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| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Thüringen | |
| Landkreis: | Sömmerda | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Gera-Aue | |
| Höhe: | 160 m ü. NN | |
| Fläche: | 16,79 km² | |
| Einwohner: |
1.777 (31. Dez. 2010)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 106 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 99189 | |
| Vorwahl: | 036201 | |
| Kfz-Kennzeichen: | SÖM | |
| Gemeindeschlüssel: | 16 0 68 057 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Marktplatz 13 99189 Gebesee | |
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Rudolf Ehrich (Die Linke) | |
| Lage der Gemeinde Walschleben im Landkreis Sömmerda | ||
Walschleben ist eine Gemeinde im thüringischen Landkreis Sömmerda. Sie gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Gera-Aue.
Inhaltsverzeichnis |
Eingebettet zwischen der Gera und dem Walschberg liegt der Ort Walschleben. Der Ort liegt etwa zehn Kilometer vom Stadtzentrum der Landeshauptstadt Erfurt entfernt.
Um 300 n. Chr. soll sich ein Mönch Walo hier angesiedelt haben. Urkundlich wurde Walschleben erstmalig im Jahre 973 erwähnt. 1322 wurde der Ort von der Pest heimgesucht. 1370 verkaufte der Graf von Gleichen das Dorf an die Stadt Erfurt. Ende des 15. Jahrhunderts wird eine Vogtei Walschleben mit den Dörfern Elxleben, Andisleben und Dachwig erwähnt. Zur Zeit der Reformation wird der Ort evangelisch. Nach dem Dreißigjährigen Krieg gibt es noch 44 von 305 Häusern im Dorf. 1653 werden 483 Weingärten gezählt, es wird Hanf, Flachs, Anis und Waid angebaut. 1683 herrscht erneut eine "Große Pest". 1790 hat Walschleben 800 Einwohner. 1869 beginnt der Bau der Eisenbahnlinie Erfurt-Nordhausen, mit Bahnhof in Walschleben. Im April 1945 besetzen amerikanische Truppen den Ort, im Juli werden sie von Roter Armee abgelöst. Damit liegt Walschleben in der SBZ, ab 1949 in der DDR.
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Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik
Der Gemeinderat aus Walschleben setzt sich aus 12 Ratsfrauen und Ratsherren zusammen.
(Stand: Kommunalwahl am 7. Juni 2009)
Die 1495 gebaute St. Crucis Kirche in Walschleben ist ein bedeutendes Baudenkmal in Walschleben.[2] Davor steht ein Kriegerdenkmal für die Gefallenen beider Weltkriege.
Zahlreiche historische Hofstätten prägen das Ortsbild.
In Walschleben war in der Zeit von 1873 bis in das Jahr 1992 eine Zuckerfabrik ansässig.
Walschleben besitzt eine staatliche Grundschule und eine Bibliothek. In der DDR diente die Schule in Walschleben als POS und trug den Namen „Hans-Beimler“. Sie konnte als Grundschule erhalten werden und wurde in den Jahren 2004 und 2005 renoviert und erweitert sowie mit einer Sporthalle ausgestattet, um das Aufkommen der Schüler aus den umliegenden Gemeinden aufnehmen zu können. Die Grundschule trägt jetzt den Namen des dänischen Schriftstellers „Hans-Christian Andersen“. Walschleben verfügt zudem über einen sehr großzügig angelegten Kindergarten.
Durch die frühere Zugehörigkeit zum Kreis Erfurt-Land und die Stadtnähe ist Walschleben verkehrsseitig gut angebunden und zu erreichen. Zudem befindet sich der Ort unmittelbar an der Bundesstraße 4 und über die Bundesautobahn 71, deren nächste Anschlussstelle sich in ca. sechs Kilometer Entfernung befindet, verfügt Walschleben über eine direkte Anbindung an den Fernverkehr. Außerdem gibt es einen festen Buslinienverkehr zwischen Erfurt und Walschleben sowie zwischen Walschleben und Sömmerda.
Östlich von Walschleben verläuft der Gera-Radweg.
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