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FAQ
Dies ist die Frequently asked questions-Seite des Wikipedia:WikiProjekt Begriffsklärungsseiten zu der Konventionenseite Wikipedia:Begriffsklärung. Sie dient dazu, die niedergeschriebenen Konventionen mit Erfahrungen zu erläutern und zu präzisieren und den dazu erfolgten weitergehenden Diskussionen zu verknüpfen – dies soll per Fußnote geschehen [1]. |
Wir haben derzeit 160.547 Begriffsklärungsseiten, es sind relativ konstant etwa 10 % des gesamten Artikelbestands. Die Regeln über die Begriffsklärungen sind aber weit weniger als 10 % der Gesamtheit der Regeln über die Wikipedia: Es sind nicht „viele“ Regeln, das System ist sogar erstaunlich straff gehalten.
Umgekehrt sind aber die straffen Regeln auch notwendig, um diesen immensen Bestand überhaupt warten zu können. Ausnahmen werden daher kaum gemacht, um ein über die zahllosen Fachgebiete, die die Wikipedia erschließt, einheitliches Erscheinungsbild zu geben: Die Anlage und Pflege sollen keinerlei spezielle Fachkenntnisse erfordern, sondern nur die der internen Regeln der Begriffsklärungen. Auch soll sie keinesfalls facheinschlägiges Vorwissen beim Leser voraussetzen (Richtlinie WP:OMA).
Eine Begriffsklärung ist in der Wikipedia das, was in einem Printlexikon die Nummerierung der Einträge zu verschiedenen Bedeutungen ist: Da das Internet ein anderes Medium ist als Papier, haben wir uns entschlossen, diese verschiedenen Bedeutungen nicht auf eine gemeinsame Seite zu plazieren, sondern für jeden unterschiedlichen Begriff einen eigenständigen Fachartikel anzulegen. Außerdem ist die Wikipedia sehr dynamisch in Umfang und Artikeltiefe, sodass eine Unterscheidung nach Laufnummer, wie ein klassisches Printlexikon das für eine Auflage macht, für uns nicht in Frage kommt (Artikel, die lange als ein gemeinsamer Begriff gelten, werden häufig in zwei fachliche Unterbegriffe separiert, wenn es zielführend erscheint: Dann ist ein Nachführen der Begriffsklärung notwendig).
Begriffsklärungsseiten befinden sich aber mit allen anderen Artikeln im Artikelnamensraum, müssen jedoch grundlegend anderen Anforderungen gerecht werden. Sie dienen nicht dazu, Informationen über einen Sachverhalt zu transportieren, sondern dazu, den Benutzer auf den Artikel zu verweisen, in welchem er die gesuchten Informationen findet. Je schneller dies geschieht und je kürzer der Benutzer auf der Begriffsklärungsseite verweilt, desto besser.
Die Gestaltung von Begriffklärungsseiten unterliegt daher auch grundlegend anderen Richtlinien.[2]
Zusätzlich zum typischen Style einer BKS gehört in jede Begriffsklärung ans Ende die Vorlage:Begriffsklärung zur Kennzeichnung der Seite als Begriffsklärung.
Es werden nur diejenigen Begriffe aufgenommen, die auch mit dem Stichwort (dem Artikeltitel der BKL) bezeichnet werden, die man also genau so nennt. Das sind vorrangig echte Homonyme, auch Komposita, wenn die Verkürzung häufig ist, oder der Eintrag beim Schlagwort naheliegend.
Beispiel: Die Begriffsklärung Note darf neben Verweisen wie auf Note (Musik) auch Einträge umfassen, bei denen der Begriff Note eine gängige Abkürzung ist (Schulnote, Diplomatische Note, Banknote). Fach- oder umgangssprachliche Verkürzungen, die nur im Kontext eines Themas eindeutig sind, sollten nicht in einer Begriffsklärung stehen. Ein aus dem Zusammenhang gerissener Satz ist kein Nachweis, dass ein Wort diesen Begriff im Allgemeinen bezeichnet. Reine Wortbestandteile (Notebook, Blue Note, Für die Note oder gar Lotus Notes) haben hier nichts zu suchen – dafür steht die Suchfunktion zur Verfügung, die Namen, in denen das Wort vorkommt, wesentlich besser – und immer aktuell – erschließt. Für zusammengesetzte Begriffe, die mit dem Wort beginnen, bietet sich auch Wikipedia von A bis Z an. Namensbestandteile (wie Note City oder eine Frau Emilie Note)[3] sind nur dann ok, wenn sie auch in anderen allgemeinen Nachschlagewerken (nicht: Fachlexika, die facheinschlägige Verkürzungen als bekannt voraussetzen können) üblicherweise bei diesem Lemma geführt werden.
Im Zweifelsfalle können Wörterbücher oder Thesauri zu Rate gezogen werden, um zu klären, ob eine Homonymität vorliegt. Online ist etwa der Deutsche Wortschatz der Uni Leipzig verfügbar. Gibt eine solche Quelle den Begriff ausdrücklich homonym, ist ein Eintrag in die Begriffsklärung angebracht.
Alle Einträge verweisen auf genau einen weiteren Artikel zum konkreten Thema[4], und können in einem Begleitsatz eine kurze Einordnung des Themas bieten. Ein Wikilink darf dabei auch rot sein (das heißt, es gibt den Zielartikel nicht, der Link wird im Standarderscheinungsbild dann rot dargestellt), wenn die Möglichkeit besteht, dass das Thema im Rahmen der Wikipedia beschrieben werden wird (sinnvolles und etabliertes Lemma, mutmaßliche Relevanz). [5] Allgemein gilt auch für Einträge in eine Begriffsklärung die Notwendigkeit, den Sachverhalt mit einschlägigen Nachweisen zu belegen – in Zweifelsfällen ist es auch hier besser, vorhandene Einträge auf noch nicht existierende Artikel zu entfernen, wenn sie nicht schnell überprüft werden können, oder bei einer Fachgruppe anzufragen. Wenn Du fachkundig bist, ist es auch besser, zuerst den Artikel zu schreiben und dann erst den Eintrag in die Begriffsklärung vorzunehmen.
Der Artikel, auf den der Eintrag verweist, muss nicht unbedingt ausschließlich diesen Sachverhalt behandeln, es kann auch ein übergeordnetes Thema sein. Der Zielartikel muss den Begriff aber ausdrücklich erläutern. Eine bloße Erwähnung im Text, die der Leser vielleicht gar nur über die Suchfunktion auffinden kann, ist zu wenig. Als Richtlinie gilt ein eigener Abschnitt mit einer Artikelüberschrift, aus der ersichtlich ist, dass genau dieser Sachverhalt hier erläutert wird, oder ein Hinweis in der Einleitung, dass der Begriff im folgenden Artikel thematisiert wird.
Auf jeden Fall sollte dem Leser durch eine geeignete Einleitung oder ein übersichtliches Inhaltsverzeichnis auch ohne Vorkenntnis sofort klar werden, dass der folgende Artikel ihm die gesuchte Information bieten wird. Im Unterschied zur Weiterleitungen kann man bei der Begriffsklärung mit den Begleitworten aber schon darauf hinführen, in welchen Zusammenhang der Begriff zu finden sein wird. (Siehe Wie sehen gute Artikel aus).
Nein. Das verbietet sich, schlimmstenfalls wird man dort auf eine weitere, oder sogar die ursprüngliche BKS weiterverwiesen. Das ist eine Frozzelei. Wenn es zum Linkziel wieder mehrere Synonyme gibt, sollen in der BKL auch mehrere Einträge angelegt werden – dann ist es wichtig, im Begleittext die Fälle auch genau zu unterscheiden: Also nicht in der Musik ein Begriff, siehe … und in der Musik ein weiterer Begriff, siehe …, sondern in der Musiktheorie …, in der Musizierpraxis …
Ausnahme:
Verweist ein Eintrag nur auf einen allgemeinen Überbegriff (assoziativer Verweis) oder erklärt das Thema, ohne einen Verweis auf einen Artikel dazu (reine Worterklärung), ist er unbrauchbar.
Siehe dazu auch: Wann ist ein Eintrag in die BKL gerechtfertigt?
Ein Sonderfall sind Verkürzungen eines fachlichen Ausdrucks, die im Kontext dieser Fachsprache meist in Kurzform verwendet wird („Diplomatische Note“ im Kontext Diplomatie kurz: „Die Note“), oder ortsübliche Verwendung (der „Kölner Dom“, kurz schlicht „Der Dom“): Reine Fundstellen sind hier kein Nachweis. Den Eintrag prüft man, wenn ein völlig aus dem Zusammenhang gerissener Satz nicht sinnlos wird: „Er sandte ihm eine Note zu“ – trotzdem wird es aber in der kompetenten Quellenliteratur häufig genau so gebraucht: Daher wäre die Diplomatische Note gerechtfertigt in Note einzutragen. Aber „Der Dom ist schön“, das muss nicht der Kölner Dom sein: Auch, wenn man dutzendweise Fundstellen in örtlichen Zeitungen hat, oder Büchern über Köln (in welchen ja klar ist, dass es um Köln geht), ist der Eintrag in Dom nicht gerechtfertigt (im Zweifelsfall sind solche Einträge durchzudiskutieren).
Siehe dazu auch: Wann ist ein Eintrag in die BKL gerechtfertigt?
Ähnlich geschriebene oder verwandte Wörter sollten nicht in die Liste aufgenommen werden, besonders dann nicht, wenn die Schreibung explizit falsch wäre. Sie können aber bei erheblicher Verwechslungsgefahr (wie z. B. bei Lichtenstein / Liechtenstein (Begriffsklärung)) unter '''Siehe auch:''' eingetragen werden (und dann auch im jeweiligen Artikel mit {{Dieser Artikel}}).
Einträge in die Begriffklärung müssen genauso belegbar sein, wie alle anderen Sachverhalte der Wikipedia. Die Belege, dass es sich um unterschiedliche, homonyme Sachverhalte handelt, kommen aber nicht in die Begriffsklärung, sondern:
<!-- … --> – verhindert im Besonderen das Herauslöschen beim Überarbeiten, Nachteil: wird der Artikel geschrieben, ist die Wahrscheinlichkeit gering, dass der Beleg je dorthin gelangt)
<!-- geprüft, siehe Diskussion --> anmerken
{{Wiktionary}} nicht vergessen
Begriffsklärungsseiten enthalten häufig eine Namensliste zum Nachnamen, nicht erwünscht sind Stammlisten von Nachfahren. Vornamenslisten sind in einigen Begriffsklärungsseiten aufgenommen, doch es ist meist sinnvoll, diese in einen speziellen Artikel zum Vornamen auszugliedern, wenn es diesen denn gibt. Die Artikel zu Vornamen sollten selbstverständlich auf der Begriffsklärungsseite zum Stichwort verlinkt sein.
Geburts- und Sterbejahr werden (wenn bekannt) hinter dem Namen in Klammern angegeben: „(xxxx–yyyy)“. Bei noch lebenden Personen wird in Klammern hinter dem Namen das Geburtsdatum in der Form „(* xxxx)“ angegeben. Außerdem ist auch hier eine kurze Beschreibung der Person angemessen, falls der Leser nicht sicher ist, oder gleichnamige Personen in der Liste stehen (…, deutscher Schriftsteller)
Für Beispiele siehe: Wikipedia:Formatvorlage Begriffsklärung
Er ist so knapp wie möglich. Das Lemma der BKL – und, wie in allen Artikeln, nur dieses – wird in fetter Schrift gesetzt. Der Einleitungsatz verzichtet darauf, die allgemeinste oder allen Formen gemeinsame Erklärung zu geben: Wenn das wirklich wichtig ist, gibt es wahrscheinlich einen Artikel zum gemeinsamen Oberbegriff, oder sollte es einen geben.
Das Lemma wird nicht weiter als „Wort“, „Bezeichnung“, „Begriff“ o. Ä. beschrieben, einzige Ausnahme ist „Abkürzung“. Eine oft mögliche, neutrale Lösung ist „Lemma steht für:“ oder „Lemma ist:“.
Im Prinzip nein, weil sie nicht hilft, den Zielartikel schneller zu finden (FAQ: Wieso ist eine Begriffsklärungsseite etwas anderes als ein Artikel?). Eine kurze etymologische Klärung in der Form (lateinisch forma „die Gestalt, Form“) kann aber eingefügt sein. Dabei sollen hergeleitete Wörter nicht verlinkt werden.
Wenn die Wortherkunft ausführlicher behandelt werden soll (insbesondere, wenn es nötig ist, sie mit fachlichen Quellen zu belegen), kann das auf folgende Weise geschehen:
– siehe dort auch zur Wortgeschichte“ setzen, oder unter „Siehe auch“ „zur Etymologie“.
Eine Ausnahme sind natürlich Fälle wie Band (das Band, Mehrzahl Bänder – der Band, Mehrzahl Bände – die Band (englisch, [bænt]), Mehrzahl Bands), Modul (das Modul [moˈduːl], Plural Module – der Modul ([ˈmoːdʊl], Plural: Moduln), Matte (die, zu matta oder mahd, der, engl.) und analoge Fälle: Hier hilft die etymologische Klärung natürlich, sich unter den homonymen und homografen Bedeutungen zurechtzufinden. So etwas sollte aber nie um seiner selbst Willen gemacht werden, sondern mit dem Ziel der Benutzerführung vor Augen.
Eine Begriffsklärungsseite enthält keine Bilder und Piktogramme.
Wieso? Sie ist etwas anderes als ein Artikel …
Nein. In Begriffsklärungen mit vielen Einträgen werden der Übersichtlichkeit halber nach Themen gruppierte Abschnitte gebildet. Sie werden nicht, wie in Artikeln, mit Zwischenüberschriften dargestellt, sondern in der selben Formatierung wie der o. g. Einleitungssatz.
Oft mögliche Lösungen für Abschnitte sind: „Lemma ist der Nachname folgender Personen:“, „Lemma ist der Name folgender geographischer Orte:“ etc.
Werden Begriffsklärungen so lang, dass es ein Inhaltsverzeichnis brauchen würde, um sich überhaupt zurechtzufinden, ist eine Auftrennung meist der bessere Weg.
Hier steht das BKL-Fließband für Anfragen zur Verfügung, wo wir solche Umbauten regelmäßig vornehmen.
Existieren mehrere unterschiedliche Schreibweisen eines Stichwortes (beispielsweise Groß- und Kleinschreibungen wie bei „Lemma“ und der Abkürzung „LEMMA“ oder Substantive und Adjektive) werden diese gemeinsam auf einer Begriffsklärungsseite behandelt.
Lemma steht für:“, „LEMMA steht für:“ etc. (etwa Halle und Hallé in Halle).
Dasselbe gibt es auch für sehr ähnliche Wörter, etwa lateinische Fremdwörter und ihre Eindeutschung (sodass die beiden Begriffklärungen dieselben Einträge hätten, dann lohnt es sich nicht sie zu trennen), oder Schreibweisen von Personen wie Josef und Joseph (etwa bei historischen Personen)[11] und Jozef (slaw.) oder Elisabeth vs. Elizabeth,[12][13]
Lemma1, auch Lemma2 steht für:“ oder „Lemma1, lat. Lemma2“, oder, wenn doch eine saubere Abgrenzung noch notwendig ist, die Schreibweisen, wie oben erläutert, explizit angeführt.
Die verschiedenen Stichwörter werden zu Weiterleitungen auf die gemeinsame Begriffsklärung. Dabei gilt allgemein die Regel, wenn die BKS zusammengelegt werden, zielen auch alle Weiterleitungen auf dasselbe Ziel (außer eine Bedeutung ist nur als Falsch- oder leicht verwechselbare Schreibweise aufgenommen, oder aus sonst einem Grund die vorrangige Bedeutung).
Was alles in eine Sammel-Begriffsklärungsseite aufgenommen wird, ist eine Frage der Umstände und der naheliegenden weiteren Lemmata, wie auch des Umfangs, den die Seite dann erhält – sonst geht auch ein gegenseitiges Verweisen aufeinander unter Siehe auch. Ähnliche Konstruktionen können auch in den Begriffsklärungshinweisen notwendig werden, hier ist aber darauf zu achten, nicht mehr als drei Einträge aufzunehmen, sonst ist eine eigene, oder zwei, Begriffsklärungsseiten besser.
Die Aufzählungen erfolgen nicht nummeriert, also per *, nicht mit #.
Die Elemente können nach ihrer Relevanz geordnet werden, wobei das bedeutendste Objekt dann an erster Stelle stünde. Wenn keine eindeutigen Relevanzunterschiede bestehen, ist zunächst alphabetisch zu ordnen, sekundär thematisch: Geschichtliche Ereignisse sollten chronologisch sortiert werden, Personen immer nach Vornamen im Alphabet (genaueres siehe Formatvorlage Begriffsklärung/Namensträger), Geographisches meist nach Ländern (dann etwa D–A–CH–Europa–Rest der Welt, oder Länder in alphabetischer Reihenfolge). Bei anderen thematischen Sortierungen ist Umsicht angebracht: Was dem einen Leser als Sortierung (etwa „in der Wissenschaft“, „in der Gesellschaft“, …) recht einleuchtend erscheint, kann für einen anderen Leser wirr wirken – solche Sortierungen werden regelmäßig zu Streitfällen, sollten also nur verwendet werden, wenn die Abgrenzung wirklich scharf ist, und sie beim Suchen mehr hilft als verwirrt (weil man „seinen“ Eintrag nicht im richtigen Abschnitt findet): Ein BKL dient nicht dem Kategorisieren, und es wäre überlegenswert, Unterartikel der Form Lemma (Thema) anzulegen, in denen das – auch mit Überschneidungen – textlich erläutert wird. Sonst die Sortierung bitte im Einzelfall auf der Diskussionsseite oder dem Fließband klären.
Grundsätzlich werden Personen nur in die BKS des Nachnamens und, bei mehreren Personen gleichen Namens, in eine Vorname Nachname-BKS eingetragen. Ausnahmen davon sind Personen, die hauptsächlich unter ihrem Vornamen bekannt sind. Diese Regel gilt auch, wenn der Nachname einer Vorname Nachname-BKS auch ein weiterer Vorname sein kann.[14]
Neben der Relevanz der Person sollte die Form beachtet werden:
Genaueres siehe Wikipedia:Formatvorlage Begriffsklärung/Namensträger
Wenn mehrere Personen den gleichen Familiennamen haben, wird unter diesem Lemma eine BKS angelegt. Nun kommt es auch vor, dass Personen einen gleichen Vor- und Familiennamen haben. Dann wird unter dem Lemma Vorname Familienname ebenfalls eine BKS eingerichtet. Damit die beiden Seiten nicht einzeln gepflegt werden müssen (was häufig zu Chaos führt: Person A steht auf der einen, Person B auf der anderen, Person C auf gar keiner, Person D auf beiden...), empfiehlt es sich, die Vornamen-Familienname-BKS als Vorlage auf der Familienname-BKS bzw. dem Namensartikel oder der Liste der Personen dieses Familiennamens einzubinden.
Dabei darf die Vornamen-Familienname-BKS (hier am Beispiel Wilhelm Bender) nicht komplett eingebunden werden, sondern nur der Listenteil:
* [[Wilhelm Bender (Theologe)]] (1845–1901), deutscher protestantischer Theologe
* [[Wilhelm Bender (Fußballspieler)]] (1915–1944), deutscher Fußballspieler
* [[Wilhelm Bender (Manager)]] (* 1944), deutscher Manager
Daher braucht man eine Möglichkeit, Einleitung, BKS-Vorlage und Interwikis nicht mit einzubinden. Was passiert, wenn man die BKS als Ganze einbindet, zeigt dieses Bild aus dem Artikel Adams (Familienname). Im Prinzip gibt es 2 Möglichkeiten:
<noinclude>...</noinclude>-Tags gesetzt. Das Problem dieser Lösung: Interwiki-Bots erkennen die BKS-Vorlage nicht mehr als solche und setzen unter Umständen Interwikilinks zwischen einem Artikel und einer BKS.
<onlyinclude>...</onlyinclude>-Tags gesetzt. Vorteile: die Interwiki-Bots erkennen die BKS als solche und insgesamt sind weniger Tags im Quelltext. [15]
Wichtig ist, den öffenenden Tag an den Anfang der ersten Zeile der Aufzählung zu schreiben (also vor den Listen-»*«) und den schließenden hinten an die letzte Listenzeile, damit keine unschönen Zeilenumbrüche miteingebunden werden.
Zusätzlich sollte man einen Kommentar in den Quelltext zur Erklärung setzen, da die Tags ohne Vorkenntnisse Verwirrung stiften: <!-- die onlyinclude-Tags bitte nicht löschen, da diese Seite als Vorlage in <code>»Familienname«</code> eingebunden wird, um Redundanzen zu vermeiden. --> Dabei ist es meist übersichtlicher, das an das Ende der BKS zu setzen.
Zu guter Letzt wird die Seite per Vorlage in der Familiennamen-BKS eingebunden:
{{:Wilhelm Bender}}<!-- Änderungen bitte dort vornehmen, siehe unterhalb des Bearbeitungsfensters -->.
Neben Familiennamen kann die Methode auch bei anderen Begriffsklassen verwendet werden, wo eine BKS mehrer Fälle abdeckt, oder aus der BKS Listenartikel ausgelagert werden, etwa Ortsnamen (Haus, Bezirk Haus, Grafschaft Haus, Schloss Haus, Burg Haus, …).
Nicht unbedingt nötig ist die Methode dort
Und noch ein Tipp: Wenn man die Seite bearbeitet, werden die eingebundenen Artikel (wie jede Vorlage) unterhalb des Bearbeitenfensters angezeigt, mit einem bearbeiten-Link daneben: Das spart, den Artikel zu suchen.
Nochmal als Kopiervorlage:
<!-- die onlyinclude-Tags bitte nicht löschen, da diese Seite als Vorlage in «XXX» eingebunden wird, um Redundanzen zu vermeiden. --> <onlyinclude>* XXX * YYY</onlyinclude>
und
{{:XXX}}<!-- Änderungen bitte dort vornehmen, siehe unterhalb des Bearbeitungsfensters -->
Eine Begriffsklärungsseite enthält – mit Ausnahme von Interlanguagelinks (Links auf die Wikipedia in anderen Sprachen, z. B. [[en:Disambiguation in English]]) und Links zum gleichsprachigen Schwesterprojekt Wiktionary – keine externen Links (Weblinks). Interne Links (Wikilinks) werden nur auf die Stichworte gelegt, die zu den Sachartikeln führen. Von einer Verlinkung anderer Worte in der BKL wird zugunsten der Übersichtlichkeit abgesehen. Interne Links werden nicht verborgen, wie bei [[Lemma|Anderer Text]], sondern offen gestellt [[Artikel]] – auch bei Klammerlemmata. (Wieso?)
Bei einer Nennung von Ortsnamen ist darauf zu achten, dass amtliche Klammerlemmata und Wikipedia-interne Klammerlemmata nicht vermischt werden. Hier hat Eindeutigkeit Vorrang vor Überlegungen zur Navigation.
Es ist nicht sinnvoll, wenn ein Verweis aus einem beliebigen Artikel auf eine Begriffsklärungsseite zeigt, und der Leser dort herausfinden muss, was überhaupt gemeint ist. Stattdessen sollten alle Wikilinks aus Artikeln immer direkt auf die Bedeutung zeigen, die auch tatsächlich gemeint ist („Gut zielen“).
Wer eine Begriffsklärungsseite anlegt, sollte sich mit der Funktion „Links auf diese Seite“ alle Artikel anzeigen lassen, die auf die Seite verlinken und die Links in diesen Artikeln korrigieren, sodass sie den Leser direkt auf ihr Ziel führen. Es sollten möglichst alle Links auf die Begriffsklärungsseite korrigiert und somit präzisiert werden (ausgenommen ist der Rückverweis zu anderen Bedeutungen siehe X (Begriffsklärung) aus dem Sachartikel).
Beispiel: Wenn im Artikel Abitur das Wort „Note“ verlinkt wird, sollte dies direkt durch einen Verweis auf „Schulnote“ mit [[Schulnote|Note]] geschehen. Der Leser landet nun nicht erst auf der Begriffsklärungsseite Note, sondern direkt am Ziel der Verlinkung.
Die Forderung, das Linkziel nicht zu verstecken (Siehe Verlinkung in Begriffsklärungen) ergibt sich aus der täglichen Arbeit, mehrere Millionen Links (80.000 Begriffsklärungsseiten mit oft zahlreicher Verlinkung) richtigzustellen: Da ist der Vorteil, schon direkt aus der Begriffsklärung (unabhängig, ob eigene Seite oder nur der Hinweis vor dem Artikel) ablesen oder kopieren zu können, und nicht unter Umständen einen 200 kB-Artikel mit guter Bebilderung laden zu müssen, weitaus höher zu bewerten, als das nur der Lesbarkeit dienende Kaschieren. Wir halten unsere eigene Arbeitszeit, und die der Server für vorrangig und das Verstecken für eine Verzierung: Es geht ja in einer Begriffsklärung darum, dem Leser genau zu sagen, wo er landen wird, wenn er klickt.
Es ist besser, einen geschlossenen Satz zu formulieren und das Linkziel hinter den Satz mit siehe zu setzen. Beispiel:
statt
Es ist möglich, direkt auf Kapitel zu linken (mit dem «#» zwischen Artikeltitel und Wortlaut der Überschrift), auch bei Weiterleitungen, und sollte daher auch in einer BKL möglich sein („Gut zielen“). Aus der Forderung „das Linkziel nicht verstecken“ ergibt sich aber, dass hier der Kapitellink – anders als sonst üblich – sichtbar steht, und nicht jedem Internet-Benutzer ist bekannt, dass das Rautensymbol allgemein in HTML ein Sprungziel auf einer Webseite darstellt.
Wir haben noch keine wirklich elegante und plausible Lösung dafür gefunden, halten uns aber auch an den großen Vorteil, den das Nicht-Verstecken hat. Eine „kleine Behübschung“ ist, einen Abstand vor das «#» zu setzen:
Einen Anker-Baustein zu setzten, und diesen zu verlinken, ist besonders bei langen, komplizierten Überschriften angebracht, oder Sammelkapiteln, die voraussichtlich später getrennt werden. Dann muss nur der Anker-Stein versetzt werden, ohne alle Links in den Quelltexten zu ändern.
Insgesamt gilt auch hier: Mit der Kapitelverlinkung sparsam umgehen, eine gut gestaltete Einleitung und ein übersichtliches Inhaltsverzeichnis sind der bessere Weg, den Leser zu führen. (Siehe Wie sehen gute Artikel aus).
Interwiki-Links sind nur auf solche auf BKL's in anderen WP-Sprachversionen setzen, welche auch das gleiche Lemma besitzen. Zum Beispiel verweist de:Wurzel auf en:Wurzel (disambiguation), nicht jedoch auf die Übersetzung en:Root (disambiguation).
Eine Begriffsklärungsseite sollte nicht in Kategorien eingefügt werden – einzige Ausnahmen: Kategorie:Begriffsklärung und Kategorie:Abkürzung – erstere wird automatisch durch den obigen Baustein eingefügt, die Kategorie:Abkürzung muss manuell eingetragen werden.
Begriffsklärungen werden prinzipiell ‚wie-ist‘ kategorisiert, Ausnahmen sind nur:
{{SORTIERUNG:Abcde}}, ebenso AbcDe (Camelcaps, wie etwa bei Gesetzeskürzeln)
[[:Kategorie:Abkürzung|ABCDE]], damit es in der Reihe steht
Insbesondere werden auch Begriffsklärungsseiten mit Personennamen nicht nach dem sonstigen Schema «Nachname, Vorname» eingetragen, auch andere fachspezifische Sortierschlüssel werden nicht verwendet – diese gelten nur für die Fachkategorien, die sowieso nicht in den Begriffsklärungsseiten stehen.[16]
Bei der Wahl des Lemmas gelten die allgemeinen Namenskonventionen. Artikel, die im Titel einen Klammerzusatz tragen, dürfen erst angelegt werden, nachdem der entsprechende Artikel ohne Klammerzusatz erstellt wurde. Andernfalls sind sie schwer zu finden und es besteht die Gefahr, dass falsch auf sie gelinkt wird oder dass sie sogar ein zweites Mal angelegt werden. Befindet sich unter dem Lemma ohne Klammer keine Begriffsklärung (oder ein anderer Artikel, mit Begriffsklärungshinweis), wird eine Weiterleitung zum Lemma mit Klammer angelegt – später kann dann einfach eine Begriffsklärungsseite dort angelegt werden, wenn nötig.
Amtliche Ortsnamen mit Klammer, wie Kempten (Allgäu), werden unter diesem Lemma angelegt. In einer Begriffsklärung ist in den Fällen (tritt nur für Deutschland auf) darauf zu achten, die Wikipedia-internen Klammerlemmata nicht mit den amtlichen zu vermischen.
Nein.
Eine Begriffsklärung dient dazu, dem Leser zu sagen, wo er den eingegebenen Suchbegriff findet. Ein Sachverhalt ist durch einen Artikeltitel Note (Diplomatie) genauso eindeutig beschrieben, wie wenn der Artikel Diplomatische Note hiesse, es gibt eigentlich keinen Grund, dort zu landen, wenn man eigentlich „Note (in der Musik)“ gesucht hätte. Darum ist ein Begriffsklärungshinweis (Bedeutungen des Worts „Note“ in anderen Themenbereichen) unnötig.[17]
Anmerkungen:
Dieser Artikel beschreibt Noten in der Diplomatie, zu Protestnote in Bezug auf … siehe … (dieses Lemma fett zu setzen, wäre optisch übertrieben) – Note an sich braucht aber trotzdem nicht geklärt werden,
„Links sollten immer auf den Artikel zeigen, der den Sachverhalt auch tatsächlich erklärt. Es sollen keine Verweise auf eine Begriffsklärung angelegt werden, da in der Regel genauer „gezielt“ werden kann. Aufpassen sollte man vor allem beim Verlinken von Abkürzungen, da meist mehrere Begriffe mit derselben Abkürzung vorhanden sind und eine normal verlinkte Abkürzung oftmals auf eine Begriffsklärung führt.“
– aus Wikipedia:Verlinken
Deshalb sollte eine BKS im besten Falle verwaist sein, d.h. sie wird von keinem Artikel aus verlinkt. Optimal ist es natürlich, wenn der Autor eines Artikels den Link direkt korrekt setzt. Da dies aber häufig nicht der Fall ist, besteht hierdrin eine weitere Aufgabe dieses WikiProjektes: Entlinken der BKS. Es entstehen mitunter BKS mit mehreren hundert Links (siehe unsere Top-BKS der Verlinkungen), gerade nach Artikelverschiebungen und anschließendem BKS-anlegen. Hier wäre es natürlich am besten, besonders bei sehr speziellen fachspezifischen BKS, wenn derjenige, der die BKS angelegt hat, auch die Links korrigieren würde. Dazu aber mehr im nächsten Abschnitt.
Es gibt allerdings (wie fast immer) Ausnahmen von dieser Regel:
Im Prinzip ja… Wir haben aber 85000 BKLs mit rund einer Handvoll Links drauf. Mehr als 100 Links sind keine Seltenheit (siehe Top-BKS, Spitzenwert war 2006 noch über 5000). Keiner schafft das allein: Wir lassen sie langsam „ausheilen“ (Am Fließband ?Aktuelles gibt es die Möglichkeit, wichtige Linkzielkorrekturen einzutragen), vorrangig sind gute BKLs, in denen jeder von uns schnell das rechte Ziel findet (Formatvorlage für Gut zielen) – auch wenn die BKL fachlich sauber aufgearbeitet ist, erfordert das rechte Ziel für einen konkreten Link zu finden dann auch Fachkenntnis, und Wissen um die Absicht der Verlinkung, wird also besser aus dem jeweiligen Artikel heraus gemacht, nicht von Seiten der Links auf eine BKL. APPERs BKL-Gadget markiert alle Links auf BKLs in einem Artikel, so kann ein ganzer Artikel einfach auf einmal „gesäubert“ werden.
Im Zweifelsfall, wenn man nicht sicher ist, was gemeint ist, ist es besser, den Link auf die BKL stehen zu lassen, statt ihn auf einen komplett falschen Artikel zu biegen: So kann ein Fachkundiger in der BKL den korrekten Link heraussuchen, oder ihn sogar dort ergänzen, wenn dieser Aspekt bisher ganz fehlt.
Im Prinzip ja… „Schuld“ ist aber nicht der, der – im wohlgemeinten Betrag, die Inhalte der Wikipedia besser zu erschließen – den BKL-Baustein gesetzt hat. Beim Ansetzen eines Wikilinks kann schwer abgeschätzt werden, ob das Wort nicht auch eine andere Bedeutung haben könnte, oder es später einen anderen Artikel zu einem genaueren Sachverhalt geben würde – jedem von uns passiert so etwas: Es liegt im Wesen der Wikipedia (und dem ganzen Medium Internet), dass Sachverhalte oft von einer Adresse zur anderen wandern, und Links nachgebessert werden müssen. „Schuld“ ist da keiner – oder wir alle gemeinsam![18]
Unsere wichtigste Wartungsseite ist das Fließband ([[WP:BKF]]) – dort kannst Du problematische Fälle eintragen, und bekommst schnell Antwort, oder den Fall an uns abgeben. Auch sind dort etliche weitere Wartungsseiten verlinkt.
Die Spezialseite „Begriffsklärungsseiten“ stellt regelmäßig bis zu 1000 Einträge mit Verweisen auf Begriffsklärungsseiten zur Abarbeitung bereit. Aus Performancegründen wird die Seite nur alle paar Tage neu erstellt. Alle dort gelisteten Wikilinks auf Begriffsklärungsseiten sollten zu Wikilinks auf die tatsächlich gemeinten Stichworte korrigiert werden.
Benutzer:Knopfkind/verrückte BKS ist ein HowNotTo für Seiten und Hinweise.
Der Begriffsklärungs-Check von APPER ist ein Gadget (kleines Helferlein), das BKL-Links im Artikeltext rot markiert. Es kann unter deinen Einstellungen in der Rubrik Gadgets aktiviert werden, wenn du angemeldet bist.
Achtung: Das Aktivieren macht recht viel Arbeit … – und: aus Performance-Gründen (Serverlast, Versionsgeschichte) ist es gar nicht so günstig, nur einen einzigen BKL-Link zu korrigieren, besser ist es, etwa einen ganzen Artikel zu säubern, oder das bei einem wichtigen Edit mitzunehmen. Aber das soll dich nicht abhalten, es ist nur ein prinzipeller Hintergedanke.
Das macht nichts. Wir arbeiten im Hintergrund in einem Wartungsbereich, der uns sehr vernachlässigt vorgekommen ist, und interessieren uns für die Vielfalt an Artikeln und Themen, die es in der Wikipedia zu finden gibt. Viel Lorbeeren gibt es nicht zu ernten („Kandidaten für exzellente Begriffsklärungsseiten“ gibt es nicht), aber wir kommen viel herum …