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Der Vorlesewettbewerb wird seit dem Jahr 1959 jährlich vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels veranstaltet.[1] Er findet statt in Zusammenarbeit mit Büchereien, Schulen, Buchhandlungen und anderen kulturellen Einrichtungen. Der Vorlesewettbewerb ist einer der größten bundesweiten Wettbewerbe für Schüler. Jedes Jahr nehmen insgesamt fast 700.000 Schüler der 6. Klasse aus etwa 7.500 Schulen daran teil[2][3].
Inhaltsverzeichnis |
Teilnehmen können 6. Schulklassen der weiterführenden Schulen. Die besten Vorleser werden zunächst ab Oktober in einem Klassenwettbewerb ermittelt. Anschließend wird in einem Schulwettbewerb im November/Dezember der Schulsieger festgestellt. Diese werden dann in drei Gruppen unterteilt:
Die Schulsieger eines Kreises oder einer kreisfreien Stadt kämpfen in einer öffentlichen Veranstaltung um den Titel des Stadt- oder Kreissiegers (Februar). Die Stadt- bzw. Kreissieger treffen auf Bezirksebene (März/April), danach auf Landesebene (Mai) und schließlich auf Bundesebene (Juni) aufeinander. [4]
Das Ziel des Wettbewerbs ist es, den Schülern Spaß am Lesen zu vermitteln und ihnen Kriterien für gutes Lesen zu verdeutlichen. Die Schüler stellen beim Wettbewerb einen kurzen Ausschnitt aus einem selbst gewählten Buch vor. Dadurch erhalten die Zuhörer Anregungen, neue Bücher kennenzulernen. Das Ziel, Sieger des Vorlesewettbewerbs zu werden, soll die Kinder dazu animieren, zu besseren Lesern und Vorlesern zu werden.