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| Westfalenhalle 1 und das Kongresszentrum | |
| Daten | |
|---|---|
| Ort | Dortmund |
| Koordinaten | 51° 29′ 47″ N, 7° 27′ 21″ O51.49638888897.45583333333Koordinaten: 51° 29′ 47″ N, 7° 27′ 21″ O |
| Baubeginn | 1920er |
| Eröffnung | 1925 und 1952 (nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg) |
| Kapazität | bis zu 14.000 |
Die Westfalenhallen Dortmund sind ein Messe-, Kongress- und Veranstaltungszentrum an der BundesstraĂźe 1 in Dortmund. Unter der FĂĽhrung der Muttergesellschaft Westfalenhallen Dortmund GmbH arbeiten insgesamt drei Tochterunternehmen: Messe Westfalenhallen Dortmund GmbH, KHC Westfalenhallen GmbH und Veranstaltungszentrum Westfalenhallen GmbH. Alleinige Gesellschafterin der Westfalenhallen Dortmund GmbH ist die Stadt Dortmund. Der Jahresumsatz der Gesellschaft liegt bei 40 bis 50 Millionen Euro.
Die Westfalenhallen umfassen insgesamt neun Hallen mit einer Gesamtfläche von rund 60.000 Quadratmetern. Die bekannteste ist die legendäre, denkmalgeschützte Westfalenhalle 1. Sie gehört zu den traditionsreichsten Veranstaltungsarenen Deutschlands. Zum Areal gehören außerdem: das Kongresszentrum Westfalenhallen und das Best Western Parkhotel Westfalenhallen.
Die Westfalenhallen verzeichnen rund 2 Millionen Besucher jährlich. 2009 konnte der 100-millionste Besucher seit 1952 begrüßt werden.
Die erste Westfalenhalle wurde in der Zeit von April bis November 1925 in nur 7 Monaten auf Anregung des damaligen Stadtbaurates Hans Strobel als Holzkonstruktion für 15.000 Besucher in Dortmund erbaut und war zeitweise die größte Halle Europas. Sie wurde am 28. November 1925 offiziell eröffnet.
Die Halle umfasste mehrere Festsäle, eine Reitbahn sowie Stallungen für 400 Pferde. Sie war Schauplatz von Messen und Bühnenfestspielen, Sechs-Tage-Rennen, Leichtathletikwettkämpfen, Reit- und Eissportturnieren und politischen Veranstaltungen. 1927 ging die Westfalenhalle in die Geschichte des Boxsports ein, als Max Schmeling den Belgier Delarge besiegte und Europameister wurde.
Im Jahre 1932 besuchte Adolf Hitler am 10. März und 30. Oktober im Rahmen seines Wahlkampfes die Westfalenhalle. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurde die Halle häufig zu Propagandazwecken genutzt. Nach dem Kriegsbeginn mit dem Überfall auf Polen beschlagnahmte die Wehrmacht die Westfalenhalle. Die Wehrmacht errichtete dann in der Halle und später, als der Platz in der Halle nicht mehr ausreichte, in umliegenden Holzbaracken das Kriegsgefangenen-Mannschafts-Stammlager, kurz Stammlager VI D. In diesem Kriegsgefangenenlager waren bis 10.000 Kriegsgefangene gleichzeitig, vornehmlich Polen, Russen und Franzosen, untergebracht. Insgesamt durchliefen das Stalag VI D, 77.000 Gefangene, die in der Dortmunder Schwerindustrie als Arbeitskräfte eingesetzt wurden. Am 23. Mai 1944 wurde die Westfalenhalle durch einen Bombenangriff zerstört. Dabei starben tausende Kriegsgefangene, die den Angriffen schutzlos ausgeliefert waren. Am Gründonnerstag 2007 wurde ein Gedenkstein vor der Westfalenhalle 3B zur Erinnerung an das dortige Kriegsgefangenenlager eingeweiht.
Unmittelbar nach dem Krieg beschloss der Rat der Stadt Dortmund 1945, die Westfalenhalle neu zu erbauen. Am 2. Februar 1952 eröffnete Bundespräsident Theodor Heuss die neue Halle. Die von den Architekten Walter Höltje, damals 28-jährig, und Horst Retzki [1] als Betonkonstruktion geplante Halle besitzt eine freitragende Dachkonstruktion – so konnte auf störende Stützpfeiler im Innenraum verzichtet werden. Die 100 m lange, 80 m breite und 32 m hohe Halle bietet je nach Bühnenaufbau und Bestuhlung Platz für bis zu 14.000 Zuschauer. Auf dem Dach dreht sich seit 1968 ein großes beleuchtetes „U“, welches das Symbol der Dortmunder Union-Brauerei ist. Heute als Westfalenhalle 1 oder Große Westfalenhalle bezeichnet, bildet sie den Mittelpunkt eines Veranstaltungs-, Messe- und Kongresszentrums aus neun Hallen. Zusammen mit dem Bau der Halle 3B eröffnete die Deutsche Bundesbahn südlich davon den Bahnhof Dortmund Westfalenhalle, der 2006 nach dem ebenfalls naheliegenden Stadion in Dortmund Signal-Iduna-Park umbenannt wurde. Die Westfalenhalle 1 ist als Baudenkmal in die Denkmalliste der Stadt Dortmund eingetragen.[2]
In der Westfalenhalle wurde die Auszeichnung Goldene Westfalenhalle vergeben. Preisträger sind u. a. James Last, Udo Jürgens, Freddy Quinn und Otto Waalkes.
Das 2006 veröffentlichte Bild Mayday V des deutschen Fotografen Andreas Gursky zeigt die Glasfassade der Halle 1 während der jährlichen Techno-Veranstaltung Mayday. Mittels Fotomontage erzeugt Gursky die Illusion eines 18-stöckigen Turmes.[3]
Zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 wurde in der Halle 3B ein Medienzentrum eingerichtet. Die restlichen Flächen wurden zur Übernachtungsmöglichkeit für auswärtige Besucher umgebaut und hatten eine Kapazität von knapp 4000 Betten.
Anfang November 2011 wurde bekanntgegeben, dass das beleuchtete „U“ auf dem Dach der Westfalenhalle 1 auf einer Seite durch das „C“ des Versicherungsverbundes Die Continentale ersetzt wird.[4]
Rund 9.000 Aussteller nehmen jedes Jahr an mehr als 50 Messen teil. Die Messe Westfalenhallen Dortmund GmbH veranstaltet u.a. europa- oder sogar weltweit fĂĽhrende Messen, wie die Jagd & Hund, die Creativa, die Intermodellbau oder die Inter-tabac.
Kennzeichnend für die Westfalenhallen ist das kompakte Ensemble, das sich auf eine Grundfläche von 300 × 750 m verteilt. Jede Halle ist maximal 200 m vom Haupteingang entfernt.
Zur Messe Westfalenhallen Dortmund gehören neun klimatisierte Hallen mit zwischen 1.000 und 10.600 Quadratmetern Fläche. Die neueste Halle, die Westfalenhalle 3B, wurde im Frühjahr 2005 mit einer Fläche von 10.600 m² eröffnet. Insgesamt bietet die Messe Westfalenhallen eine Ausstellungsfläche von 59.000 m². Damit liegt Dortmund auf dem deutschen Messemarkt im mittleren Größenbereich.
Zu dem überregional bedeutenden Messen zählen:
Publikumsmessen
Fachmessen
KHC steht für Kongresszentrum - Hotel - Catering, womit die drei großen Tätigkeitsfelder der Gesellschaft umrissen sind. Die KHC Westfalenhallen GmbH betreibt neben dem Best Western Parkhotel Westfalenhallen sowie dem Kongresszentrum Westfalenhallen auch die Restaurants Rosenterrassen und VeriTable an den Westfalenhallen sowie externe Locations: das Bistro Restaurant StadtGARTEN im Dortmunder Rathaus sowie die Gastronomieeinrichtungen und Kongressräume am Dortmund Airport.
Das Kongresszentrum Westfalenhallen umfasst rund 30 Säle und Hallen, in denen Kongresse und Tagungen für 10 bis 10.000 Teilnehmern durchgeführt werden können. Jährlich betreut das Kongresszentrum rund 1.500 Termine. Zusätzlich bewirtschaftet das Kongresszentrum Säle im Flughafen Dortmund.
Der legendäre Goldsaal hat in seiner langen Vergangenheit schon oft Geschichte geschrieben. So beschloss der DFB am 28. Juli 1962 im Goldsaal die Gründung der Fußball-Bundesliga.
Zum Veranstaltungszentrum Westfalenhallen zählen die Westfalenhallen 1-3A. Flaggschiff des gesamten Unternehmensverbundes ist die Große Westfalenhalle mit einem Fassungsvermögen von 14.000 Menschen. Sie ist denkmalgeschützt und gehört zu den traditionsreichsten Veranstaltungshallen Deutschlands. Eröffnet wurde das heute bestehende Gebäude 1952, der Vorgängerbau sogar schon 1925. In der Großen Westfalenhalle fanden bereits mehr als 30 Weltmeisterschaften und über 50 Europameisterschaften statt. Die Konzertstatistik der Veranstaltungszentrum Westfalenhallen GmbH umfasst weit mehr als 1.000 Künstlernamen. Für einige Stars, wie Chris de Burgh und Marius Müller-Westernhagen, war ein Konzert in der Großen Westfalenhalle gar der Durchbruch auf dem Weg zum Superstar.
1981 war die groĂźe Westfalenhalle, neben Los Angeles, London und Uniondale (New York), einer von weltweit nur vier Veranstaltungsorten der The Wall Tour von Pink Floyd.
Von einer Vielzahl namhafter Interpreten wurden Konzertmitschnitte von ihren Auftritten in der großen Westfalenhalle als CD oder DVD veröffentlicht, unter ihnen Weltstars wie Bob Marley, Iron Maiden und Joe Cocker.
Halle |
Größe
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| Westfalenhalle 1 | 4.700 m²
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| Westfalenhalle 2 | 1.800 m²
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| Westfalenhalle 2N | 970 m²
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| Westfalenhalle 2U | 1.000 m²
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| Westfalenhalle 3A | 1.730 m²
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| Westfalenhalle 3B | 10.600 m²
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| Westfalenhalle 4 | 8.300 m²
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| Westfalenhalle 5 | 5.100 m²
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| Westfalenhalle 6 | 7.200 m²
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| Westfalenhalle 7 | 6.000 m²
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| Westfalenhalle 8 | 5.500 m²
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Im Januar 2008 begann T-Systems mit der Installation einer auf dem Internetprotokoll (IP) basierenden Kommunikationstechnik, die es Ausstellern ermöglicht, leistungsfähige Internet-Zugänge sowie Internet-Telefonie zu nutzen. Parallel dazu wurde ein flächendeckendes WLAN installiert.
Bisherige Geschäftsführer der Westfalenhallen seit 1952
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Besucherzentrum und Ankerpunkte (von West nach Ost): Museum der Deutschen Binnenschifffahrt | Innenhafen Duisburg | LVR-Industriemuseum Oberhausen | Landschaftspark Duisburg-Nord | Gasometer Oberhausen | Aquarius-Wassermuseum | Villa HĂĽgel | Nordsternpark | Welterbe Zeche Zollverein und Kokerei Zollverein | Zeche Ewald | Chemiepark Marl | Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen | HenrichshĂĽtte | Jahrhunderthalle Bochum | Umspannwerk Recklinghausen | Deutsches Bergbau-Museum | Zeche Nachtigall | Schiffshebewerk Henrichenburg | DASA | Kokerei Hansa | Zeche Zollern II/IV | Hohenhof | Freilichtmuseum Hagen | Lindenbrauerei Unna | Maximilianpark Hamm
Themenrouten (aufsteigend nach Nummern): 1. Duisburg: Stadt und Hafen | 2. Industrielle Kulturlandschaft Zollverein | 3. Duisburg: Industriekultur am Rhein | 4. Oberhausen: Industrie macht Stadt | 5. Krupp und die Stadt Essen | 6. Dortmund: Dreiklang Kohle, Stahl und Bier | 7. Industriekultur an der Lippe | 8. Erzbahn-Emscherbruch | 9. Industriekultur an Volme und Ennepe | 10. Sole, Dampf und Kohle | 11. Frühe Industrialisierung | 12. Geschichte und Gegenwart der Ruhr | 13. Auf dem Weg zur blauen Emscher | 14. Kanäle und Schifffahrt | 15. Bahnen im Revier | 16. Westfälische Bergbauroute | 17. Rheinische Bergbauroute | 18. Chemie, Glas und Energie | 19. Arbeitersiedlungen | 20. Unternehmervillen | 21. Brot, Korn und Bier | 22. Mythos Ruhrgebiet | 23. Historische Parks und Gärten | 24. Industrienatur | 25. Panoramen und Landmarken | per Rad
Zeche Zollern II/IV
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Kolonie Landwehr |
Zeche Westhausen |
Zeche Adolf von Hansemann |
Kokerei Hansa
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Zeche Hansa |
Bahnhof Huckarde Nord |
Zeche Minister Stein / Neue Evinger Mitte |
Alte Kolonie Eving
mit Wohlfahrtsgebäude |
Zeche Gneisenau |
MĂĽsersiedlung der Zeche Gneisenau |
Luftschacht Rote Fuhr |
Lanstroper Ei |
Bergbau-Beamtensiedlung Neu-Asseln |
Museum fĂĽr Kunst und Kulturgeschichte |
Dortberghaus |
Dortmunder U |
Kaserne der PaulinenhĂĽtte |
Verwaltungsgebäude Union |
Denkmal zum KZ-AuĂźenlager Buchenwald |
Siedlung Oberdorstfeld |
Deutsche Arbeitsschutzausstellung (DASA)
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Westfalenhallen |
Ehemaliger Volkspark: Westfalenstadion, Stadion Rote Erde, Volksbad (Strobelallee) |
Fernsehturm Florian
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Wasserturm des Dortmunder SĂĽdbahnhofs |
Unternehmervillen in der Dortmunder Innenstadt-Ost |
Landesoberbergamt Dortmund |
Ostenfriedhof |
Hauptfriedhof Dortmund |
Bahnbetriebswerk Dortmund-Betriebsbahnhof |
Borsigplatz |
WestfalenhĂĽtte |
Hoesch-Museum |
Hoeschpark |
Weichenbauhalle der ehemaligen Maschinenfabrik Deutschland |
Dortmunder Actien-Brauerei |
Brauereimuseum Dortmund |
Museum fĂĽr Naturkunde Dortmund |
Fredenbaumpark |
Depot ImmermannstraĂźe |
Altes Hafenamt Dortmund |
BrĂĽckenensemble UnionstraĂźe |
Mahn- und Gedenkstätte Steinwache |
Hörder Burg |
Phoenix-See |
Hochofenwerk Phoenix West |
Hohensyburg
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Syburger Bergbauweg
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