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| Worotan | ||
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Flüsse in Armenien | ||
| Daten | ||
|---|---|---|
| Lage | Transkaukasus, Armenien | |
| Flusssystem | Kura | |
| Mündung | in den Aras39.138914850546.8389225006Koordinaten: 39° 8′ 20″ N, 46° 50′ 20″ O 39° 8′ 20″ N, 46° 50′ 20″ O39.138914850546.8389225006 | |
| Länge | 178 km | |
Der Worotan (armenisch Որոտան, in wissenschaftlicher Transliteration Orotan) ist ein Fluss im Transkaukasus. Der Worotan entspringt im Norden der armenischen Provinz Sjunik und fließt zunächst 119 km in allgemein südöstlicher Richtung durch armenisches Gebiet und dann weitere 59 km durch die Republik Bergkarabach, 1 ehe er schließlich in den Arax, den Grenzfluss mit Iran, einmündet. Die Städte Sisian und Qubadlı liegen an seinem Lauf. Der Worotan fließt durch gebirgiges Gelände und streckenweise durch tiefe Schluchten. Während der Sowjetzeit wurden am Worotan drei Staudämme mit Wasserkraftwerken erbaut.
Um den Wasserspiegel im Sewansee anzuheben wird seit Anfang der 1990-er Jahre über eine 48,3 km langen Tunnel, Wasser aus dem Ketschut-Stausee (bei Dschermuk) in den Sewansee geleitet. Da die zugeleitete Wassermenge nicht ausreichte den Wasserstand anzuheben, wurde in den 1980-er Jahren mit dem Bau eines 21,6 km langen Tunnels vom Spandarjan-Stausee am Worotan (bei Sissian) in den Ketschut-Stausee begonnen. Die Bauarbeiten mussten 1988, nachdem 18 km vollendet waren, eingestellt werden, da zwischen Armenien und Aserbaidschan ein bewaffneter Konflikt über die Region Bergkarabach ausbrach. Ende der 1990-er Jahre nahm man den Bau wieder auf. Der Worotan-Arpa-Tunnel wurde 2004 in Betrieb genommen.
1 Ein zur Zeit fast ausschließlich von Armeniern besiedeltes Gebiet in Aserbaidschan, wo seit 1991 ein international nicht anerkanntes stabilisiertes De-facto-Regime existiert, die Republik Bergkarabach.