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Charles William Goyen (* 24. April 1915 in Trinity, Texas; † 30. August 1983) war ein US-amerikanischer Schriftsteller.
Inhaltsverzeichnis |
William Goyen zog mit seiner Familie, als er acht Jahre alt war, nach Houston. Er besuchte dort das Rice-Institut und unterrichtete für ein Jahr als Master of Arts an der Universität von Houston Literaturwissenschaft. Während des Zweiten Weltkriegs diente er in der U.S. Navy als Marine-Offizier auf einem Flugzeugträger im Stillen Ozean. Sein Geburtsort Trinity ist Schauplatz seines ersten Romans House of Breath, der dann 1950 erschien und ihn in den Vereinigten Staaten berühmt machte. Nach Kriegsende ließ er sich in Taos, New Mexico nieder, wo Frieda Lawrence, die Witwe von D. H. Lawrence ihm Land geschenkt hatte. Dort entstand sein Erzählungsband Ghost and Flesh und ein Teil des Werks In a Farther Country, das er später in New York beendete. Weitere Erzählungen wurden durch Reisen nach Italien und England angeregt. Im Jahr 1983 starb er an Leukämie. Er war mit der Schauspielerin Doris Roberts verheiratet.[1]
Sein wohl in Deutschland bekanntestes Werk Haus aus Hauch wurde von Ernst Robert Curtius übersetzt und erschien zuerst im Arche Verlag im Jahr 1952. Sein weiteres Werk wurde vor allem von Elisabeth Schnack ins Deutsche übersetzt.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Goyen, William |
| ALTERNATIVNAMEN | Goyen, Charles William |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanischer Schriftsteller |
| GEBURTSDATUM | 24. April 1915 |
| GEBURTSORT | Trinity, Texas |
| STERBEDATUM | 30. August 1983 |