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Wolfgang Niedecken (* 30. März 1951 in Köln) ist ein deutscher Sänger, Musiker und bildender Künstler. Er gründete Ende der 1970er Jahre die Kölschrock-Band BAP, mit der er über die Grenzen Kölns hinaus bekannt wurde. Er ist bis heute Sänger und Frontmann der Gruppe und das einzig verbliebene Gründungsmitglied. Neben seiner Arbeit mit BAP nahm er auch drei Soloalben auf.
Inhaltsverzeichnis |
Wolfgang Niedecken ist der Sohn des Ende der 1930er Jahre aus Unkel nach Köln zugezogenen Winzersohns und Kaufmanns Josef Niedecken, der in zweiter Ehe mit seiner 16 Jahre jüngeren Kölner Ehefrau Hubertine (Tinny) Platz[1] im Severinsviertel unmittelbar an der Severinstorburg in der Severinstaße 1 einen Lebensmittelhandel betrieb. Die 1631 wegen Verdachts der Hexerei verhaftet, gefoltert und hingerichtete Anna Katharina Spee von Langenfeld geb. Nürberg ist seine Oberurgroßmutter.[2] Niedecken hat einen 20 Jahre älteren Halbbruder aus erster Ehe seines Vaters.[3] Er ist zum zweiten Mal verheiratet und hat aus erster Ehe zwei Söhne; aus zweiter Ehe zwei Töchter.
Von 1961 bis 1970 besuchte Niedecken ein Internat der Pallottiner in Rheinbach und spielte dort ab 1966 in den Schülerbands „The Convikts“ und „The Troop“. Ab 1970 studierte er freie Malerei an den Kölner Werkschulen der FH Köln und schloss das Studium 1974 mit dem Examen und einem Studienaufenthalt in New York City bei Howard Kanovitz und Larry Rivers ab. Niedecken ist bis heute aktiver bildender Künstler, der die meisten BAP-Plattencover gestaltet und darüber hinaus auch eigene Ausstellungen präsentiert.
1989 war Wolfgang Niedecken zu Gast bei einer Mundart-Live-Session der Gruppe Bläck Fööss im Kölner Millowitsch-Theater. Der Konzertmitschnitt ist auf der Doppel-CD Bläck Fööss & Fründe veröffentlicht worden. 1990 erschien seine Autobiografie, in der er auch über Misshandlungen im Internat berichtete.[4] 1992 wirkte er als Texter, Komponist, Gitarrist und Produzent an der Soloplatte von Jürgen Zeltinger (Solo-Plaat) mit. Zu Niedeckens 60. Geburtstag, den er am 30. März 2011 mit etwa 500 Gästen auf einem Rheinschiff feierte, sendete der WDR die „Niedecken-Nacht“ [5] und ein Porträt aus der Reihe Die Besten im Westen[6].
Für November 2011 war der Start einer BAP-Tournee geplant. Aufgrund eines Schlaganfalls[7] Niedeckens am 2. November 2011 wurde der Start der Tour auf Anfang Mai 2012 verschoben.[8][9]
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Mitglieder: Wolfgang Niedecken | Helmut Krumminga | Werner Kopal | Jürgen Zöller | Michael Nass
Ehemalige Mitglieder: Hans Heres | Wolfgang Klever | Manfred Boecker | Wolfgang Boecker | Bernd Odenthal | Klaus Heuser | Steve Borg | Hans Wollrath | Jan Dix | Pete King | Jens Streifling | Mario Argandoña | Sheryl Hackett
Diskografie: Wolfgang Niedecken's BAP rockt andere kölsche Leeder | Affjetaut | Für usszeschnigge! | Vun drinne noh drusse | Zwesche Salzjebäck un Bier | Ahl Männer, aalglatt | Da Capo | X für 'e U | Pik Sibbe | Amerika | Comics & Pin-Ups | Tonfilm | Aff un zo | Sonx | Dreimal zehn Jahre | Radio Pandora | Halv su wild
Live-Alben: Bess demnähx | ...affrocke!! | Övverall | Live und in Farbe
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Niedecken, Wolfgang |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Musiker, Mitbegründer und Sänger der Kölsch-Rock-Band BAP |
| GEBURTSDATUM | 30. März 1951 |
| GEBURTSORT | Köln |