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Inhaltsverzeichnis |
Nach dem Abitur machte Heubisch eine Banklehre. Anschließend studierte er an der Ludwig-Maximilians-Universität in München Betriebswirtschaftslehre und Zahnheilkunde. Im Jahre 1981 wurde er approbiert und promoviert. Seitdem ist er niedergelassener Zahnarzt in München.
Von 1990 bis 2002 war Heubisch Mitglied des Vorstandes der Bayerischen Landeszahnärztekammer, seit 1994 als ihr Vizepräsident. 1993/1994 war er Landesvorsitzender Freier Verband Deutscher Zahnärzte (Bayern). Von 2000 bis 2008 war er Präsident des Verbandes Freier Berufe in Bayern, dessen Präsidium er bereits zuvor zwei Jahre angehört hatte. In der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft, deren Vorstand er von 2000 bis 2008 angehörte, hatte er seit 2003 das Amt des Vizepräsidenten inne. Seit 1997 war er als Beisitzer im Präsidium des Bundesverbandes der Freien Berufe, im Jahre 2008 war er sein Vizepräsident. Seine Verbandsfunktionen hat Heubisch im Oktober 2008 bei seiner Ernennung zum Bayerischen Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst aufgegeben.
Bei der Landtagswahl 2008 kandidierte er ohne Erfolg als Direktkandidat im Stimmkreis München-Schwabing, wurde aber über die Bezirksliste Oberbayern für die FDP Bayern in den Landtag gewählt.
Nach seinem Einzug in den Bayerischen Landtag gehörte er zur Verhandlungsgruppe der FDP, die den Koalitionsvertrag mit der CSU erarbeitete. Seit Oktober 2008 gehört er als Wissenschafts- und Kunstminister der Regierung Seehofer an. Nach der Bundestagswahl am 27. September 2009 wurde er einer von vier FDP-Vertretern im Ausschuss „Gesundheit“ in den Koalitionsverhandlungen für eine schwarz-gelbe Bundesregierung.
Im Jahre 2003 wurde Heubisch das Bundesverdienstkreuz am Bande, zwei Jahre später die Staatsmedaille für besondere Verdienste um die bayerische Wirtschaft verliehen.
Heubisch war verheiratet und hat einen Sohn und zwei Töchter. Die Bildhauer Lothar und Elmar Dietz waren seine Onkel, die Schriftstellerin Gertrud Fussenegger seine Tante, die Malerin Ricarda Dietz ist seine Cousine [1].
Theresia Bauer/Gabriele Warminski-Leitheußer (Baden-Württemberg) | Ludwig Spaenle/Wolfgang Heubisch (Bayern) | Sandra Scheeres/Klaus Wowereit (Berlin) | Sabine Kunst/Martina Münch (Brandenburg) | Renate Jürgens-Pieper/Jens Böhrnsen (Bremen) | Ties Rabe/Dorothee Stapelfeldt/Barbara Kisseler (Hamburg) | Dorothea Henzler/Eva Kühne-Hörmann (Hessen) | Mathias Brodkorb (Mecklenburg-Vorpommern) | Bernd Althusmann/Johanna Wanka (Niedersachsen) | Sylvia Löhrmann/Svenja Schulze/Ute Schäfer (Nordrhein-Westfalen) | Doris Ahnen (Rheinland-Pfalz) | Stephan Toscani m.d.W.d.G.b./Peter Jacoby m.d.W.d.G.b./Stephan Toscani (Saarland) | Sabine von Schorlemer/Roland Wöller (Sachsen) | Stephan Dorgerloh/Birgitta Wolff (Sachsen-Anhalt) | Ekkehard Klug/Jost de Jager (Schleswig-Holstein) | Christoph Matschie (Thüringen)
Wolfgang Wild (1986–1989) | Hans Zehetmair (1989–2003) | Thomas Goppel (2003–2008) | Wolfgang Heubisch (seit 2008)
Ministerpräsident: Seehofer (Stellvertreter: Zeil)
Staatsminister: Kreuzer (Staatskanzlei) | Müller (Bundes- und Europaangelegenheiten) | Söder (Finanzen) | Herrmann (Inneres) | Merk (Justiz) | Spaenle (Kultus) | Brunner (Landwirtschaft) | Haderthauer (Soziales) | Huber (Umwelt) | Zeil (Wirtschaft) | Heubisch (Wissenschaft)
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Heubisch, Wolfgang |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Politiker (FDP), MdL |
| GEBURTSDATUM | 13. Juli 1946 |
| GEBURTSORT | München |