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| Wuppertaler SV Borussia | |||
| Voller Name | Wuppertaler Sport-Verein Borussia e.V. | ||
| Ort | Wuppertal, Nordrhein-Westfalen | ||
| Gegründet | 8. Juli 1954 | ||
| Vereinsfarben | Rot-Blau | ||
| Stadion | Stadion am Zoo | ||
| Plätze | 23.067[1] | ||
| Präsident | Friedhelm Runge | ||
| Trainer | Hans-Günter Bruns | ||
| Homepage | www.wuppertalersv.com | ||
| Liga | Regionalliga West Niederrheinliga (II.) | ||
| 2010/11 | 8. Platz (Regionalliga West) 12. Platz (II.) | ||
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Der Wuppertaler Sportverein Borussia (kurz: WSV) ist ein Sportverein aus Wuppertal. Deutschlandweit bekannt ist insbesondere seine Fußballballabteilung, im WSV existieren jedoch auch Abteilungen für Handball, Boxen, Leichtathletik und Gymnastik.
Gegründet wurde der Verein am 8. Juli 1954 durch eine Fusion des SSV 04 Wuppertal aus dem Stadtteil Elberfeld und der seinerzeit erfolgreicheren TSG Vohwinkel 80 aus dem gleichnamigen Stadtteil. Dabei brachten die Vohwinkler das Rot und die Elberfelder das Blau in die Farben des neuen Vereines ein.
Die Vereinigung zwischen den, wohl nicht mehr ganz zu recht, als vermögender angesehenen "Speckjägern" aus Elberfeld, deren Vereinsgeschichte rund ein halbes Jahrhundert vorher als Bergischer Wintersportverein begann, und den "Füchsen", die knapp vor ihrem 75-jährigen Vereinsjubiläum standen, war nicht unumstritten, wenngleich deren Fußballmannschaften schon vorher gelegentlich bei Privatspielen als Kombination auftraten und so beispielsweise Manchester City mit 2:1 bezwangen. Dem Oberbürgermeister Heinrich Schmeißing werden für seine diplomatischen Bemühungen große Verdienste um die Fusion zugesprochen.
Im März 2004 wurde die Fusion der beiden führenden Wuppertaler Fußballvereine, des Wuppertaler SV und der SV Borussia Wuppertal 1907/1912 effektiv zum 1. Juli 2004 beschlossen. Seitdem heißt der Verein Wuppertaler SV Borussia. Borussia selbst ging 1976 aus einem Zusammenschluss von SV Germania 1907 Wuppertal und VfL 1912 Wuppertal hervor.
1991 wurde Friedhelm Runge zum Präsidenten gewählt, der den Verein bemerkenswerterweise nun seit 21 Jahren führt.
Der Verein war bis 2001 in der Regel fünftklassig, war aber bis 2004 für drei Jahre, davon zwei parallel mit dem WSV, in der vierten Liga. Farben und Wappen blieben die des Wuppertaler SV, die blau-gelben Insignien der alten Borussia verschwanden. Der Verein hatte 2006 ca. 1.200 Mitglieder (davon ca. 700 stimmberechtigt). In Fankreisen ist der zusätzliche Name Borussia aufgrund mangelndem Identifikationspotenzial stets umstritten und wird auf gelegentlich stattfindenden Mitgliederversammlungen immer wieder thematisiert.
Die späteren Fusionspartner SSV Wuppertal und TSG Vohwinkel konnten vor Ende des Zweiten Weltkrieges keine besonderen Erfolge feiern. Lediglich der SSV klopfte zeitweise an größere Ziele an.
Ab der Saison 1936/37 verbrachte der SSV Wuppertal (bis 1938 SSV Elberfeld) insgesamt fünf Spielzeiten in der Gauliga Niederrhein.
Nach dem erstmaligen Aufstieg, konnte sich der SSV für zunächst vier Jahre in der höchsten Spielklasse Nazi-Deutschlands festsetzen, musste sich aber mit Plätzen im Mittelfeld begnügen. Der erste Platz, der zur Teilnehme an der deutschen Meisterschaft berechtigt hätte, war jederzeit in weiter Ferne.
In der ersten Kriegssaison folgte schließlich der Abstieg in die Zweitklassigkeit. In jenem Jahr war der SSV chancenlos und verließ die Liga mit nur 6:30 Punkten auf dem vorletzten Platz.
Doch lange mussten die Wuppertaler nicht auf einen Wiederaufstieg warten. Schon im nächsten Jahr schafften sie den Sprung zurück ins deutsche Oberhaus. Diesem ließ die Elberfelder Elf die beste Platzierung ihrer Vereinsgeschichte folgen. Sie belegten den dritten Platz und waren nur drei Punkte vom großen Wurf, der Qualifikation zur deutschen Meisterschaft, entfernt. In einer insgesamt sehr engen Liga standen die bergischen sogar vor den späteren Erzrivalen von Rot-Weiss Essen (Vierter) und Fortuna Düsseldorf (als Neunter abgestiegen).
Größere Taten konnten die Mannen des SSV Wuppertal nicht folgen lassen, denn wie auch viele andere Mannschaften wurden sie stark vom Zweiten Weltkrieg geschwächt und konnten in der Saison 1942/43 keine Mannschaft mehr auf die Beine stellen.
| Saison | Rang | Punkte | Tore | Spiele | Aufstieg/Abstieg |
|---|---|---|---|---|---|
| 1936/37 | 7 | 16:20 | 36:43 | 18 | |
| 1937/38 | 5 | 18:18 | 29:20 | 18 | |
| 1938/39 | 6 | 15:21 | 37:49 | 18 | |
| 1939/40 | 9 | 6:30 | 19:42 | 18 | Abstieg |
| ... | ... | ... | ... | ... | ... |
| 1941/42 | 3 | 23:13 | 46:35 | 18 | |
| 1942/43 | 10 | 0:0 | 0:0 | 0 | Rückzug |
Nach dem Zweiten Weltkrieg war die TSG Vohwinkel zunächst der erfolgreichere Verein und wurde 1947 Gründungsmitglied der damals erstklassigen Fußball-Oberliga West. In den ersten beiden Spieljahren konnte bei jeweils 13 Ligateilnehmern der 10. und der 7. Platz erreicht werden. Nach drei Spielzeiten musste Vohwinkel allerdings als 14. von nunmehr 16 Klubs in die 2. Liga West absteigen. Währenddessen durfte sich der SSV Wuppertal unter Trainer Fritz Szepan, dem großen Schalker, 1948 eines Aufstieges in die Zweite Liga erfreuen. Ein weiterer früherer Nationalspieler, der den SSV trainierte, war ab 1950 Herbert Pohl.
Nach der Fusion zum Wuppertaler SV gelang diesem 1955 mit der souveränen Zweitligameisterschaft der erneute Oberliga-Aufstieg. Nach einem 10. und einem 9. Platz folgte im dritten Jahr der 15. und damit vorletzte Platz, der den Abstieg bedeutete.
Unter Trainer Robert "Zapf" Gebhardt gab es 1962 ein Comeback, als man zur letzten Oberligasaison vor Einführung der Bundesliga den Wiederaufstieg schaffte. Der WSV schloss erneut als Vorletzter ab; dennoch erreichten die Rot-Blauen das Halbfinale im DFB-Pokal 1963, unterlagen dort aber im überfüllten Stadion am Zoo vor fast 40.000 Zuschauern dem späteren Pokalsieger Hamburger SV um Uwe Seeler unglücklich mit 0:1.
Der große Star des Vereins in jener Ära war Horst Szymaniak, Teilnehmer der Weltmeisterschaften von 1958 und 1962, der von 1955 bis 1959 bei den Bergischen spielte und 1956 seine erste Länderspieleinladung erhielt. Ohne Zweifel ist der spätere Italienprofi der größte Spieler in der Geschichte des Vereins. Bis heute ist er auch der einzige deutsche A-Nationalspieler aus den Reihen der Rot-Blauen.
In der Bilanz jener Ära wurde der Wuppertaler SV einschließlich seines Vorgängers in der Ewigen Tabelle der Oberliga West 20. von 29 Vereinen.
| Saison | Liga | Rang | Punkte | Tore | Spiele | Aufstieg/Abstieg |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1947/48 | Oberliga West (I) | 10 | 19:29 | 33:48 | 24 | |
| 1948/49 | Oberliga West (I) | 7 | 23:25 | 41:51 | 24 | |
| 1949/50 | Oberliga West (I) | 14 | 21:39 | 42:68 | 30 | Abstieg |
| 1950/51 | 2. Liga West Gruppe 2 (II) | 4 | 33:27 | 62:49 | 30 | |
| 1951/52 | 2. Liga West Gruppe 2 (II) | 2 | 37:19 | 51:33 | 28 | |
| 1952/53 | 2. Liga West (II) | 4 | 41:19 | 61:36 | 30 | |
| 1953/54 | 2. Liga West (II) | 12 | 25:35 | 40:48 | 30 |
| Saison | Liga | Rang | Punkte | Tore | Spiele | Aufstieg/Abstieg |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1947/48 | 1. Amateurliga (III) | 1 | Aufstieg | |||
| 1948/49 | Landesliga Niederrhein (II) | 4 | 28:16 | 53:27 | 22 | Qualifikation zur 2. Liga West |
| 1949/50 | 2. Liga West Gruppe 1 (II) | 3 | 40:20 | 55:32 | 30 | |
| 1950/51 | 2. Liga West Gruppe 2 (II) | 2 | 40:20 | 77:42 | 30 | |
| 1951/52 | 2. Liga West Gruppe 2 (II) | 4 | 32:24 | 68:50 | 28 | |
| 1952/53 | 2. Liga West (II) | 14 | 21:39 | 47:68 | 30 | |
| 1953/54 | 2. Liga West (II) | 14 | 23:37 | 34:56 | 30 |
In der zweitklassigen Regionalliga West gelang es dem Wuppertaler SV sofort, sich an der Spitze zu etablieren: Bereits in der ersten Saison wurde er Zweiter, und mit Ausnahme der Spielzeit 1967/68 (Platz 15) gehörte er stets zur Spitzengruppe.
Zur Teilnahme an der Aufstiegsrunde reichte es aber nur 1971/72, als er mit 60:8 oder, nach heutiger Zählweise, 88 von 102 möglichen Punkten souveräner Meister der Regionalliga West geworden war, wobei allein Günter "Meister" Pröpper 52 der 111 Tore erzielte. Der WSV gewann in der Aufstiegsrunde zur Bundesliga alle acht Partien - eine in der von 1964 bis 1974 währenden Geschichte der Aufstiegsrunde einmalige Leistung.
Die Mannschaft unter Trainer Horst Buhtz:
Manfred Müller
Manfred Cremer, Erich Miß, Emil Meisen, Manfred Reichert
Bernd Hermes, Herbert Stöckl, Jürgen Kohle (oder Detlef Webers)
Gustav Jung, Günter Pröpper, Dieter Lömm.
Der WSV belegte in seinem ersten Jahr im fußballerischen Oberhaus einen vielbeachteten vierten Platz, der die Teilnahme am UEFA-Pokal sicherte. Pröpper stellte auch hier seine Klasse unter Beweis und wurde mit 21 Toren Dritter der Torschützenliste; nur die legendären Gerd Müller und Jupp Heynckes trafen in dieser Saison häufiger.
In der ersten Runde des UEFA-Pokal 1973/74 zeigte sich aber, dass die Bäume für den WSV nicht in den Himmel wachsen würden. Der allgemein als schlagbar betrachtete Gegner Ruch Chorzów aus Polen sorgte bereits im Hinspiel mit einem 4:1 für klare Verhältnisse. Das Rückspiel im bis dato einzigen Europapokalspiel im Stadion am Zoo zog gerade noch 13.000 Zuschauer an. Die Aufholjagd, in welcher der WSV einen 1:3-Rückstand noch in einen 5:4-Sieg umbog, hätte wohl größeren Zuspruch verdient, bedeutete aber trotz allem das Aus.
In der Bundesliga wurde in dieser Spielzeit Dieter Lömm zum großen Helden. Sein Tor in der 82. Minute des letzten Spieltages in Stuttgart sicherte den Bergischen aufgrund der besseren Tordifferenz ein weiteres Jahr in der deutschen Eliteliga.
1974/75 musste sich die seinerzeit als überaltert angesehene Mannschaft aber als weit abgeschlagenes Schlusslicht in die 2.Bundesliga verabschieden. Der Wuppertaler SV erreichte in dieser Spielzeit nur 12 Punkte, und damit nur vier mehr als der SC Tasmania 1900 Berlin in dessen Saison der Negativrekorde. Damit manifestierte sich der Klub als zweitschlechtester Bundesligaabsteiger aller Zeiten.
Vielleicht die letzte große Erinnerung aus jener kurzen, goldenen Zeit des WSV ist der 3:1-Erfolg über den FC Bayern München um Franz Beckenbauer, der damals den Weltfußball dominierte, im nationalen Vergleich aber nur auf Sparflamme kochte.
Der Wuppertaler SV konnte nach dem Abstieg aus der Bundesliga für weitere fünf Jahre wenigstens noch die Zweitklassigkeit aufrechterhalten.
In der Saison 1976/77 konnte sogar noch einmal an einen Wiederaufstieg angeklopft werden, doch durch unnötige Punktverluste konnte der Abstand auf Platz zwei, der zur Teilnahme am Relegationsspiel berechtigt hätte, nie auf weniger als zwei Punkte verringert werden. Besonders schwer wog das 1:1-Unentschieden am 34. von 38 Spieltagen gegen den direkten Konkurrenten Arminia Bielefeld im eigenen Stadion. Man konnte sich sogar noch glücklich schätzen, da der Bielefelder Christian Sackewitz die Gastmannschaft in der 85. Minute in Front brachte. WSV-Stürmer Rainer Budde glich zwar nur eine Minute später aus, doch der dringend benötigte Siegtreffer blieb aus. Somit belegte man in der Abschlusstabelle den dritten Platz, drei Punkte hinter den Ostwestfalen.
Seither ist der WSV vornehmlich in der dritten Liga anzutreffen, wenngleich noch einmal, Anfang der 90er-Jahre, ein kurzer Ausflug in die Zweite Bundesliga gelang. Andererseits musste man aber um die Jahrtausendwende vier lange Jahre in der vierten Spielklasse verbringen. Diese Zeit lag den Wuppertalern besonders schwer im Magen, war doch in der Saison 1998/99 sportlich alles im grünen Bereich. Grund für den Abstieg war hingegen die Nichtbezahlung von Berufsgenossenschaftsbeiträgen, für die der Vorstand des WSV stark kritisiert wurde.
Der Wiederaufstieg wurde im ersten Jahr von einer Aufstiegsrunde und im zweiten und dritten Jahr von den Amateurmannschaften Bayer 04 Leverkusens und des 1. FC Köln vereitelt, die den WSV, teils äußerst knapp, teils deutlich, distanzierten.
Nachdem letztendlich der Aufstieg in die drittklassige Regionalliga Nord gelang, wurde fünf Jahre vergeblich versucht in die 2. Bundesliga aufzusteigen. In der Saison 2006/07 trennten die Wuppertaler gar nur 20 Minuten von der langerwarteten Rückkehr in den Profifußball. Im Spiel gegen Kickers Emden stand es bis dorthin durch Tore von Mike Rietpietsch und Tobias Damm 2:1 für die Heimmannschaft, doch deren Kräfte schwanden und unter anderem ein Eigentor von Michael Stuckmann drehten das Spiel noch zu einem 2:4-Auswärtssieg für die Ostfriesen. Jedoch drehte auch der VfL Osnabrück noch seine Heimpartie, wodurch der WSV selbst im Falle eines Sieges den Aufstieg verpasst hätte.
In der Saison 2007/08 verpasste man den groß angekündigten Aufstieg ebenfalls und musste sich mit der Qualifikation zur neuen, eingleisigen 3. Liga begnügen.
Vollkommen enttäuschend verlief jene Spielzeit jedoch nicht, denn im DFB-Pokal qualifizierte sich der Wuppertaler SV nach Siegen über den FC Erzgebirge Aue (5:4 n. E.) und Hertha BSC (2:0) für das Achtelfinale, in welchem er gegen den FC Bayern München mit 2:5 ausschied. Das Spiel in der Gelsenkirchener Veltins-Arena war mit 61.000 Zuschauern ausverkauft und stellte somit einen neuen vereinsinternen Zuschauerrekord auf. Nach 1963 war dies die zweitbeste DFB-Pokal-Saison der rot-blauen.
In der neugegründeten Profi-Liga konnte in der Saison 2008/09 jedoch erst am vorletzten Spieltag der Klassenerhalt gesichert werden. Schon in der darauffolgenden Spielzeit musste der Abstieg in die Regionalliga West hingenommen werden.
In der Saison 2010/11 spielt der WSV in der viertklassigen Regionalliga West. Die zweite Mannschaft spielt in der Niederrheinliga.
In der "Ewigen Tabelle" der 1. Bundesliga wird der WSV derzeit auf Platz 38 geführt.
Der Mittelstürmer Günter „Meister“ Pröpper, beim WSV von 1970 bis 1979, ist das Aushängeschild der letzten großen Glanzzeit der bergischen Löwen und sicherlich auch der populärste Spieler aller Zeiten des Vereines. Wohl auch wegen des seinerzeitigen Überangebotes von Weltklassestürmern in Deutschland blieb ihm die Berufung in die Nationalelf verwehrt. In der Bundesliga erzielte er in 87 Einsätzen 39 Tore für den WSV.
Der aus Oer-Erkenschwick stammende Außenläufer Horst „Schimmi“ Szymaniak, beim WSV von 1955 bis 1959, war als zweifacher WM-Teilnehmer der wohl bedeutendste Spieler, der für den Verein auflief. Er war auch der einzige Wuppertaler Spieler, der während seiner Zeit beim WSV zum Nationalspieler avancierte. In seiner Zeit in Wuppertal spielte er 20 Mal im Adlerdress und erhielt insgesamt 43 Berufungen. 1964 gewann er mit Inter Mailand den Europapokal der Landesmeister.Ferner verdienen Beachtung:
| Saison | Liga | Rang | Punkte | Tore | Spiele | Aufstieg/Abstieg |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1954/55 | 2. Liga West (II) | 1 | 42:14 | 65:27 | 28 | Aufstieg |
| 1955/56 | Oberliga West (I) | 10 | 27:33 | 43:62 | 30 | |
| 1956/57 | Oberliga West (I) | 9 | 30:30 | 41:52 | 30 | |
| 1957/58 | Oberliga West (I) | 15 | 23:37 | 46:60 | 30 | Abstieg |
| 1958/59 | 2. Liga West (II) | 5 | 34:26 | 72:50 | 30 | |
| 1959/60 | 2. Liga West (II) | 3 | 41:19 | 73:44 | 30 | |
| 1960/61 | 2. Liga West (II) | 9 | 31:29 | 65:47 | 30 | |
| 1961/62 | 2. Liga West (II) | 2 | 43:17 | 68:29 | 30 | Aufstieg |
| 1962/63 | Oberliga West (I) | 15 | 20:40 | 43:66 | 30 | Abstieg |
| 1963/64 | Regionalliga West (II) | 2 | 52:24 | 66:36 | 38 | |
| 1964/65 | Regionalliga West (II) | 6 | 36:32 | 54:52 | 34 | |
| 1965/66 | Regionalliga West (II) | 5 | 37:31 | 49:43 | 34 | |
| 1966/67 | Regionalliga West (II) | 7 | 38:30 | 49:41 | 34 | |
| 1967/68 | Regionalliga West (II) | 15 | 28:40 | 31:51 | 34 | |
| 1968/69 | Regionalliga West (II) | 5 | 40:28 | 46:41 | 34 | |
| 1969/70 | Regionalliga West (II) | 3 | 46:22 | 71:39 | 34 | |
| 1970/71 | Regionalliga West (II) | 3 | 55:13 | 81:27 | 34 | |
| 1971/72 | Regionalliga West (II) | 1 | 60:8 | 111:23 | 34 | Aufstieg |
| 1972/73 | 1. Bundesliga (I) | 4 | 40:28 | 62:49 | 34 | |
| 1973/74 | 1. Bundesliga (I) | 16 | 25:43 | 42:65 | 34 | |
| 1974/75 | 1. Bundesliga (I) | 18 | 12:56 | 32:86 | 34 | Abstieg |
| Saison | Liga | Rang | Punkte | Tore | Spiele | Aufstieg/Abstieg |
| 1975/76 | 2. Bundesliga Nord (II) | 5 | 45:31 | 76:53 | 38 | |
| 1976/77 | 2. Bundesliga Nord (II) | 3 | 47:29 | 81:55 | 38 | |
| 1977/78 | 2. Bundesliga Nord (II) | 11 | 36:40 | 56:59 | 38 | |
| 1978/79 | 2. Bundesliga Nord (II) | 17 | 30:46 | 46:57 | 38 | |
| 1979/80 | 2. Bundesliga Nord (II) | 20 | 16:60 | 35:84 | 38 | Abstieg |
| 1980/81 | Oberliga Nordrhein (III) | 3 | 39:25 | 50:31 | 32 | |
| 1981/82 | Oberliga Nordrhein (III) | 6 | 38:30 | 66:56 | 34 | |
| 1982/83 | Oberliga Nordrhein (III) | 9 | 31:33 | 54:56 | 32 | |
| 1983/84 | Oberliga Nordrhein (III) | 3 | 43:21 | 66:45 | 32 | |
| 1984/85 | Oberliga Nordrhein (III) | 6 | 42:26 | 65:47 | 34 | |
| 1985/86 | Oberliga Nordrhein (III) | 12 | 28:36 | 39:47 | 32 | |
| 1986/87 | Oberliga Nordrhein (III) | 11 | 34:34 | 44:40 | 34 | |
| 1987/88 | Oberliga Nordrhein (III) | 3 | 43:25 | 55:32 | 34 | |
| 1988/89 | Oberliga Nordrhein (III) | 3 | 51:21 | 68:33 | 36 | |
| 1989/90 | Oberliga Nordrhein (III) | 1 | 50:18 | 53:22 | 34 | |
| 1990/91 | Oberliga Nordrhein (III) | 3 | 44:22 | 67:44 | 32 | |
| 1991/92 | Oberliga Nordrhein (III) | 1 | 48:12 | 66:19 | 30 | Aufstieg |
| 1992/93 | 2. Bundesliga (II) | 13 | 45:47 | 55:50 | 46 | |
| 1993/94 | 2. Bundesliga (II) | 18 | 31:45 | 44:52 | 38 | Abstieg |
| 1994/95 | Regionalliga West/Südwest (III) | 5 | 40:28 | 63:43 | 34 | |
| 1995/96 | Regionalliga West/Südwest (III) | 4 | 65 | 57:42 | 36 | |
| Saison | Liga | Rang | Punkte | Tore | Spiele | Aufstieg/Abstieg |
| 1996/97 | Regionalliga West/Südwest (III) | 6 | 51 | 46:40 | 34 | |
| 1997/98 | Regionalliga West/Südwest (III) | 12 | 43 | 49:58 | 34 | |
| 1998/99 | Regionalliga West/Südwest (III) | 8 | 53 | 62:54 | 32 | Zwangsabstieg |
| 1999/00 | Oberliga Nordrhein (IV) | 1 | 61 | 60:28 | 30 | |
| 2000/01 | Oberliga Nordrhein (IV) | 2 | 71 | 60:31 | 34 | |
| 2001/02 | Oberliga Nordrhein (IV) | 2 | 70 | 73:37 | 34 | |
| 2002/03 | Oberliga Nordrhein (IV) | 1 | 75 | 77:22 | 32 | Aufstieg |
| 2003/04 | Regionalliga Nord (III) | 4 | 62 | 49:37 | 34 | |
| 2004/05 | Regionalliga Nord (III) | 5 | 54 | 46:48 | 36 | |
| 2005/06 | Regionalliga Nord (III) | 8 | 51 | 41:42 | 36 | |
| 2006/07 | Regionalliga Nord (III) | 5 | 57 | 59:49 | 36 | |
| 2007/08 | Regionalliga Nord (III) | 6 | 58 | 60:50 | 36 | Qualifikation zur 3. Liga |
| 2008/09 | 3. Liga (III) | 14 | 45 | 36:45 | 38 | |
| 2009/10 | 3. Liga (III) | 20 | 38 | 40:61 | 38 | Abstieg |
| 2010/11 | Regionalliga West (IV) | 8 | 50 | 52:59 | 34 | |
| 2011/12 | Regionalliga West (IV) |
|
|
Der WSV spielt in der Saison 2011/12 in der Regionalliga West.
| Kader der Saison 2011/12 | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Nr. | Spieler | Nationalität | Alter | beim WSV seit | |||
| Torhüter | |||||||
| 1 | Sascha Samulewicz | |
25 | 2007 | |||
| 12 | Bastian Sube | |
19 | 2008 | |||
| 24 | Christoph Semmler | |
31 | 2011 | |||
| Martin Klafflsberger | |
26 | 2012 | ||||
| Abwehr | |||||||
| 4 | Robert Fleßers | |
24 | 2011 | |||
| 5 | Stefan Lorenz |
|
29 | 2009 | |||
| 14 | Daniel Flottmann | |
26 | 2011 | |||
| 16 | Thomas Schlieter | |
30 | 2011 | |||
| 19 | Lukas Van den Bergh | |
22 | 2010 | |||
| 21 | Jörn Zimmermann | |
19 | 2008 | |||
| 22 | Felix Herzenbruch | |
18 | 2008 | |||
| Mittelfeld | |||||||
| 2 | Björn Weikl | |
34 | 2008 | |||
| 3 | Benjamin Baltes | |
27 | 2011 | |||
| 6 | Dennis Brinkmann | |
32 | 2011 | |||
| 7 | Rachid El Hammouchi | |
29 | 2010 | |||
| 8 | Tom Moosmayer | |
31 | 2010 | |||
| 15 | Marcel Landers | |
26 | 2011 | |||
| 17 | Ben Abelski | |
28 | 2011 | |||
| 18 | Ken Asaeda | |
27 | 2011 | |||
| 20 | Jan-Steffen Meier | |
19 | 2008 | |||
| 23 | Nico Matern | |
18 | 2011 | |||
| 25 | Maciej Zięba | |
24 | 2011 | |||
| Sturm | |||||||
| 9 | Christian Knappmann | |
30 | 2011 | |||
| 11 | Marco Quotschalla | |
22 | 2012 | |||
| Stand: 19. Januar 2012 | |||||||
Zugänge
|
Abgänge
|
| Name | Amt | Nationalität |
|---|---|---|
| Hans-Günter Bruns | Trainer | |
| Holger Wortmann | Co-Trainer | |
| Dirk Zimmermann | Torwarttrainer | |
| Thomas Ediger | Konditionstrainer | |
| Teammanager | |
In der Saison 2011/12 spielt die „U21“ des Wuppertaler SV Borussia in der Niederrheinliga.
| Name | Amt | Nationalität |
|---|---|---|
| Rolf Duhr | Cheftrainer | |
| Oliver Ebersbach | Cheftrainer | |
| vakant | Torwarttrainer | |
| Horst Runge | Teammanager | |
Die Handballabteilung des Wuppertaler SV feierte ihre größten Erfolge in den 90er Jahren. 1995 stieg der Wuppertaler SV in die 2. Bundesliga Nord auf, in der eine Saison parallel mit den Lokalrivalen LTV Wuppertal gespielt wurde. Der WSV erreichte Platz 17 und stieg sportlich somit ab, wohingegen der LTV Wuppertal mit dem 8. Platz die Klasse hielt (1995/96).
Die beiden Vereine fusionierten nach dem gemeinsamen Jahr in der 2. Liga zur HSG LTV/WSV Wuppertal und spielten mit der Lizenz des LTV in der 2. Bundesliga Nord. Als Ziel wurde der Aufstieg in die 1. Bundesliga ausgegeben, welches schon nach einem Jahr der Zusammenarbeit erreicht wurde (1996/97). Die Saison 1997/98 sollte die bedeutendste Saison der Handballabteilung des Wuppertaler SV werden. Der LTV/WSV Wuppertal erreichte einen sensationellen 8. Platz. Nach der Saison wurde die Spielgemeinschaft aufgrund interner Querelen aufgelöst. Der Wuppertaler SV verschwand von der Bildfläche, wohingegen der LTV unter dem Namen HC Wuppertal noch weitere drei Jahre in der Elite-Liga verblieb.
Zahlreiche bekannte Handball-Größen zierten das Team der HSG und des späteren HC. So waren unter anderem Joachim Kurth, Chrischa Hannawald, Ólafur Stefánsson, Dagur Sigurðsson, Stig Rasch, Viggo Sigurdsson und Jens Tiedtke Bestandteil des Teams. Auch Bob Hanning hatte seine Station in Wuppertal.
Kurz nach den Zeiten in der Bundesliga wurden die Herren-Mannschaften des Wuppertaler SV aufgelöst. Erst in der Saison 2009/10 konnte, hervorgehend aus der eigenen Jugendarbeit, wieder eine Herrenmannschaft in der Kreisklasse an den Start gehen.
In der Saison 2011/12 geht die 1. Herren-Mannschaft nach zwei Aufstiegen in Folge in der Bezirksliga an den Start, während die 1. Damen-Mannschaft nach einem Abstieg aus der Landesliga ebenfalls in der Bezirksliga antritt.
Insbesondere in den 1960er Jahren kamen die ursprünglich vom SSV Wuppertal in den Gesamtverein eingebrachten Leichtathleten zu internationalem Ruhm. Sie nahmen in jener Zeit an Olympischen Spielen, Europameisterschaften und Deutschen Meisterschaften teil und gewannen dabei zahlreiche Titel.
Bekannt sind hier unter anderem die folgenden Leichtathleten:
| Medaillengewinner | Medaille | Disziplin | Olympia |
|---|---|---|---|
| Manfred Kinder | 4×400-Meter-Staffel (Leichtathletik) | Mexiko-Stadt 1968 |
Die Tischtennisabteilung integrierte 1960 den Traditionsverein Barmer TTC Blau-Weiß-Gold,[2] dessen Damenmannschaft 1957 und 1958 bei den deutschen Meisterschaften jeweils auf Platz vier kam. Bekannte Spielerinnen waren Inge Süßmann, Lore Zellerberg-Krämer, Monika Wiskandt und Isolde Woschee.
VfL Bochum II | Borussia Dortmund II | Fortuna Düsseldorf II | SV Elversberg | Rot-Weiss Essen | SC 07 Idar-Oberstein | 1. FC Kaiserslautern II | TuS Koblenz | 1. FC Köln II | SC Fortuna Köln | Bayer 04 Leverkusen II | Sportfreunde Lotte | 1. FSV Mainz 05 II | Borussia Mönchengladbach II | FC Schalke 04 II | Eintracht Trier | SC Verl | SC Wiedenbrück 2000 | Wuppertaler SV Borussia