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| WEISSER RING | |
|---|---|
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| Gründer | Eduard Zimmermann u.A. |
| Typ | Eingetragener Verein |
| Gründung | 1976 |
| Personen |
Roswitha Müller-Piepenkötter (Bundesvorsitzende) |
| Freiwillige | ~3.000 |
| Mitglieder | ~50.000 |
WEISSER RING (vollständige Vereinsbezeichnung in Deutschland WEISSER RING – Gemeinnütziger Verein zur Unterstützung von Kriminalitätsopfern und zur Verhütung von Straftaten e. V.) ist eine in mehreren Ländern Europas tätige, jeweils eigenständige Hilfsorganisation für Kriminalitätsopfer und ihre Familien.
Er wurde 1976 in Deutschland unter anderem von dem Fernsehjournalisten Eduard Zimmermann in Mainz gegründet, wo er seinen Sitz hat und in das Vereinsregister eingetragen ist. Die überparteiliche und unabhängige private Bürgerinitiative hat in Deutschland etwa 3.000 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer und rund 50.000 Mitglieder. Bundesvorsitzende ist seit Oktober 2010 Roswitha Müller-Piepenkötter. Der Verein finanziert sich durch Mitgliedsbeiträge, Spenden, Stiftungen, Nachlässe sowie Zuweisungen von Geldbußen und nimmt keine öffentlichen Zuschüsse in Anspruch.
Nach dem deutschen Verein wurden Landesverbände auch in Österreich, Luxemburg, in der Schweiz, Ungarn und Tschechien gegründet und unterstützen dort eigenständig Opfer von Verbrechen.
Inhaltsverzeichnis |
Kriminalitätsopfer und Interessierte können telefonisch Kontakt aufnehmen oder Informationen zu den Hilfen des WEISSEN RINGS anfordern. Ehrenamtliche Mitglieder der 420 örtlich zuständigen Außenstellen übernehmen die weitere Betreuung. Das kostenlose Opfer-Telefon ist in Deutschland unter Rufnummer 116 006 zu erreichen..
Betroffenen kann geholfen werden durch:
Der WEISSE RING hat inzwischen mehr als 200.000 Kriminalitätsopfern und ihren Angehörigen menschlichen Beistand und immaterielle Hilfe geleistet. Er kann zusätzlich bedürftigen Opfern und ihren Familien durch finanzielle Unterstützungen helfen, tatbedingte Notlagen zu überbrücken, und stellte für Opferbetreuungsmaßnahmen einschließlich direkter materieller Hilfen bisher mehr als 142 Mio. Euro bereit.
Der gemeinnützige Verein unterstützt den Vorbeugungsgedanken. Er
Insgesamt stellte der WEISSE RING für sein Satzungsziel „Vorbeugung“ bisher mehr als 32 Mio. Euro zur Verfügung.
Der Verein kämpft um ein stärkeres gesellschaftliches Bewusstsein für die Situation der Geschädigten und setzte bisher mehr als 45 Mio. Euro für das öffentliche Eintreten für Opferbelange ein. Der WEISSE RING fordert von Politik, Justiz und Verwaltung die Verbesserung der rechtlichen und sozialen Situation von Kriminalitätsopfern und ihrer Angehörigen. Im Einzelnen:
Der vom WEISSEN RING ins Leben gerufene Tag der Kriminalitätsopfer erinnert am 22. März eines jeden Jahres an die Situation der durch Kriminalität und Gewalt geschädigten Menschen, die auf Schutz, praktische Hilfe und Solidarität der Gesellschaft angewiesen sind.