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| Wien Energie GmbH | |
|---|---|
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| Rechtsform | Gesellschaft mit beschränkter Haftung |
| GrĂĽndung | 2001 |
| Sitz | Wien, Ă–sterreich |
| Leitung | Susanna Zapreva-Hennerbichler, Robert GrĂĽneis[1][2] [3] |
| Mitarbeiter | 5.493 (Geschäftsjahr 2009/10)[2] |
| Umsatz | 2.496,6 Millionen Euro (Geschäftsjahr 2009/10)[2] |
| Branche | Energieversorgungsunternehmen, Telekommunikation |
| Website | www.wienenergie.at |
Die Wien Energie GmbH ist ein Energieversorger und Teil der Wiener Stadtwerke Holding AG und mit dieser vollkonsolidiert. Wien Energie verkauft insgesamt ca. 23.000 MWh Energie - Strom, Erdgas und Wärme. Wien Energie zählt zu den größten Arbeitgebern der Bundeshauptstadt.
Inhaltsverzeichnis |
Die Wien Energie versorgt einen Großteil der Stromnetzkunden der Wien Energie Stromnetz und somit nicht nur die Stadt Wien, sondern auch Teile der Umlandgemeinden in Niederösterreich und dem Burgenland.
Das Unternehmen besteht zur Zeit aus vier Geschäftsbereichen:
Die Wien Energie GmbH selbst ist als Leitgesellschaft für Vertrieb, Marketing, Koordination und Einkauf zuständig.
Durch Umstrukturierungen im Energiebereich des Wiener Stadtwerke Konzern wurden im Februar 2011 (Rückwirkend für das Geschäftsjahr 2010/11) künftig die regulierten Bereiche wie das Strom- und Gasnetz direkt der Wiener Stadtwerke Holding AG unterstellt. Die nicht regulierten Bereiche wanderten direkt zur Wien Energie GmbH.[5][6]
nationale Beteiligungen:
internationale Beteiligungen:
Wien Energie betreibt mehrere eigene Kraftwerke, primär thermische Kraftwerke wie das Kraftwerk Simmering, welches das größte Kraftwerk in Österreich ist, das Dampfkraftwerk Donaustadt und das Gas- und Dampfkraftwerk Leopoldau. Daneben werden noch kleinere Wasserkraftwerke wie das Kraftwerk Nussdorf, gemeinsam mit Verbund AG, oder das Wasserleitungskraftwerk Gaming betrieben.
Das Tochterunternehmen Fernwärme Wien betreibt das größte österreichische fossil beheizte Fernheizwerk Österreich mit einer thermischen Leistung von 358.000 kW.[9] Das zweitgrößte fossil beheizte Fernheizwerk im Arsenal mit einer Leistung von 325.000 kW betreibt ebenso die Fernwärme Wien, wie auch die größte österreichische Müllverbrennungsanlage in der Spittelau mit einer thermischen Leistung von 400.000 kW.[9]
Mit einer im Jahre 2009 ausgestoßenen CO2-Menge von 2.769.607 Tonnen zählt Wien Energie, mit den Heizwerken der Fernwärme Wien und den fossilen Kraftwerken der Wien Energie, zu den drei größten CO2-Emittenten in Österreich.
| Anlagenbetreiber | Fossile Anlage | Elektrische Leistung MW | Wärmeleistung MW | CO2-Emissionen des Jahres 2009 in Tonnen | Einzelnachweis |
|---|---|---|---|---|---|
| Fernwärme Wien GmbH | FHKW Arsenal Fernwärme Wien | 325 | 27.700 | [10] [9] | |
| Fernwärme Wien GmbH | FHKW Kagran Fernwärme Wien | 175 | 6.581 | [10] [9] | |
| Fernwärme Wien GmbH | FHKW Spittelau Fernwärme Wien | 6 | 60 | 26.593 | [10] [9] [11] |
| Fernwärme Wien GmbH | FHKW Süd Inzersdorf | 358 | 3.190 | [10] [9] | |
| Fernwärme Wien GmbH | FW Leopoldau Fernwärme Wien | 170 | 2.593 | [10] [9] [11] | |
| Wien Energie GmbH | Wien Energie KW Donaustadt Wien | 499 | 250 | 655.173 | [10] [9] [11] |
| Wien EnergieGmbH | Wien Energie KW Leopoldau Wien | 142 | 170 | 118.982 | [10] |
| Wien Energie GmbH | Wien Energie KW Simmering Wien | 433 | 630 | 572.021 | [10] [11] |
| Wien Energie GmbH | Wien Energie Simmering Block 1+2 (Bestandsanlage) | 124.077 | [10] [9] | ||
| Wien Energie GmbH | Wien Energie Simmering Block 1+2 | 1.232.697 | [10] [9] |
Hinzu kommt noch ein Strombezugsrecht am Kohlekraftwerk Duisburg-Walsum in der Höhe von 19% oder 150 MW.[12]
Wien Energie baut seit Jahren kontinuierlich die regenerative erneuerbare Stromerzeugung auf, wobei das Strombezugsrecht an den Donaukraftwerken Greifenstein und Freudenau den größten Anteil darstellt. Insgesamt beträgt die gesamte erneuerbare Erzeugung rund 10% an der Gesamterzeugung (inklusive Biowärmeerzeugung der EnergieComfort). </br>Dabei beträgt das Strombezugsrecht an den Wasserkraftwerken Greifenstein mit einem Regelarbeitsvermögen von 1.717 GWh und Freudenau mit 1.052 GWh 12,5 % also rund 350 GWh für Wien Energie bzw. knapp 6 % der Gesamterzeugung.[13] 2011 wurde eine wesentliche erneuerbare Erzeugung, der 13%-Anteil an der Verbund Innkraft GmbH, erworben und mit dem 13%-EVN-Anteil syndiziert. [14]
Wien Energie sponsert verschiedene Sportvereine. Unter anderem den SK Rapid Wien, die Vienna Capitals sowie den Wiener Sportklub und First Vienna FC 1894 (über die Fernwärme Wien). Weiters engagiert sich das Unternehmen im kulturellen Bereich mit Veranstaltungen wie dem jährlichen Fernwärme Open Air im Rahmen des Jazzfest Wien, sowie der Veranstaltungsreihe „Heiß und Kalt“ bzw. „Kunst im Foyer“ mit Ausstellungen und Lesungen zeitgenössischer Künstler wie Christian Ludwig Attersee, Karl Hodina, Helmut Kand, Leslie de Melo, Peter Neuwirth, Martina Schettina, Gerhard Sternheim, u. a.[15][16]