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Die Weiße Rose Stiftung e.V. ist ein eingetragener Verein, der die Erinnerung an das mutige Eintreten der Mitglieder der Weißen Rose für Menschenrechte und Zivilcourage wach halten soll.
Er wurde im Jahr 1987 von Überlebenden der Widerstandsgruppe "Weiße Rose" und dem weiteren Kreis der Zugehörenden gegründet. Die Geschäftsstelle und die "DenkStätte" befinden sich in der Ludwig-Maximilians-Universität München, Geschwister-Scholl-Platz 1. Die Gründung wurde unterstützt von Städten und Gemeinden, in denen die Mitglieder der "Weißen Rose" lebten und Widerstand leisteten. Es sind dies Berlin, Freiburg, Gräfelfing, Hamburg, München, Saarbrücken, Stuttgart und Ulm.
Ziel der "Weiße Rose Stiftung e.V." ist es, im In- und Ausland die Erinnerung an den Widerstand der "Weißen Rose" wach zu halten und Zeichen für die Zukunft zu setzen. Die Stiftung betreut die DenkStätte in München sowie mehrere Wanderausstellungen im In- und Ausland (mit über 25 Stationen jährlich). Die Projekte werden durch Kooperationen, Fördermittel sowie Spenden finanziert. Wichtigster Partner ist die Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit.
Vorstand: Dr. Hildegard Kronawitter, 1. Vorsitzende; Prof. Dr. Wolfgang Huber, 2. Vorsitzender; Dr. Werner Rechmann, 3. Vorsitzender und Schatzmeister; Ehrenvorsitzender Franz J. Müller
In der "DenkStätte Weiße Rose" kann die Dauerausstellung "Die Weiße Rose. Der Widerstand von Studenten gegen Hitler. München 1942/43" besucht werden. Jedes Jahr wird dort zusätzlich eine aktuelle Einzelausstellung zu einem Mitglied der "Weißen Rose" gezeigt - im Jahr 2011: "Alexander Schmorell und die Weiße Rose", im Jahr 2012: Onkel Emil und die Weiße Rose. Der Eintritt für alle Ausstellungen ist kostenlos.