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| Vitali Klitschko | |
|---|---|
| Daten | |
| Geburtsname | Vitali Wladimirowitsch Klitschko |
| Kampfname | Dr. Eisenfaust |
| Gewichtsklasse | Schwergewicht |
| Nationalität | |
| Geburtstag | 19. Juli 1971 |
| Geburtsort | Belowodskoje |
| Stil | Linksauslage |
| Größe | 2,00 m[1] |
| Kampfstatistik | |
| Kämpfe | 46 |
| Siege | 44 |
| K.-o.-Siege | 40 |
| Niederlagen | 2 |
| Profil in der BoxRec-Datenbank | |
Vitali Klitschko (ukrainisch Віталій Володимирович Кличко / Witalij Wolodymyrowytsch Klytschko; * 19. Juli 1971 in Belowodskoje bei Frunse, Kirgisische SSR) ist ein ukrainischer Profiboxer, Politiker, ehemaliger Weltmeister der WBO im Schwergewicht, aktueller und zweimaliger Weltmeister nach Version der WBC.
Vitali Klitschko wurde als Sohn des ukrainischen Offiziers der Sowjetarmee Wladimir Rodionowitsch Klitschko und der ukrainischen Pädagogin Nadeschda Uljanowna Klitschko geboren. Der Vater starb am 13. Juli 2011 in Kiew. Sein jüngerer Bruder ist Wladimir Klitschko. Seit April 1996 ist er verheiratet. Mit seiner Frau Natalia hat er drei Kinder: (* 16. Mai 2000, * 24. November 2002 und * 1. April 2005).
Klitschko schloss ein Sportlehrerstudium an der Pädagogischen Universität „Hryhorij Skoworoda“ in Perejaslaw-Chmelnyzkyj (Ukraine) mit Auszeichnung ab. Im Jahre 2000 erfolgte seine Promotion in Sportwissenschaften. Thema seiner Dissertation war „Sportbegabung und Talentförderung“.
Erste Erfahrungen im Boxen machte Vitali Klitschko im Alter von dreizehn Jahren auf einem sowjetischen Militärstützpunkt in Hradčany, Tschechoslowakei, wo die Familie Klitschko seit der Versetzung des Vaters lebte. Dort war eine Boxsektion eingerichtet worden, um den Kindern der Soldaten eine Freizeitbeschäftigung bieten zu können. 1985 zog die Familie nach Kiew. Während Klitschko den Boxsport auch weiterhin ausübte, galt seine Aufmerksamkeit nun verstärkt dem Kickboxen, das er unter Andrei Schistow zu trainieren begann. Innerhalb der nächsten drei Jahre gewann er erst die Stadtmeisterschaft, dann die Republikmeisterschaft der Ukraine und anschließend die Spartakiade. Er wurde in die sowjetische Junioren-Nationalmannschaft der Kickboxer aufgenommen. Diese reiste im Frühjahr 1989 auf Einladung nach West Palm Beach, USA, zum Wettkampf gegen die US-amerikanische Jugendnationalmannschaft. Der 17-jährige Klitschko verlor dort seinen Kampf.
Der Antritt des Armeedienstes erzwang vorübergehend eine Unterbrechung seiner sportlichen Karriere. Im ZSKA nahm Klitschko bei Wladimir Solotarew das Training wieder auf. Klitschko betrieb schwerpunktmäßig Kickboxen und parallel dazu Boxen. Als Armeesportler gewann er 1991 die Kickbox-Weltmeisterschaft in Paris. Insgesamt beläuft sich die Zahl seiner Weltmeisterschaftstitel im Kickboxen auf sechs; zwei bei den Amateuren, vier bei den Profis. Während seiner Kickboxkarriere erlitt er den einzigen K.o. seiner sportlichen Laufbahn. Bei den Kickbox-Europameisterschaften 1992 in Warna, Bulgarien traf er im Finale auf den Briten Pele Reid und ging nach einem Tritt ans Kinn in der zweiten Runde zu Boden. Da es bei dieser Leichtkontaktvariante des Kickboxens kein Anzählen gibt, wurde der Kampf vom Ringrichter sofort abgebrochen.
Als Amateur war Klitschko auch im Boxen erfolgreich, er siegte in 195 Kämpfen (80 Siege vorzeitig) bei nur 15 Niederlagen. Unter anderem gewann er drei ukrainische Meisterschaften. Mit Punktsiegen über Willi Fischer, René Monse und einem kampflosen Erfolg über Georgi Kandelaki siegte er beim 23. Chemiepokal in Halle. Außerdem gewann er die Militärweltmeisterschaft 1995 in Rom, dabei schlug er im Finale den Russen Alexei Lesin nach Punkten. Bei der Amateurweltmeisterschaft 1995 in Berlin schlug er Attila Levin vorzeitig sowie Monse erneut nach Punkten und belegte den zweiten Platz, da er im Finale Lesin unterlag.
Danach bereitete er sich auf die Olympischen Spiele 1996 von Atlanta vor. Da ihm in einer Dopingprobe jedoch die Einnahme des Steroids Nandrolon nachgewiesen wurde, blieb ihm aufgrund der folgenden einjährigen Sperre die Teilnahme versagt. Sein Bruder wurde für ihn nachnominiert und errang daraufhin die Goldmedaille.
Nach den Olympischen Spielen wechselten die Klitschko-Brüder gemeinsam in das Profilager und schlossen einen Vertrag mit dem deutschen Boxstall Universum Box-Promotion. Sein Debüt im Profiboxen entschied Vitali Klitschko am 16. November 1996 für sich, als er in Hamburg Tony Bradham in der zweiten Runde K.o. schlug.
Sein erster bedeutender Titelgewinn gelang ihm am 24. Oktober 1998 in seinem 22. Profikampf, als er Mario Schießer im Kampf um die Europameisterschaft vorzeitig besiegte.
Nach einer Serie von 24 K.o.-Siegen in Folge gewann Klitschko am 26. Mai 1999 gegen Herbie Hide den Weltmeistertitel der WBO durch K.o. in der zweiten Runde. Klitschko wurde damit der erste Schwergewichtsweltmeister aus der ehemaligen Sowjetunion sowie der erste, der promoviert wurde. Den WBO-Gürtel verteidigte er in zwei Kämpfen erfolgreich.
Überraschend verlor er am 1. April 2000 gegen den US-Amerikaner Chris Byrd den WBO-Gürtel. Byrd war nur 1,5 Wochen vor dem Kampf als Ersatzgegner für den ursprünglich vorgesehenen, aber kurzfristig erkrankten Donovan Ruddock verpflichtet worden. Nach der neunten Runde gab Klitschko den Kampf wegen eines Sehnenrisses in der linken Schulter auf. Er lag zu diesem Zeitpunkt auf allen drei Punktzetteln vorn (zweimal mit 7:2, einmal mit 8:1 Runden); besonders in den USA wurde ihm jedoch mangelnder Kampfgeist vorgeworfen.
Nach der verletzungsbedingten Pause gab Klitschko am 25. November 2000 mit einem Kampf um den vakanten Europameistertitel gegen Timo Hoffmann sein Comeback. Es war der erste Kampf seiner Profikarriere, den Klitschko nach Punkten gewann. In der Folgezeit kämpfte er sich mit mehreren Siegen, unter anderem gegen Orlin Norris, Ross Puritty, Vaughn Bean und Larry Donald an die Spitze der Ranglisten der Boxverbände zurück und stieg dadurch zum Herausforderer des damaligen WBC-Weltmeisters Lennox Lewis auf.
Ursprünglich sollte Klitschko bei einer freiwilligen Titelverteidigung von Lewis gegen den Kanadier Kirk Johnson in einem Vorkampf gegen den ungeschlagenen US-Amerikaner Cedric Boswell boxen. Durch die verletzungsbedingte Absage Johnsons bekam Klitschko allerdings die Chance, selbst gegen Lewis anzutreten. Am 21. Juni 2003 verlor er im Staples Center von Los Angeles gegen Lewis durch technischen K.o. Nach der sechsten Runde wurde der Kampf vom Ringrichter auf Empfehlung des Ringarztes wegen mehrerer stark blutender Platzwunden im Augenbereich Klitschkos abgebrochen. Zu diesem Zeitpunkt hatte er auf allen drei Punktzetteln der Punktrichter vier der sechs Runden gewonnen.
Wegen der unglücklichen Art der Niederlage blieb Klitschko allerdings weiterhin hoch in den Ranglisten platziert. Noch im Dezember desselben Jahres konnte er sich durch einen K.o.-Sieg über Kirk Johnson für einen weiteren Titelkampf der WBC qualifizieren. Nachdem der erwartete und vom WBC-Verband angesetzte Rückkampf gegen Lewis aufgrund des Rücktritts des amtierenden Weltmeisters nicht zustande kam, boxte Klitschko am 24. April 2004 in Los Angeles gegen den Südafrikaner Corrie Sanders, der im März 2003 Klitschkos Bruder Wladimir bei dessen WBO-Titelverteidigung überraschend geschlagen hatte, um den nunmehr vakanten Titel. Er gewann in einem mit hoher Intensität geführten Kampf durch technischen K.o. in der achten Runde. Vitali Klitschko zeigte sich in diesem Kampf, wie bereits im Kampf gegen Lewis, als kompletter Boxer auf der Höhe seines Könnens. Er verdiente sich durch seine spektakuläre Kampfesführung den Respekt der US-amerikanischen Boxszene sowie den Ruf als zu diesem Zeitpunkt bester Schwergewichtsweltmeister.
Ein anschließend angestrebtes prestigeträchtiges Duell mit Mike Tyson ließ sich nicht realisieren, da der gealterte Tyson in der Zwischenzeit überraschend gegen den Briten Danny Williams verlor. Klitschko verteidigte seinen Titel daraufhin am 11. Dezember 2004 gegen Williams durch technischen K.o. in der achten Runde. Es war der vorerst letzte Kampf in der Karriere des Ukrainers, was zu diesem Zeitpunkt noch nicht abzusehen war.
Nächster Gegner sollte der US-Amerikaner Hasim Rahman sein. Rahman hatte sich 2001 mit einem sensationellen K.o.-Sieg über Lennox Lewis einen Namen gemacht, war im direkten Rückkampf allerdings selbst schwer K.o. gegangen und hatte auch anschließend in einigen anderen Kämpfen seiner weiteren sportlichen Laufbahn enttäuscht. Klitschko musste diese Pflichtverteidigung mehrmals verletzungsbedingt verschieben. Am 30. April war ein Muskelfaserriss der Grund, am 18. Juni und am 23. Juli eine Rücken-OP und kurz vor dem 12. November dann ein Meniskusriss im rechten Knie. Neben dem Meniskusschaden wurde bei ihm zusätzlich noch ein Riss des Kreuzbandes im rechten Knie diagnostiziert. Da durch diese Verletzungen der Kampf erneut abgesagt werden musste, kündigte der WBC an, Klitschko den Titel abzuerkennen, falls er seiner Verpflichtung zur Titelverteidigung nicht innerhalb von sechzig Tagen nachkomme. Daraufhin entschied sich der damals 34-Jährige zum überraschenden Rücktritt. Am 9. November 2005 gab Klitschko offiziell das Ende seiner Profiboxkarriere bekannt. Er wurde daraufhin vom WBC zum so genannten „World Champion Emeritus“ ernannt, ein Status, der es ihm ermöglichte, bei einem Comeback sofort wieder um den WBC-Titel boxen zu dürfen.
Nachdem er ein derartiges Comeback lange ausgeschlossen hatte, wurde am 24. Januar 2007 seine Absicht zur Rückkehr in den Boxring publik. Er legte dem WBC einen Antrag auf einen Kampf gegen den aktuellen Weltmeister des Verbandes Oleg Maskajew vor. Der Kampf war zunächst für Juni 2007 in Moskau geplant, konnte aber nicht realisiert werden, da die Verhandlungen zwischen Klitschko, Maskajew und dessen Pflichtherausforderer Samuel Peter scheiterten und entschieden wurde, dass zunächst Peter gegen Maskajew antreten sollte. Der Gewinner dieses Duells sollte den WBC-Titel danach gegen Klitschko verteidigen. In der Zwischenzeit plante Vitali Klitschko für den 22. September 2007 einen Kampf in München gegen Jameel McCline, musste dieses Duell allerdings aufgrund eines Bandscheibenvorfalls, den er während der Vorbereitung in Kitzbühel erlitt, zwei Wochen vor dem Kampftermin absagen. Die erneute Trainingsverletzung erforderte eine Notoperation in Innsbruck mit anschließender sechswöchiger Rehabilitation. Er beschloss, danach keinen Aufbaukampf mehr zu bestreiten und gleich gegen den WBC-Weltmeister Samuel Peter anzutreten, der inzwischen Oleg Maskajew entthront hatte.
Vitali Klitschko trat am 11. Oktober 2008, drei Jahre und zehn Monate (1400 Tage) nach seinem vorläufigen Rücktritt, in der Berliner O₂ World gegen den Nigerianer Samuel Peter an. Er beherrschte den Kampf deutlich und nutzte dabei den Vorteil seiner wesentlich größeren Reichweite. Nachdem Peter alle acht vorangegangenen Runden klar verloren hatte und im Gesicht bereits schwer gezeichnet war, kam er zur neunten Runde nicht mehr aus seiner Ecke und gab den Kampf auf. Durch den Gewinn des WBC-Titels durch Vitali Klitschko gelang den Klitschko-Brüdern zudem ein boxhistorisches Novum, da erstmals zwei Brüder gleichzeitig Weltmeistertitel im Schwergewicht hielten. Zudem gelang es ihm als erst viertem Boxer nach Muhammad Ali, Evander Holyfield und Lennox Lewis, ein drittes Mal eine Weltmeisterschaft im Schwergewicht zu gewinnen.
Gemäß der Vereinbarung mit dem WBC-Verband, die ihm trotz der langen Inaktivität den Weltmeisterschaftskampf ermöglichte, musste Klitschko den Titel gegen den ehemaligen Cruisergewichtsweltmeister Juan Carlos Gómez verteidigen. Gómez, ein früherer Sparringspartner der Klitschkos, als sie gemeinsam beim Hamburger Universum-Boxstall unter Vertrag standen, erwarb sich das Recht auf den Titelkampf mit einem Sieg über Klitschkos Landsmann Wolodymyr Wirtschis. Im Dezember 2008 wurde zudem von der WBC angeordnet, dass der Gewinner des Kampfes zwischen Klitschko und Gómez seinen Titel innerhalb von 120 Tagen gegen den Ex-Weltmeister Oleg Maskajew verteidigen sollte, wogegen Klitschko allerdings beim internationalen Sportgerichtshof (CAS) Beschwerde einlegte. Die Pflichtverteidigung gegen den Exilkubaner Gómez fand am 21. März 2009 in der Stuttgarter Hanns-Martin-Schleyer-Halle statt. Klitschko gewann den Kampf durch technischen K.o. in der neunten Runde. Im Juni 2009 wurde von der CAS zugunsten Klitschkos geurteilt, so dass er nicht gegen Maskajew antreten musste und stattdessen seinen nächsten Gegner im Rahmen der Verbandsbestimmungen für eine freiwillige Titelverteidigung selbst bestimmen konnte. Kurz nach dem Sieg gegen Gómez erklärte der World Boxing Council WBC den zu diesem Zeitpunkt 37-jährigen Ukrainer zum größten Knockouter aller Zeiten. „Die Quote von 36 K.o.s bei 37 Siegen (97,3 Prozent) hat noch nie ein Boxer in der Geschichte des Schwergewichts erreicht.“
Nachdem der ehemalige britische Cruisergewichtsweltmeister David Haye einen Kampf gegen Vitalis Bruder Wladimir Klitschko wegen einer umstrittenen Rückenverletzung abgesagt hatte, einigte man sich kurz darauf auf einen Kampf Vitali Klitschkos gegen Haye.[2] Der Kampf sollte am 12. September 2009 in der Commerzbank-Arena in Frankfurt stattfinden, aber auch dieser Kampf kam nicht zu stande, da Haye den Kampf wegen Meinungsverschiedenheiten bezüglich des Vertrages absagte.[3] Klitschkos nächster Gegner wurde stattdessen der in 27 Profikämpfen unbesiegte US-Amerikaner Chris Arreola. Der Kampf fand am 26. September 2009 im Staples Center in Los Angeles statt. Klitschko traf seinen Kontrahenten von Beginn an häufig, nutzte seine Reichweitenvorteile optimal und boxte den ganzen Kampf aus der Rückwärtsbewegung heraus. Arreola gelang es nicht, an Klitschkos starker Führhand vorbeizukommen, und wurde oft ausgekontert. Nach insgesamt 301 Treffern, die Klitschko platzieren konnte, siegte er nach Abbruch durch den Ringrichter in der Pause zur elften Runde vorzeitig.[4]
In seiner dritten Verteidigung des WBC-Titels innerhalb eines Jahres trat Klitschko weniger als drei Monate nach seinen Sieg gegen Arreola am 12. Dezember 2009 in der Berner PostFinance-Arena gegen den US-Amerikaner Kevin Johnson an. Da sein Bruder Wladimir diesen ursprünglich für ihn geplanten Kampftermin (mit dem Sender RTL waren für das Jahr 2009 vier Kampfabende mit Beteiligung der Klitschkos vereinbart worden) wegen einer Schulterverletzung, die eine Operation erforderte, nicht wahrnehmen konnte, übernahm Vitali Klitschko den Termin und bestritt damit erstmals seit 1999 mehr als zwei Kämpfe in einem Kalenderjahr. Den Kampf gegen Johnson, der in der WBC-Rangliste auf Rang sechs platziert und in 23 Profikämpfen ungeschlagen war, gewann Klitschko einstimmig nach Punkten und dadurch erstmals seit 2000 nicht vorzeitig, da der weitgehend passiv und defensiv agierende Johnson durch Pendel- und Meidbewegungen nur wenige klare Treffer zuließ. Nach Ende der zwölf Runden werteten zwei der drei Punktrichter alle Runden zugunsten Vitali Klitschkos, während der dritte Punktrichter dem Herausforderer eine Runde gutschrieb. In diesem Kampf schlug Klitschko insgesamt 1013 mal, davon 749 Jabs, was laut Compubox einen Rekord im Schwergewicht darstellt.[5] Nachdem zu Beginn des Jahres 2010 langwierige Verhandlungen für einen Kampf gegen den ehemaligen WBA-Weltmeister Nikolai Walujew insbesondere an den hohen finanziellen Forderungen von Walujews Co-Promoter Don King scheiterten, wurde als nächster Gegner der in Großbritannien lebende, in Deutschland zuvor eher unbekannte Pole Albert Sosnowski verpflichtet. Sosnowski gewann im Dezember 2009 die Europameisterschaft im Schwergewicht. Das Duell zwischen Klitschko und Sosnowski, zu diesem Zeitpunkt die Nummer elf der WBC-Rangliste, fand am 29. Mai 2010 in der Arena auf Schalke in Gelsenkirchen statt, in der im Jahr zuvor Wladimir Klitschko gegen Ruslan Tschagajew kämpfte und gewann. Klitschko besiegte den Polen durch K.o. in der zehnten Runde.Anschließend wurde die Verhandlungen mit Haye und Walujew wieder aufgenommen, doch es konnte erneut keine Einigung erzielt werden, so dass schließlich der ehemalige WBO-Weltmeister Shannon Briggs als nächster Gegner verpflichtet wurde. Beim WM-Kampf am 16. Oktober 2010 in der Hamburger O2 World besiegte Klitschko den US-Amerikaner in zwölf Runden einstimmig nach Punkten.
Der kubanische Boxer Odlanier Solís gewann am 17. Dezember 2010 in einem WM-Ausscheidungskampf das Herausforderungsrecht auf einen WBC-Weltmeisterschaftskampf gegen Vitali Klitschko. Dieser WM-Kampf fand am 19. März 2011 in Köln statt. Solís (in 17 Profi-Kämpfen ungeschlagen und Olympiasieger von 2004) verlor den Kampf gegen Klitschko durch Technischen KO in der ersten Runde. Laut Solís waren Risse im vorderen Kreuzband und äußeren Meniskus im rechten Knie für das Ende des Kampfes verantwortlich.[6]
Bereits im Januar 2011 war eine Vorvereinbarung zwischen dem Management der Klitschko-Brüder und dem des Polen Tomasz Adamek für einen möglichen Kampf im September 2011 getroffen worden, zunächst mit Präferenz für Wladimir Klitschko. Da sich Wladimir Klitschko allerdings im März nach langwierigen Verhandlungen zu einem Titelvereinigungskampf gegen den WBA-Titelträger David Haye verpflichtete, sollte Vitali Klitschko stattdessen gegen Adamek antreten. Als Termin und Veranstaltungsort wurden der 10. September 2011 und das für die Europameisterschaft 2012 errichtete Fußballstadion in Breslau ausgewählt. Nach überlegen geführtem Kampf gewann Klitschko durch technischen K.o. in der zehnten Runde.
Für die folgende freiwillige Titelverteidigung am 18. Februar 2012 in München wurde Dereck Chisora verpflichtet. Chisora hätte bereits 2010 bzw. 2011 gegen seinen Bruder Wladimir boxen sollen, dieser Kampf wurde jedoch zweimal verschoben und schließlich gänzlich abgesagt. Im Rahmen des nun stattfindenden Kampfes sorgte Chisora insbesondere außerhalb des Rings für Aufsehen; unter anderem ohrfeigte er Vitali Klitschko beim Wiegen, spuckte Wladimir Klitschko Wasser ins Gesicht und lieferte sich auf der Pressekonferenz nach dem Kampf mit dem ebenfalls anwesenden David Haye eine intensive verbale und physische Auseinandersetzung. Den Kampf selbst gewann Vitali Klitschko trotz einer Schulterverletzung, durch die er ab der fünften Runde seine linke Hand nicht mehr richtig einsetzen konnte, über zwölf Runden letztlich klar nach Punkten.[7][8]
Der schlagstarke Linksausleger Vitali Klitschko zählt zusammen mit seinem Bruder Wladimir zu den momentan stärksten Boxern im Schwergewicht. Sein Boxstil zeichnet sich durch einen linken Jab, welchen er sehr variantenreich einsetzen kann, und eine starke rechte Schlaghand aus.
Aufgrund seiner Körpergröße von 2,00 m und guten Reflexen kann er es sich erlauben, in einem Kampf nahezu ohne Deckungsarbeit zu agieren. Seine linke Führhand lässt er auf Hüfthöhe hängen, die rechte Schlaghand behält er etwa auf Brusthöhe. Aufgrund seiner tiefen Linken, die er variantenreich als Gerade, Kopf- oder Aufwärtshaken von unten schlägt, kann er seine starke Führhand platzieren, ohne dass der Gegner diese sieht. Die rechte Hand schlägt er oft als Cross von seiner Schulterhöhe nach unten, aber auch als einfache Gerade oder Seitwärtshaken. Ein wichtiger Aspekt ist auch die psychische Wirkung: Klitschko steht ohne Deckung vor dem Gegner und trifft häufig, ohne selbst getroffen zu werden. Dieser unorthodoxe und für seine Gegner sehr unbequeme Kampfstil ermöglicht es ihm, seine Kontrahenten schnell zu zermürben.
Seine Defensivarbeit besteht lediglich aus kurzen Meidbewegungen mit dem Oberkörper nach hinten, gepaart mit Rollbewegungen der Schulter, um das Kinn zu schützen, sowie einer Beinarbeit, mit der er im Rückwärtsgang zur Seite ausweicht. Anders als sein Bruder ist er nicht immer auf die Distanz zum Gegner angewiesen, sondern kann auch in der Halbdistanz mit schnellen Händen agieren. Mit diesem Stil schaffte es der dreifache Schwergewichtsweltmeister, 40 seiner 43 gewonnenen Kämpfe vorzeitig zu beenden, meistens durch einen Technischen Knockout (Stand: September 2011). Er ist dafür bekannt, in gefährlichen Situationen starke Nerven zu zeigen und gilt als Boxer, der bereit ist, in einem Kampf an seine Grenzen zu gehen, auch wenn das die amerikanische Boxöffentlichkeit nach seiner Aufgabe gegen Chris Byrd noch bezweifelte. Es werden ihm sehr gute Nehmerfähigkeiten zugesprochen, die er vor allem in den Duellen mit Lennox Lewis und Corrie Sanders unter Beweis stellte, aber auch eine sehr hohe Verletzungsanfälligkeit, die dann auch die Gründe für seine einzigen Niederlagen waren.
| Jahr | Lfd.Nr. | Tag | Ort | Gegner/Kampfziel | Ergebnis für Klitschko |
|---|---|---|---|---|---|
| 1996 | 1. | 16. November | Sporthalle Hamburg, Hamburg, Deutschland | |
Sieg/KO 2. Runde |
| 2. | 30. November | Arena Nova, Wiener Neustadt, Österreich | |
Sieg/TKO 1. Runde | |
| 3. | 21. Dezember | Zoo-Gesellschaftshaus, Frankfurt am Main, Deutschland | |
Sieg/TKO 2. Runde | |
| 1997 | 4. | 25. Januar | Maritim Hotel, Stuttgart, Deutschland | |
Sieg/KO 1. Runde |
| 5. | 22. Februar | Sporthalle Hamburg, Hamburg, Deutschland | |
Sieg/KO 2. Runde | |
| 6. | 8. März | Sartory Säle, Köln, Deutschland | |
Sieg/KO 1. Runde | |
| 7. | 12. April | Eurogress, Aachen, Deutschland | |
Sieg/TKO 2. Runde | |
| 8. | 10. Mai | Ballsporthalle, Frankfurt am Main, Deutschland | |
Sieg/KO 2. Runde | |
| 9. | 14. Juni | Saaltheater Geulen, Aachen, Deutschland | |
Sieg/KO 2. Runde | |
| 10. | 4. Oktober | Stadionsporthalle, Hannover, Deutschland | |
Sieg/KO 2. Runde | |
| 11. | 8. November | Ballsporthalle, Frankfurt am Main, Deutschland | |
Sieg/KO 6. Runde | |
| 12. | 29. November | Rheinstrandhalle, Karlsruhe, Deutschland | |
Sieg/TKO 3. Runde | |
| 13. | 20. Dezember | Oberrheinhalle, Offenburg, Deutschland | |
Sieg/KO 5. Runde | |
| 1998 | 14. | 17. Januar | Sport- und Erholungszentrum, Berlin, Deutschland | |
Sieg/TKO 2. Runde |
| 15. | 30. Januar | Berdux Filmstudios, München, Deutschland | |
Sieg/KO 2. Runde | |
| 16. | 7. März | Sartory Säle, Köln, Deutschland | |
Sieg/KO 3. Runde | |
| 17. | 20. März | Ballsporthalle, Frankfurt am Main, Deutschland | |
Sieg/KO 2. Runde | |
| 18. | 18. April | Eurogress, Aachen, Deutschland | |
Sieg/TKO 2. Runde | |
| 19. | 2. Mai | Hansehalle, Lübeck, Deutschland | |
Sieg/TKO 5. Runde | |
| 20. | 5. Juni | Sporthalle Hamburg, Hamburg, Deutschland | |
Sieg/TKO 2. Runde | |
| 21. | 11. August | Miccosukee Indian Gaming, Miami, USA | |
Sieg/TKO 1. Runde | |
| 22. | 24. Oktober | Sporthalle Hamburg, Hamburg, Deutschland | vakante Europameisterschaft |
Sieg/TKO 2. Runde | |
| 23. | 5. Dezember | Sportpalast, Kiew, Ukraine | EM-Titelverteidigung |
Sieg/TKO 1. Runde | |
| 1999 | 24. | 20. Februar | Sporthalle Hamburg, Hamburg, Deutschland | EM-Titelverteidigung |
Sieg/TKO 2. Runde |
| 25. | 26. Juni | London Arena, London, Großbritannien | WBO-Weltmeisterschaft |
Sieg/KO 2. Runde | |
| 26. | 9. Oktober | Arena Oberhausen, Oberhausen, Deutschland | WBO-Titelverteidigung |
Sieg/TKO 3. Runde | |
| 27. | 11. Dezember | Sporthalle Hamburg, Hamburg, Deutschland | WBO-Titelverteidigung |
Sieg/TKO 9. Runde | |
| 2000 | 28. | 1. April | Estrel Convention Center, Berlin, Deutschland | WBO-Titelverteidigung |
Niederlage/Aufgabe 9. Runde |
| 29. | 25. November | Preussag-Arena, Hannover, Deutschland | vakante Europameisterschaft |
Punktsieg/12. Runde | |
| 2001 | 30. | 27. Januar | Rudi-Sedlmayer-Halle, München, Deutschland | |
Sieg/KO 1. Runde |
| 31. | 8. Dezember | Arena Oberhausen, Oberhausen, Deutschland | |
Sieg/TKO 11. Runde | |
| 2002 | 32. | 8. Februar | Volkswagen Halle, Braunschweig, Deutschland | |
Sieg/TKO 11. Runde |
| 33. | 23. November | Westfalenhalle, Dortmund, Deutschland | |
Sieg/TKO 10. Runde | |
| 2003 | 34. | 21. Juni | Staples Center, Los Angeles, USA | WBC-Weltmeisterschaft |
Niederlage/TKO 6. Runde |
| 35. | 6. Dezember | Madison Square Garden, New York, USA | |
Sieg/TKO 2. Runde | |
| 2004 | 36. | 24. April | Staples Center, Los Angeles, USA | vakante WBC-Weltmeisterschaft |
Sieg/TKO 8. Runde |
| 37. | 11. Dezember | Mandalay Bay Hotel, Las Vegas, USA | WBC-Titelverteidigung |
Sieg/TKO 8. Runde | |
| 2008 | 38. | 11. Oktober | O2 World, Berlin, Deutschland | WBC-Weltmeisterschaft |
Sieg/Aufgabe 8. Runde |
| 2009 | 39. | 21. März | Hanns-Martin-Schleyer-Halle, Stuttgart, Deutschland | WBC-Titelverteidigung |
Sieg/TKO 9. Runde |
| 40. | 26. September | Staples Center, Los Angeles, USA | WBC-Titelverteidigung |
Sieg/TKO 10. Runde | |
| 41. | 12. Dezember | PostFinance-Arena, Bern, Schweiz | WBC-Titelverteidigung |
Punktsieg/12. Runde | |
| 2010 | 42. | 29. Mai | Veltins-Arena, Gelsenkirchen, Deutschland | WBC-Titelverteidigung |
Sieg/KO 10. Runde |
| 43. | 16. Oktober | O2 World, Hamburg, Deutschland | WBC-Titelverteidigung |
Punktsieg/ 12. Runde | |
| 2011 | 44. | 19. März | Lanxess-Arena, Köln, Deutschland | WBC-Titelverteidigung |
Sieg/TKO 1. Runde |
| 45. | 10. September | Stadion Miejski, Breslau, Polen | WBC-Titelverteidigung |
Sieg/TKO 10. Runde | |
| 2012 | 46. | 18. Februar | Olympiahalle, München, Deutschland | WBC-Titelverteidigung |
Punktsieg/12. Runde |
| Aktive Zeit (Profi): | 1996–2005, seit 2008 |
| Trainer: | Fritz Sdunek |
| Manager: | Bernd Bönte |
| Alias: | Dr. Eisenfaust |
| Gewicht (Ø): | 110 kg |
| Größe: | 2,00 Meter |
| Brustkorbumfang: | 1,18 Meter |
| Oberarmumfang: | 43,5 cm |
| Unterarm: | 43 cm |
| Faust: | 30 cm |
Erfolge als Amateur
Erfolge als Profi
Regionale Titel
Die Klitschko-Brüder engagierten sich für die Demokratiebewegung (Orange Revolution) in der Ukraine. Am 26. März 2006 trat Vitali Klitschko erstmals bei der Wahl zum Bürgermeister der Stadt Kiew an und kandidierte für das ukrainische Parlament. Bei der Bürgermeisterwahl erzielte er 29 % der Stimmen und verlor damit gegen Leonid Tschernowezkyj, für den 34 % stimmten. Der Amtsinhaber Olexander Omeltschenko erreichte nur 20 %. Klitschko errang dadurch ein Abgeordnetenmandat für den Stadtrat der ukrainischen Hauptstadt.
Im März 2008 wurden vorzeitige Neuwahlen zum Bürgermeisteramt und dem Stadtparlament angesetzt, bei denen Vitali Klitschko erneut, u. a. gegen den jetzigen Amtsinhaber Tschernowezkyj und Olexandr Turtschynow, antrat. Der Urnengang fand am 25. Mai statt. Wie bereits bei den vorherigen Bürgermeisterwahlen war Klitschko dabei Spitzenkandidat des nach ihm benannten Wahlbündnisses Blok Witalij Klytschko.[9] Bei der Wahl wurde Amtsinhaber Tschernowezkyj bestätigt, Klitschko kam nach Olexandr Turtschynow auf den dritten Platz.[10][11]
Im April 2010 wurde Vitali Klitschko zum Vorsitzenden der neu gegründeten Partei „Ukrajinskij demokratitschnij aljans sa reformy“ UDAR (Ukrainische demokratische Allianz für Reformen) UDAR (ukr./rus. für Schlag) gewählt.[12]
Zusammen mit seiner Frau Natalia und wie bereits zuvor sein Bruder Wladimir unterstützt er die Felix Burda Stiftung bei einer Kampagne zur Darmkrebsvorsorge unter dem Titel „Wer seinen Partner LIEBT, schickt ihn zur Vorsorge“.[13]
Bei den Dortmunder Schachtagen spielte er am 20. Juli 2002 eine Blitzpartie gegen Schachweltmeister Wladimir Kramnik, die remis endete (Zeitvorgabe 1 [Kramnik] zu 5 Minuten [Klitschko]). Umringt war der Showkampf von einer Menge von Pressefotografen. Vitali Klitschko hätte lieber einen Boxkampf ausgetragen.[14]
Im Disney-Film Die Kühe sind los liehen er und sein Bruder Wladimir 2004 den Jungbullen Boris und Noris ihre Stimmen.
Die Klitschko-Brüder betreiben seit Oktober 2007 eine eigene Vermarktungsagentur „Klitschko Management Group GmbH“ (KMG) mit Sitz in Hamburg-Ottensen. Geschäftsführer der Agentur ist der langjährige Klitschko-Manager Bernd Bönte.[15]
Vitali Klitschko ist zusammen mit seinem Bruder Wladimir Protagonist eines Kinofilms, Klitschko, der am 16. Juni 2011 im Majestic Filmverleih in die deutschen Kinos kam. Regisseur Sebastian Dehnhardt begleitete in seinem Kinodebüt die Klitschkos über einen Zeitraum von zwei Jahren in Deutschland, in der Ukraine, in USA, in Kasachstan, in Kanada, in Österreich und in der Schweiz. Seine Weltpremiere feierte der Film auf dem Tribeca Film Festival von Schauspieler Robert De Niro.
Hannes Stein schrieb in Die Welt: Klitschko ist Sebastian Dehnhardts erster Film fürs Kino. Und er ist ziemlich großartig. (...) Am besten versteht man, worum es in Klitschko geht, wenn man sich klarmacht, wovon der Film überhaupt nicht und auf gar keinen Fall handelt. Es geht also nicht um die alte Geschichte der Rivalität zwischen zwei Brüdern, die uns seit Kain und Abel beschäftigt. Es geht um das glatte Gegenteil: um die Liebe zwischen zwei Brüdern, die einander ganz buchstäblich raushauen, einander durch Niederlagen und Zusammenbrüche beistehen und durch eine seltsame Mischung von Brüderlichkeit und zähem Beharren zu Weltmeistern werden. (...) Man muss den Boxsport nicht lieben, um diesen Film zu genießen, der beinahe zwei Stunden dauert und doch kurzweilig bleibt. Tatsächlich gibt es schön widerliche Szenen mit blutig aufgeplatzten Brauen und Menschengesichtern, die, von eisenharten Fäusten traktiert, in Zeitlupe zu einer wabernden Masse verkommen. Was einem beim Betrachten solcher Bilder klar wird: Aus amerikanischer Sicht ergibt die Geschichte der Gebrüder Klitschko eigentlich keinen Sinn. In Amerika werden Leute zu Boxern, die keine andere Wahl haben. Was haben Vitali und Wladimir Klitschko in diesem Hau-Drauf-Metier zu suchen, zwei blitzgescheite Burschen, die vier Sprachen sprechen und auch Universitätskarrieren anstreben könnten? Diese Sache, das Boxen, scheint ihnen wohl Spaß zu machen. Und sie betreiben es mehr wie einen Denksport, nicht als dummen Körperkult. Zu den Leitmotiven des Films gehört ein Schachspiel, vor dem Vitali und Wladimir Klitschko mit tiefen Grüblerfalten auf der Stirn hocken. (...) Als der Film jetzt in Manhattan uraufgeführt wurde, sagte Vitali Klitschko in sympathisch ungelenkem Englisch, dieser Film handle gar nicht von ihm und seinem Bruder. Er handle auch nicht vom Boxen. „Dies ist ein Film über das Leben.“ So komisch es klingen mag, das ist die reine Wahrheit. [16]
| Vorgänger | Amt | Nachfolger |
| Herbie Hide | Boxweltmeister im Schwergewicht (WBO) 26. Juni 1999 – 1. April 2000 |
Chris Byrd |
| Lennox Lewis | Boxweltmeister im Schwergewicht (WBC) 24. April 2004 – 9. November 2005 |
Hasim Rahman |
| Samuel Peter | Boxweltmeister im Schwergewicht (WBC) seit 11. Oktober 2008 |
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| Personendaten | |
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| NAME | Klitschko, Vitali |
| ALTERNATIVNAMEN | Klitschko, Vitali Wladimirowitsch; Кличко, Віталій Володимирович (ukrainisch); Klytschko, Witalij Wolodymyrowytsch (ukrainisch, transkribiert) |
| KURZBESCHREIBUNG | ukrainischer Boxer |
| GEBURTSDATUM | 19. Juli 1971 |
| GEBURTSORT | Belowodskoje, Kirgisistan |