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Wolfgang Schlüter (* 12. November 1933 in Berlin) ist ein deutscher Jazzmusiker. Er spielt Vibraphon und Perkussion.
Inhaltsverzeichnis |
Schlüter studierte von 1949 bis 1954 an der Hochschule für Musik in Berlin Pauken und Schlagzeug. Wegen einer Knieverletzung musste er sein Ziel, Solopaukist zu werden, aufgeben und wandte sich den Mallet-Instrumenten zu. Ab 1952 spielte er das Vibraphon. Sein Interesse am Jazz begann, als er im selben Jahr Lionel Hampton im Berliner Sportpalast erlebte. Zunächst war er von Lionel Hampton, später von Milt Jackson beeinflusst.
1956 holte ihn der Pianist Michael Naura in seine Band, das Michael-Naura-Quintett, das 1963 wegen Nauras Erkrankung nicht mehr als kontinuierliche Gruppe weitergeführt werden konnte (aber gelegentlich neu auflebte). Schlüter war über 30 Jahre Mitglied der NDR Bigband (und der Studioband als ihrem Vorläufer). Er spielte auch als Solist in den Orchestern von Kurt Edelhagen, Erwin Lehn, Werner Müller, Paul Kuhn und Peter Herbolzheimer. Schlüter gehörte der ersten Besetzung von Peter Gigers Family of Percussion an.
Seit 1985 war Schlüter Professor an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Schlüter gehört zu den wichtigen Vibraphonisten seiner Generation in Europa.
Am 3. November 2001 wurde Wolfgang Schlüter auf dem JazzFest Berlin der mit 20.000 DM ausgestattete Albert Mangelsdorff-Preis überreicht.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Schlüter, Wolfgang |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Jazzmusiker |
| GEBURTSDATUM | 12. November 1933 |
| GEBURTSORT | Berlin |