|
|
Lexikon auf Ihrer Homepage |
|
Lexikon als Lesezeichen hinzufügen |
Wirtschaftsmathematik ist ein Teilgebiet der Mathematik, das mathematische, insbesondere stochastische Methoden auf wirtschaftliche Fragestellungen anwendet.
In der Mikroökonomie, Makroökonomie und besonders in der Ökonometrie sowie im Operations Research werden mathematische Modelle und Verfahren benutzt, um ökonomische Prozesse zu beschreiben und quantitativ formulierte Probleme zu lösen.
Zum Beispiel werden folgende Aspekte mit Modellen beschrieben:
Seit 1977 wird Wirtschaftsmathematik von einer Reihe deutscher Universitäten als eigenständiger Studiengang angeboten. Ein Wirtschaftsmathematikstudium ist an Universitäten auch im Studiengang Mathematik mit Nebenfach BWL oder VWL möglich.
Außerdem wird die Lehre der Wirtschaftsmathematik auch in Wirtschaftsschulen (Bayern) in Vorbereitung auf die anderen Wirtschaftsschulfächer, wie beispielsweise BWL, Rechnungswesen, etc. angewandt. Als Ausgleich dazu wird das Fach Mathematik in einigen bayerischen Wirtschaftsschulen nur als Wahlfach (2h a Woche) angeboten.
Siehe auch: Volkswirtschaftslehre, Ökonometrie
Modellierungssprachen für mathematische Optimierung