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Die Wurtzsche Synthese (gesprochen Würtzsche Synthese) ist eine Aufbaureaktion von Kohlenwasserstoffen aus organischen Halogeniden (Alkyl- oder Arylhalogeniden) und Natrium. Dabei entsteht beispielsweise aus Methyliodid und Natrium über Methylnatrium als Zwischenprodukt das Alkan Ethan:
Geht man von zwei verschiedenen Alkylhalogeniden aus, so entstehen Gemische von Kohlenwasserstoffen. Die Triebkraft der Wurtzschen Synthese ist dabei die Bildung eines Natriumhalogenids mit hoher Gitterenergie. Am leichtesten reagieren Alkyliodide; es folgen Alkylbromide und Alkylchloride.[1]
Es gibt auch eine intramolekulare Variante der Wurtz-Reaktion. Dabei werden α,ω-Dihalogenalkane mit elementarem Natrium oder Zink umgesetzt. So entstehen Cycloalkane wie Cyclopropan, Cyclobutan, Cyclopentan oder Cyclohexan.[2]
Diese Namensreaktion wurde nach ihrem Entdecker Adolphe Wurtz benannt.