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Yang Shangkun

Pinyin Yáng Shàngkūn
Vereinfachtes Chinesisch æ¨å°šæ˜†
Traditionelles Chinesisch 楊尚昆
Funktion: Staatspräsident der Volksrepublik China
Amtszeit: 8. April 1988–27. März 1993
Vorgänger: Li Xiannian
Nachfolger: Jiang Zemin
Geburtstag: 5. Juli 1907
Todestag: 14. September 1998
Geburtsort: Tongnan, Sichuan, China
Ehefrau: Li Bozhao
Politische Partei: Kommunistische Partei Chinas
Yang Shangkun, Foto aus den 1940er Jahren

Yáng Shàngkūn (* 5. Juli 1907 in Tongnan, Provinz Sichuan; † 14. September 1998) war von 1988 bis 1993 Staatspräsident der Volksrepublik China und stellvertretender Vorsitzender der Zentralen Militärkommission der Volksrepublik China.

Er war einer der letzten Veteranen des Langen Marsches. Er hatte von 1956 bis 1968 führende Funktionen im Zentralkomitee der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) inne, wurde aber während der Kulturrevolution degradiert. 1978 wurde er rehabilitiert und 1982 in das Politbüro berufen. Yang gehörte zur sogenannten "Ersten Chinesischen Führungsgeneration". Als Präsident spielte Yang zusammen mit Deng Xiaoping eine Schlüsselrolle bei der militärischen Unterdrückung der pro-demokratischen Demonstranten im Juni 1989 auf dem Tiananmen Platz in Beijing. Sein Neffe Yang Jianhua befehligte die höchst disziplinierte 27. Armee, die aus der Provinz Hebei zur Niederschlagung der Unruhen einrückte.

Obwohl er in der Volksbefreiungsarmee über überragenden Einfluss verfügte, setzte ihn Deng Xiaoping 1992 ab, weil er versucht hatte, Jiang Zemin als Parteichef abzusetzen. Man weiß, dass Yang und sein Bruder Yang Baibing in militärischen Kreisen viele Anhänger und Verbündete hatten und dass ihr Sturz zur Ablösung von mehr als der Hälfte der Spitzenoffiziere führte.

Yang wird als einer der acht Unsterblichen des kommunistischen China angesehen.

Chinesische Eigennamen Anmerkung: Bei diesem Artikel wird der Familienname vor den Eigennamen der Person gesetzt. Dies ist die übliche Reihenfolge im Chinesischen. Yang ist hier somit der Familienname, Shangkun ist der Eigenname.
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