine Arbeitsteilung. Morali war fĂŒr die Melodien zustĂ€ndig, Belolo hatte die Ideen fĂŒr die Texte und schrieb sie in französisch und/oder schlechtem Englisch. Am Anfang ĂŒbertrug sie Victor Willis in amerikanisches Englisch, spĂ€ter holte man sich UnterstĂŒtzung von einem Team von guten Textern wie Phil Hurt und Boris Whitehead. Auch bei der Produzentenarbeit gab es eine grobe Teilung: Moralis war die meiste Zeit im Studio und Belolo kĂŒmmerte sich ums GeschĂ€ftliche.
Bei den Aufnahmen zum ersten Album Village People war nur Victor Willis (Original-Polizist) als LeadsĂ€nger dabei. Als BackgroundsĂ€nger wurden Profis engagiert. Indianer Felipe wurde zu den Aufnahmen als âMaskottchenâ eingeladen und kam auch auf die ersten Fotos fĂŒr das Cover und eine Zeitungsanzeige.
Im Juni 1976, am Abend vor dem Treffen mit Neil Bogart von Casablanca Records (wo dann die meisten Aufnahmen erschienen) in Los Angeles, lieĂen sie einen DJ einen Titel spielen. Dieser wĂ€hlte San Francisco aus und in den ersten Sekunden schien es zuerst ein Reinfall zu werden, da das Publikum von der TanzflĂ€che ging. Als aber der Refrain einsetzte, kamen sehr viele Besucher wieder zurĂŒck. So konnten sie selbstbewusst die Verhandlungen antreten.
Das Album wurde ein Untergrund-Erfolg. Als 100.000 StĂŒck verkauft waren, stellten die Produzenten eine reale Gruppe zusammen, warben Glenn Hughes (Biker), Alexander Briley (Soldat), David Hodo (Bauarbeiter) und Randy Jones (Cowboy) an und tourten durch die Clubs.
Als der DJ Franki Crocker (eine Legende in diesem Metier) im New Yorker Radiosender WBLS die Songs von Village People zu spielen begann, kam der Durchbruch.
Das zweite Album Macho Man kam nur ungefÀhr zu den Top 20, aber der Titel Macho Man wurde von vielen Radiosendern gespielt und die Band wurde vom Underground-Tipp zur Mainstream-Band.
Als die Produzenten an den Liedern zum dritten Album arbeiteten, gingen die beiden eine StraĂe entlang; Henri sah das Schild YMCA und fragte, was das sei. Jacques antwortete, dass es ein Ort sei, wo viele Leute hingingen wenn sie in der Stadt seien, dort gute Freunde finden wĂŒrden und dann miteinander ausgingen. Henri meinte, darĂŒber könnte man doch einen Song schreiben. So entstand Y.M.C.A. fĂŒr das dritte Album Cruisin. Das Musikarrangement dazu stammt von Horace Ott.
Die YMCA (Young Menâs Christian Association, dt. CVJM, Christlicher Verein Junger MĂ€nner, seit 1985 in Deutschland Christlicher Verein junger Menschen, in den USA gibt es eine eigene YWCA (Young Womenâs Christian Association) war zur damaligen Zeit in den USA bekannt fĂŒr ihre Familien-, Unterrichts- und Gesundheitsprogramme, Sommerlager, Sportzentren und die preisgĂŒnstigen Jugendherbergen, die in dem Lied erwĂ€hnt werden. Da es sich um einen Verein fĂŒr MĂ€nner handelte, war er bei Schwulen durchaus beliebt. Daher lebt der Song bis heute von seiner Doppeldeutigkeit, da er sich vordergrĂŒndig als Lobeshymne auf den Verein prĂ€sentiert, jedoch auch insbesondere Bezug auf die ihm angehörenden Schwulen und die Gemeinschaft unter ihnen nimmt.[4]
Mit dem Song schaffte die Band den Durchbruch und der Song wurde weltweit in den Charts und in den Clubs Nummer-Eins-Hit, bis auf die Billboard-Charts in den USA, wo sie nur auf dem zweiten Platz landeten, da Rod Stewart mit Do Ya Think Iâm Sexy die Spitzenposition besetzte. Y.M.C.A. ist bis heute einer der kommerziell erfolgreichsten Popsongs der Musikgeschichte.
Eingedeutscht wurde der Titel von der Berliner Vokal-Gruppe Sunday (noch bevor SĂ€nger Dieter Bohlen zu der Gruppe stieĂ) als CVJM (1978, bei Toledo, B-Seite: Bleib noch eine Nacht). Das Album Cruisin' bekam Platin und wurde weltweit fĂŒnf bis sechs Millionen Mal verkauft. Zum Lied erdachten Fans einen Tanz, bei dem die vier Buchstaben des Titels mit Armen und Beinen dargestellt werden.
Als Hauptsong fĂŒr das vierte Album Go West war eigentlich der gleichnamige Songtitel gedacht. Die Vermutung war nicht so falsch, da der Titel 1993 in der Cover-Version von den Pet Shop Boys zum weltweiten Hit wurde.
Damals wurde die Single aber kaum angenommen, und so versuchte man es mit der Auskopplung von In the Navy. Dieser wurde dann von den Radiosendern gespielt. Zu diesem frĂŒhen Zeitpunkt wurden die Village People von der US-Navy kontaktiert, da diese den Song in einem Radio- und Fernsehwerbespot fĂŒr die Rekrutierung neuer Soldaten verwenden wollte. Als Gegenleistung wurde kein Geld, sondern UnterstĂŒtzung beim Drehen des Videoclips verlangt. Drei Wochen spĂ€ter drehte man in einem der gröĂten FlottenstĂŒtzpunkte der Welt, der San Diego Naval Base in Kalifornien, und bekam ein Kriegsschiff, fĂŒnf Flugzeuge (Phantom) und 200 bis 300 Soldaten zur VerfĂŒgung gestellt. Zwei Wochen nachdem der Videoclip und die Werbung zum ersten Mal ausgestrahlt wurden, titelte eine groĂe New Yorker Tageszeitung: Die Navy verwendet Steuergelder, um eine Band mit einem Video zu unterstĂŒtzen. Daraufhin stellte die Navy die Werbekampagne sofort ein. Die Medienaufmerksamkeit war aber eine gute Verkaufsförderung; In the Navy wurde ein riesengroĂer Hit. Auf der groĂen Tour mit einer Big Band durch 52 StĂ€dte spielte man zweimal im ausverkauften Madison Square Garden in New York und einmal im ausverkauften Felt Forum in Los Angeles.
Die GerĂŒchte zu dieser Episode reichen von der Annahme, dass der Song im Auftrag der Navy geschrieben wurde, die sich nach einem Neumitgliederboom bei YMCA etwas Ă€hnliches wĂŒnschte, bis zur Annahme, dass die Werbung nicht verwendet wurde, nachdem die Navy merkte, dass der Song die gegen Homosexuelle gerichtete Politik der Navy aufs Korn nahm.
2007 brachten die Hot Banditoz eine spanische Cover-Version unter dem Titel âA La Playaâ heraus.
In der 289. Ausgabe des Rolling Stone vom 19. April 1979 wurde ĂŒber Disco berichtet und dazu waren Village People auf dem Cover abgebildet.[9]
Ende 1979 wurde Victor Willis durch Ray Simpson ersetzt. Nach Angaben einer englischen Musikzeitschrift sei Willis unzuverlĂ€ssig und allĂŒrenhaft geworden. Allerdings habe man ihm eine Karriere als Solist als âEntschĂ€digungâ versprochen. Ein Solo-Album von Victor Willis soll aufgenommen, dann aber nie veröffentlicht worden sein.
1980 kam der Film Supersound und flotte SprĂŒche (OT: Canât Stop the Music) heraus, in dem eine erfundene Biografie der Village People erzĂ€hlt wird. In diesem Werk treten auch zwei andere SchĂŒtzlinge von Morali und Belolo auf, nĂ€mlich David London und The Ritchie Family. In den USA wurden der Film und das Album ein Reinfall, in Australien Nummer eins. Belolo meint, dass der Film zu spĂ€t, als Disco schon an PopularitĂ€t verlor, veröffentlicht wurde. Andere kritisieren zusĂ€tzlich, dass er ein eindeutig heterosexuelles Bild der Band zeichnet, das keinen Raum fĂŒr die ĂŒblichen Spekulationen lĂ€sst. Wie in Australien trat der PopularitĂ€tsverlust des Disco auch in Europa zwei Jahre spĂ€ter ein, und so wurde die Platte auch hier ein recht guter Erfolg.
Mit dem Ende der Disco-Ăra kam auch das Ende von Neil Bogarts Casablanca Records. 1980 verkaufte er sein Label an PhonoGram (PolyGram Records, Philips & Siemens, heute Universal Music Group). Ab da erschienen die Platten der Village People auf anderen Labels. Neil Bogart starb am 8. Mai 1982 an Krebs und das Label wurde 1984 komplett geschlossen.
Der Mainstreamgeschmack Ă€nderte sich von Disco zu New Wave. Deshalb ersetzte man die KostĂŒme durch einen neuen Look, welcher durch New Romantic inspiriert war, und brachte 1981 das Album Renaissance mit dem Song 5 Oâclock In The Morning heraus. Die Band schaffte aber den Wandel nicht und das Album blieb kommerziell erfolglos.
Bei den beiden folgenden Alben (Fox on the Box 1982 bei RCA-Victor, In the Street 1983) wurde der Look wieder maskuliner.
1985 wurden die Auswirkungen vom 1981 entdeckten AIDS immer sichtbarer und bedrohlicher. Mit Sex Over the Phone (bei Black Scorpio-CBS) griff erstmalig ein Lied die Thematiken AIDS und Safer Sex auf. Es gelang ihnen damit sogar, in Deutschland wieder in die unteren RÀnge der Charts zu kommen, in England gelang es ihnen fast. Mitgeholfen hat möglicherweise auch, dass sie sich auf ihre Wurzeln besannen und wieder die 6 Stereotypen darstellten. Dies war ihr letztes komplett neues Album, danach erschienen nur noch Best-of-Alben, zwei neue Singles und zahlreiche Remixes.
Morali war durch AIDS verÀngstigt und beschloss, wieder nach Paris zu gehen. Belolo schloss sich ihm an, und sie hörten auf, in den USA zu produzieren. Morali erkrankte dennoch an AIDS, wurde durch den absehbaren Tod verbittert und haderte mit dem Schicksal. Am 15. November 1991 verstarb er in Paris.
1986 legten sie eine Pause ein, um sich vom Tourleben zu erholen, trennten sich und verfolgten ihre individuellen Karrieren. Bis dahin verkauften sie insgesamt 65 Millionen TontrÀger (1987 Dance Music Report).
Zwischen 1987 und 1989 (1988 ?) fanden sie sich erneut zusammen, und grĂŒndeten die Sixuvus Ltd. (âsix of usâ), die sie jetzt vertritt.
Die drei groĂen Hits (Y.M.C.A., In the Navy, Macho Man) der Village People sind bis heute populĂ€r, sodass sie bis jetzt immer wieder Auftritte absolvieren, manchmal auch im privaten Rahmen. Im Jahr sind sie 80â120 Tage gemeinsam unterwegs.
1990 landeten sie in Australien einen Ăberraschungserfolg mit der Single Living In The Wildlife.
Zur FuĂball-Weltmeisterschaft 1994 nahmen sie zusammen mit der deutschen Nationalmannschaft die Titel Far Away in America und United Weâll Go auf. Die Single erreichte in Deutschland die unteren ChartrĂ€nge.
1999 brachten die Pet Shop Boys New York City Boy (auf dem Album Nightlife und als Single) â gemÀà deren Aussage als Hommage an die Village People â heraus. Er ahmt den klassischen Village-People- und Morali/Belolo-Discosound nach und wurde in Zusammenarbeit mit dem Remixer David Morales produziert.
Glenn Hughes, der erste Biker, starb am 4. MĂ€rz 2001 an Lungenkrebs. Auch wenn er nach 1995 nur bei dem 20-jĂ€hrigen JubilĂ€um (1997?) auftrat, war er die Verkörperung der Village People fĂŒr die Tausenden Fans, mit denen er in regem Mailkontakt stand.
Von 2004 bis April 2005 tourten sie als Vorgruppe bei Chers Farewell-Tour.
Vom 18. Juli bis zum 20. Juli 2004 traten sie als Opener bei drei Shows der Ărzte in der Berliner Wuhlheide auf.
Unter dem Namen The Amazing Veepers haben sie zwei neue Singles aufgenommen: Gunbalanya (5 verschiedene Mixes) und Loveship 2001 (vier verschiedene Mixes).
Felipe Rose ist wirklich indianischer Abstammung und arbeitete im Anvil, einer Gay-Bar im Greenwich Village, als er von Morali entdeckt wurde. Heute lebt er mit seinem langjĂ€hrigen LebensgefĂ€hrten Charles Sadler in Richmond und fĂŒhrt ein Plattenlabel fĂŒr Musik amerikanischer Ureinwohner, wofĂŒr er schon einige Preise bekommen hat. In der Band war er vor allem fĂŒr die Choreographien maĂgeblich verantwortlich.
Als Victor Willis fĂŒr die erste Platte der Village People engagiert wurde, hatte er gerade ein Engagement im Musical The Wiz (of Oz, dt. Das zauberhafte Land) am Broadway. Er half Belolo, die ersten Songs in gutes amerikanisches Englisch zu fassen, und war auch Co-Autor bei Macho Man und In the Navy. 1978 heiratete er die Schauspielerin Phylicia Allen (heute Phylicia Rashad), besser bekannt als Claire Huxtable in der Bill-Cosby-Show. Die Ehe hielt nur 2 Jahre. In der Band wurde er wegen seines Kokainkonsums 1979 ersetzt. 1997 wurde er wegen eines RaubĂŒberfalls und Kokainbesitzes verhaftet. Heute (2006) lebt er in einer Wohnwagensiedlung in Daly City (sĂŒdlich von San Francisco) und wurde wiederholt verhaftet. 2006 sah Victor Willis einer bis zu 4œ-jĂ€hrigen Haftstrafe wegen illegalen Waffenbesitzes sowie VerstoĂes gegen das BetĂ€ubungsmittelgesetz entgegen.
Seit dem 26. MÀrz 2006 befindet sich Victor Willis in Untersuchungshaft, nachdem er sich trotz Absprache mit der Staatsanwaltschaft den Ermittlungsbehörden entzog.
Alexander Briley wurde am 12. April 1951 in Harlem, New York City geboren. Er wuchs in Harlem auf und lebte spÀter in Mount Vernon. Briley studierte Gesangsunterricht an der University of Hartford. Er spielte mit dem Jazzmusiker Bobbi Humphrey und trat in Broadway Shows wie Music Magic auf sowie im Drama A Lesson from Aloe von Althol Fugard. Er lebt gegenwÀrtig in Westchester, New York.
Glenn R. Hughes wurde am 18. Juli 1950 geboren. Als er 1977 auf eine Anzeige von Morali antwortete, in der nach SĂ€ngern im Macho-Look mit Schnauzbart gesucht wurde, arbeitete er gerade als Kassierer an der Mautstelle vom Brooklyn-Battery Tunnel. Auf diese Begebenheit wird auch im Kinofilm âCanât Stop the Musicâ bezug genommen.
Hughes begleitete die Gruppe bis zu seinem Ausstieg. Seit Beginn der 90er Jahre arbeitete Hughes nebenbei kabarettistisch und verlieĂ schlieĂlich 1996 Village People, um sich ganz seinem erfolgreichen kabarettistischen Programm in New York City zu widmen. Nebenbei betreute er aber das Mailpostfach der Village People. Eines seiner liebsten Hobbys war es, mit seinem Custom-Bike, einer Harley-Davidson, durch die StraĂen von New York City zu fahren. Glenn R. Hughes verstarb am 4. MĂ€rz 2001 im Alter von 50 Jahren in seiner Wohnung in Manhattan an Lungenkrebs. Auf eigenen Wunsch wurde er in seiner Lederkluft beerdigt. Er hinterlĂ€sst keine unmittelbaren Verwandten.
Randy Jones wurde am 13. September 1952 in Raleigh, North Carolina geboren. Er besuchte die Enloe High School in Raleigh und graduierte in den 1970er. GegenwÀrtig lebt Randy Jones in New York City.
David Hodo wurde am 7. Juli 1947 in Palo Alto, Kalifornien geboren. Er ist GrĂŒndungsmitglied der Band und tritt als Bauarbeiter auf.
Ray Simpson wurde am 15. Januar 1954 in New York City geboren und wuchs in der Bronx von New York City auf. Ray Simpson graduierte am City College of New York und absolvierte spÀter eine erfolgreiche Solokarriere, bevor er Mitglied von Village People wurde. Er trat vor seiner Teilnahme bei den Village People mit Nick Ashford und Valerie Simpson auf. Ray Simpson ist mit Leslie Simson verheiratet und hat mit ihr eine gemeinsame Tochter. GegenwÀrtig lebt die Familie in Teaneck, New Jersey.
Eric Anzalone besuchte von 1988 bis 1990 die University of Miami in Coral Gables, Florida, wo er Theater studierte. Danach zog er nach Kalifornia und 1992 nach New Jersey. 1995 löste Anzalone Glenn Hughes als Biker in der Band ab.
Jeff Olson wurde in New York City geboren und war Besitzer einer Bar in Los Angeles, bevor er 1980 Bandmitglied wurde. Er löste Randy Jones als Cowboy ab. Jeff Olson lebt in Connecticut.
Die Fragen âWarum sind die Village People bei vielen Schwulen besonders beliebt?â und âIst die Band ein Beispiel fĂŒr die Verbindung der Themen HomosexualitĂ€t und Kunst?â werden bei keiner anderen Band schon so lange und so oft gestellt.[10] Dies wurde auch von der Gruppe unterstĂŒtzt.[11] FĂŒr den groĂen Erfolg war es erforderlich, dass sie sich nie zu klar als Band mit schwulem Hintergrund identifizierten. Und manches Ă€nderte sich auch mit dem aufkommenden Erfolg im Mainstream.
âObwohl sich die Gruppe nie selbst als schwul identifiziert hat, war doch ihre primĂ€re Zielgruppe eindeutig ein schwules Publikum. Sie setzte die Interessen, die kodierte Sprache und die Ikonografie der schwulen Subkultur erfolgreich in eine Musik um, welche in den Mainstream-Pop gelangte.
Weil die Bedeutungen und Zweideutigkeiten der Texte und der mit der Gruppe verbundenen KostĂŒme dem allgemeinen Publikum weitgehend unbekannt waren, erfreute sich das schwule Publikum nicht nur der Musik um ihrer selbst Willen, sondern genoss auch, dass ein Mainstream-Publikum unwissend subkulturelle Werte und Bilder umarmte.ââ Robert Kellerman: glbtq.com[12]
Eine gewisse AnrĂŒchigkeit, die aber nie wirklich bestĂ€tigt wird, ist manchmal verkaufsfördernd. So wie in der Showbranche alles Geheimnisvolle interessant ist, solange es nicht bestĂ€tigt ist. Wenn alles herausgefunden ist, wird man leichter uninteressant.[11] Schwule sind und vor allem waren es meist gewohnt, zwischen den Zeilen zu lesen, da das Thema der schwulen Liebe selten offen angesprochen wurde. In Literatur und Film war es gang und gĂ€be, oft nur verklausulierte Andeutungen zu machen (âThe Celluloid Closet â Gefangen in der Traumfabrik), da sonst die Zensur eingeschritten wĂ€re, und das auch bei harmlosen Szenen, die in heterosexuellem Kontext sonst unbeanstandet geblieben wĂ€ren. Und wenn es nichts anderes gibt, adoptiert man auch einmal ein passendes Lied, wie etwa Over the Rainbow.[13] Die Village People waren âschwul genug um einen schwulen Markt anzusprechen und subtil genug um nicht den Mainstream zu krĂ€nken.â[11][14]
Glad to be Gay von Tom Robinson wurde noch 1979 als offen schwules Lied von der BBC boykottiert.[15] Sich erfolgreich ĂŒber Konventionen hinwegzusetzen gelang erstmals in Europa der englischen Band Bronski Beat im Jahre 1984 mit Smalltown Boy und Why auf ihrem DebĂŒtalbum Age of Consent. Die Single Smalltown Boy erreichte Platz 3 in den UK-Charts und Platz 48 in den US-Charts, Why Platz 6 in den UK-Charts. Besonders, wenn es sich um lesbische Liebe handelt, kann man heutzutage sogar etwas weiter gehen, wie die Inszenierung der ersten Zeit von t.A.T.u. von 1999 bis 2004 zeigte.
Die Frage, ob die Mitglieder der Band schwul sind, wurde lange Zeit weder positiv noch negativ beantwortet. FĂŒr die gesamte Band lĂ€sst es sich auch heute nicht beantworten. FĂŒr den Status als Kult-Band der Gay-Community ist diese Frage nur von untergeordneter Bedeutung.
Am wichtigsten ist die Verbindung der eigentlichen Köpfe der Band â der Produzenten â zur Szene.
âListen. Seriously you know, I want to tell you something. I am gay, you know, myself, so I am not the kind of person to joke about the statement. Because it's my statement, you know? Knowing that the group is gay and that I'm really believing and trusting what I'm doing, it's not a parody at all.â
â Jacques Morali: Herbst 1978[16]
Da die Bandmitglieder heute vor allem ihren eigenen Wegen nachgehen und sich die Zeiten geĂ€ndert haben, ist von einigen mehr ĂŒber ihr Privatleben bekannt geworden.
Bis in die 1960er Jahre hinein waren in Amerika viele Schwulenbars in den StĂ€dten von effiminierten Tunten und Queens geprĂ€gt. Selbst die unauffĂ€lligen Schwulen hatten ein Repertoire weibischer Gesten, welche untereinander oft ironisch akzentuiert eingesetzt wurden. Bei Sexualkontakten wurde hĂ€ufig zwischen âaktiverâ und âpassiverâ Rolle unterschieden. Die Schwulenbars konkurrierten mit Travestie-Shows um die Gunst ihrer Besucher.[18] Die Homophilenbewegung propagierte fĂŒr die StraĂe totale Anpassung und UnauffĂ€lligkeit. Man verhielt sich so, wie es die Skripte der Mehrheitsgesellschaft vorgaben, eine Art selbsterfĂŒllende Prophezeiung. Klarerweise darf dies nicht auf jeden Menschen generalisiert werden. ZusĂ€tzlich gab es schon ab dem Zweiten Weltkrieg eine kleine S&M-Lederszene, erste Motorradclubs gab es ab den frĂŒhen 1950er Jahren und einzelne Bars ab Mitte der 1950er Jahre.[19] Geballte MaskulinitĂ€t gab es als Anschauungsobjekt in der damaligen âPornographieâ ab den 1950er Jahren. Es handelte sich dabei um Bilder von athletischen MĂ€nnern oder Bodybuildern in statischen Posen, den âphysique picturesâ.[20] Dabei spielte auch der Cowboy immer wieder eine Rolle.[21]
Durch die Sexuelle Revolution in den 1960ern und vor allem durch die Selbstbehauptung um Stonewall 1969 kam Gay Pride auf, dadurch mehr Freiheit und man kĂ€mpfte auch aktiv um sie und bat nicht nur um Toleranz. Zum Entsetzen der Homophilen wurde effiminiertes Verhalten auĂerhalb der Bars sichtbar. In den Schwulenvierteln herrschte Aufbruchstimmung, der Drang nach Freiheit. Die Szene vergröĂerte sich auch schnell, wurde vielfĂ€ltiger, die Lederszene wurde mehr integriert[19] und man hinterfragte sein Selbstbild. Travestie-Shows verschwanden aus den Bars, man kĂŒmmerte sich nicht mehr groĂ um die Unterscheidung von âaktivâ und âpassivâ, sondern âalle machten allesâ. (Ăhnliches vollzog sich auch schon nach 1953/1955 in Amsterdam, als die Lokalpolitik der Polizei liberaler wurde und etwa zwei schwule Tanzlokale toleriert wurden.[22]) Das Pendel schlug sogar stark in die entgegengesetzte Richtung aus. Es wurde ein aus historischer Sicht gesehen notwendiges Gegen-Klischee entlang der traditionellen gesellschaftlichen Vorgaben ĂŒber MaskulinitĂ€t aufgebaut,[23] welches nicht nur die alten Vorurteile der Gesellschaft, sondern auch die im eigenen Kopf endgĂŒltig zerstören sollte, und es entwickelte sich eine HypermaskulinitĂ€t gegenĂŒber dem damaligen durchschnittlichen MĂ€nnlichkeitsideal. (Erst nach beiden Extremen war es fĂŒr die Masse möglich, die Entkopplung von Sexualverhalten und Geschlechtsrollenverhalten selbst zu vollziehen und es pendelte sich ab den 1980ern ein.)[18] Zu dieser Zeit entstand der Castro-Clone[24] mit oft dickem Schnurrbart und viele Bars verwendeten Western-Themen und -Namen.[21] Es handelte sich dabei aber groĂteils um dieselben Leute wie frĂŒher.[18]
Ende der 1970er Jahre, als die Village People entstanden sind, war diese Erscheinung voll im Gang. Morali sah Rose mit IndianerkostĂŒm und Glöckchen an den FĂŒĂen in der schwulen Bar namens Anvil (âAmbossâ). Eine Woche spĂ€ter sah er ihn wieder in der Diskothek namens 12 West in West Village, einem Teil von Greenwich Village. Rose tanzte in der NĂ€he eines Mannes, der wie ein Cowboy gekleidet war und einem anderen, der einen Bauhelm trug. âUnd danach sagte ich zu mir selbst: âWeiĂt du, das ist fantastischâ â den Cowboy zu sehen, den Indianer, den Bauarbeiter mit den ganzen anderen MĂ€nnern rundherum. Und ich dachte auch, dass schwule Menschen keine Gruppe haben, niemanden, der schwule Menschen personifiziert, weiĂt du? Und ich sagte zu Felipe: âEines Tages werde ich dich brauchen.ââ[25] Noch ohne Gedanken an eine auftretende Gruppe begann Morali mit diesen Hintergedanken zu produzieren. âIch hab nie gedacht, dass eine heterosexuelle Zielgruppe dies aufgreifen wird. Ich wollte etwas nur fĂŒr den schwulen Markt machen.â[26][27] Dies ist auch an den ersten Liedern deutlich zu hören, wenn einem die Szene bekannt ist. Es wurden SĂ€nger fĂŒr die Aufnahme engagiert und Models fĂŒr das Foto des Plattencovers. Das erste Cover (es gibt zwei verschiedene fĂŒr die erste Platte) mit den engagierten Models wirkt, als stĂŒnde ein Gruppe MĂ€nner an einem warmen Abend vor einer schwulen Bar / Lederbar. Darunter die bisher angesprochenen Archetypen, aber auch Castro Clones, ein Lederkerl und auf der RĂŒckseite sogar ein Mann im Smoking. Es war mit dem Indianer, einigen WeiĂen und einigen Schwarzen eine ethnisch gemischte Gruppe. Einfache Menschen, die man zu sehen bekommt, wenn man im (Greenwich) Village ausgeht. Und auch der spĂ€ter hinzugefĂŒgte Matrose und KapitĂ€n entspricht diesem Bild.[23]
Als ĂŒber 200.000 Platten verkauft waren begann man per Zeitungsanzeige in der Village Voice nach âSĂ€ngern und TĂ€nzern, gutaussehend und mit Schnurrbartâ[28][29] zu suchen. Nach einem glanzlosen ersten Auftritt in der Fernsehshow Soul Train, gruppierte Morali um und rekrutierte die endgĂŒltigen GrĂŒndungsmitglieder. Diese nahmen dann Macho Man auf und tourten durch die USA. 1978 verkaufte Morali seine Rechte an der Gruppe an Bill Aucoin, Manager der Gruppe Kiss, fĂŒr eine Million US$, blieb aber weiter fĂŒr die Musik verantwortlich und Produzent.[27]
âIch denke nicht âŠ, dass das Hetero-Publikum weiĂ, dass sie eine schwule Gruppe sind âŠ. Wie auch immer, die Village People schauen nicht wie Tunten aus sondern wie Burschen. Und die Hetero-Jungs in Amerika erwarten den Macho-Look zu bekommen.â[16][30] Und so blieb es auch groĂteils, trotz des Artikels im Herbst 1978 im Rolling Stone und gefördert durch die Gruppe. Hodo erzĂ€hlt 1978, dass er bald anfing zu das ganze zu parodieren, da man damit so mehr SpaĂ hatte.[31] GegenĂŒber Morali, Belolo und Willis nahm der Rest der Gruppe das ganze mit Humor und Hodo erklĂ€rte dadurch einen Teil des Erfolges.[32] âWir machen uns selbst fĂŒr so viele Interpretationen wie möglich verfĂŒgbar.â[16][33] Nach Rose (2008) steckte von der Gruppe keine subversive Absicht dahinter. Aber der Wille arbeiten zu wollen und Geld zu verdienen.[10] Nach Jones (2005) wurde dadurch ihre Musik verbreitet sowie subtil und subersiv â auf nicht offensive Weise â ihre âliberation messageâ (âBefreiungsbotschaftâ). Die Gruppe realisierte, dass wenn sie erfolgreich werden wollen, auch im Merchandising mit Halloween-KostĂŒmen und Jausendosen und wenn das Poster in Teenagerzeitschriften erscheinen soll und wenn Teenager die Poster aufhĂ€ngen sollen, hat man keine dahingehende Frage direkt zu beantworten. Die Medien der Schwulenszene waren vor allem anfangs nicht glĂŒcklich darĂŒber, da man ein positives Rollenbild zum vorzeigen haben wollte, welche damals so gut wie nicht vorhanden waren.[11]
Die Stereotypen aus der Schwulenszene wurden vermengt mit schon der Gesellschaft vertrauten und akzeptierten Stereotypen aus der Filmindustrie. Das Publikum vor dem die Gruppe anfangs live auftrat waren vor allem Schwarze, Latinos und Schwule. Mit der Tour wurde es eine groĂe heterosexuelle Fangemeinde. Womit die Aussage âWir starteten nicht als schwule Gruppe.â[34] auch ihre Berechtigung hat. Nach Hughes sahen die weiblichen Fans sie nicht als homosexuell, sondern als âsix humpy guysâ (âsechs attraktive Kerleâ), und glaubt, dass die Frauen âauf den Sex abfahren, den wir verkaufen.â Das Konzept der Gruppe sprach das aufkommende Konzept des Narzissmus gepaart mit psychologischer und körperlicher Gesundheit an, der Selbstakzeptanz ausstrahlte.[16]
Mit der Zeit wurde der Inhalt der Lieder, den man als schwule Codes verstehen kann, weniger. Im Film Can't Stop the Music aus dem Jahre 1980 ist dann oft eine vollbusige Blondine an der Seite der Gruppe, auch im rein MĂ€nnern zur VerfĂŒgung stehenden YMCA. Sie ist auch die erste Frau auf einem Plattencover der Gruppe. Nach ihrem New Age Versuch 1981 sitzt auf dem nĂ€chsten Plattencover von Fox on the Box (1982) eine schwarze Schönheit am Mischplatz eines Studios und wird von den Jungs umschwĂ€rmt. Da die Gruppe unterschiedlich ist und das Publikum sehr weitgestreut, hat man etwas dagegen zu öffentlich als âschwule Gruppeâ bezeichnet zu werden.[35] Es kann noch immer Leute abschrecken.
WĂ€hrend die anderen Bandmitglieder und Belolo seit irgendwann nach 2000 hie und da ein wenig aus vergangenen Zeiten und von HintergrĂŒnden erzĂ€hlen, aber die sexuelle Orientierung der anderen Bandmitglieder groĂteils unbeachtet lassen, fĂ€llt Ex-Mitglied Willis dadurch auf, sich auf seiner Homepage als einzig Heterosexueller der originalen Village People zu rĂŒhmen[17]. Ăber die ganzen Jahre hat er nach eigenen Angaben kein Interview gegeben, aber ĂŒber die Publizistin Alice Wolf, die gleich hinzufĂŒgte, dass Willis nichts gegen HomosexualitĂ€t habe, lieĂ er 2007 ausrichten, die von ihm geschriebenen Hits (ab der zweiten Platte) keinen schwulen Hintergrund hĂ€tten und er sei entsetzt gewesen ĂŒber den schwulen Subtext den sie nur durch die schwulen Assoziationen mit der Band bekommen hĂ€tten, habe gefĂŒrchtet, dass dies in einem Nischenmarkt enden wĂŒrde. Deshalb habe er die Gruppe nach dem RĂŒckzug des Werbevideos durch die US-Navy aus Frustration die Band verlassen, was der bisherigen Darstellung ĂŒber seinen Fortgang widerspricht. Als Textautor erhĂ€lt er noch immer jĂ€hrlich etwa 1 Million Dollar an Tantiemen. Zwei Wochen nach der Mitteilung sollte eine 30-Jahres-Show von Willis in Las Vegas stattfinden und eine Tour von ihm und ein Buch wurden fĂŒr ein dreiviertel Jahr spĂ€ter angekĂŒndigt. Simpson sagt zum Buch, dass er seinem Kollegen alles Gute wĂŒnsche und es fĂŒr jede Geschichte auch eine andere Geschichte gĂ€be.[35]
Man kann sie mit âschwulen Ohrenâ hören, aber man muss es nicht, sie sind allgemein genug. Da sich die Zeiten Ă€ndern und auch historisches Hintergrundwissen verlorengeht hier einige ErklĂ€rungen der vorkommenden Verbindungen:
| Jahr | Titel | US | UK | DE | AT | CH |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1977 | Village People D-A-CH: ? San Francisco? |
54 | - | - | - | - |
| 1978 | Macho Man | 24 | - | - | - | - |
| 1978 | Cruisin' | 3 | 24 | 1 | 1 | - |
| 1979 | Go West | 8 | 14 | - | 22 | - |
| 1979 | Live and Sleazy (live)(2LP) | 32 | ? | 0 | ? | ? |
| 1980 | Canât Stop the Music (OST) | 47 | 9 | - | - | - |
| 1981 | Renaissance | 138 | - | - | - | - |
| 1982 | Fox on the Box | - | ? | ? | ? | ? |
| 1983 | In the Street | - | ? | ? | ? | ? |
| 1985 | Sex Over the Phone | - | - | - | - | - |
AuĂerdem wurden zahlreiche Best-Of-Zusammenstellungen veröffentlicht, von welchen Greatest Hits (1989) auch Gold- oder Platinstatus in den USA erlangte. Auf manchen waren verschiedene Remixes, vor allem von Y.M.C.A., enthalten.
Alle Singles, welche in US bei Casablanca Records erschienen sind, und jene, welche sich im deutschsprachigen Raum oder in England in den Charts platzieren konnten.
| Jahr | Titel | US | UK | AU | DE | AT | CH |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1977 | San Francisco (Youâve Got Me) / Village People |
- | 45 | - | - | - | |
| 1978 | Macho Man / Key West |
30 | - | - | - | - | |
| 1978 | Y.M.C.A.(3:30) / The Women |
2 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 |
| 1979 | In the Navy / Manhattan Woman |
3 | 2 | 3 | 5 | 7 | |
| 1979 | Go West / Citizens of the World |
45 | 15 | - | - | - | |
| 1979 | Sleazy / Save Me (Uptempo) |
- | - | - | - | ||
| 1979 | Sleazy / Ready for the 80's |
52 | - | - | - | - | |
| 1979 | I Am What I Am | / | - | 32 | - | - | |
| 1980 | Canât Stop the Music / Milkshake |
- | 11 | 1 | 10 | 19 | - |
| 1981 | 5 OâClock in the Morning / Food Fight |
||||||
| 1985 | Sex Over the Phone / Sex Over the Phone (Instr.) |
59 | 40 | - | - | ||
| 1989 | Megamix / Y.M.C.A. (Version 1989) (3:56) |
||||||
| 1989 | Y.M.C.A. (3:30) / In The Navy |
||||||
| 1990 | Living in the Wildlife | T10 | / | / | / | ||
| 1993 | Y.M.C.A (3* remix) / Go West (CD) |
/ | 12 | 96 | / | / | |
| 1994 | DFB & Village People Far Away in America / United Weâll Go |
/ | / | / | 44 | - | - |
| 1994 | In the Navy (7*Remix)(CD) | / | 36 | / | / | / | / |
| 1997 | IT) | / | / | / | / | / | / |
| 1997 | Go West / We Want You â Megamix 97 (3*Rmx)(CD) |
/ | / | / | / | / | |
| 1999 | YMCA Millennium Mix (3*Rmx)(CD) | / | 35 | / | / | / | / |
| 2004 | David Hodo >My Sweet Lord ( CD-Single / Dance Street Records, Germany ) | ||||||
| 2005 | DJ Tyson vs. Village People Y.M.C.A. (3* remix)(CD &; 12") |
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| 2007 | Randy Jones >New York City Boy ( CD-Single / Dance Street Records, Germany ) | ||||||
| 2008 | Randy Jones >Your Disco Needs You ( CD-Single / Dance Street Records, Germany ) | ||||||
| 2008 | Randy Jones > If I CanÂŽt Have You ( CD-Single / Dance Street Records, Germany ) |
Dance Street Records in Germany hatte mit David Hodo im Jahr 2004 noch eine neue Single produziert ( My Sweet Lord ) und mit Randy Jones von 2007 bis 2008 gleich 3 neue Singles ( Your Disco Needs You, New York City Boy und If I CanÂŽt Have You )- die allesamt von ZYX Music vertrieben wurden und auch auf zahlreichen Compilations zu finden sind