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Werner von Moltke

Werner Konrad Graf von Moltke (* 24. Mai 1936 in Mühlhausen, Provinz Sachsen) ist ein ehemaliger deutscher Leichtathlet, der in den 1950er und 1960er Jahren im Zehnkampf erfolgreich war. Er stammt aus dem mecklenburgischen Adelsgeschlecht Moltke.

Sportliche Karriere

Werner von Moltke (TSV Ellwangen / Stuttgarter Kickers / USC Mainz) errang 1958 und 1968 den Deutschen Meistertitel im Zehnkampf.[1]

Bei den Leichtathletik-Europameisterschaften 1962 in Belgrad gewann er die Silbermedaille - um nur vier Punkte geschlagen vom damaligen Weltrekordler, dem Russen Wassili Kusnezow - und bei den Leichtathletik-Europameisterschaften 1966 in Budapest den Titel im Zehnkampf.

Von 1989 bis 1997 war Werner von Moltke Vizepräsident des Deutschen Leichtathletik-Verbandes. Seit 1997 führt er als Präsident den Deutschen Volleyball-Verband.

Auszeichnungen und Ehrungen

Werner von Moltke ist Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande (2005), des Silbernen Lorbeerblattes (1967) und des Goldenen Bandes der Berliner Sportpresse (1966). 1984 initiierte Moltke den Club der Besten.

Er hatte bei einer Größe von 1,90 m ein Wettkampfgewicht von 90 kg.

Einzelnachweise

  1. http://www.sport-komplett.de/sport-komplett/sportarten/l/leichtathletik/hst/113.html
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