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| Yokohama F. Marinos | |||
| Voller Name | Yokohama F. Marinos (japanisch 横浜F・マリノス) | ||
| Gegründet | 1. April 1992 | ||
| Vereinsfarben | Marineblau - Weiß - Rot | ||
| Stadion | Nissan-Stadion | ||
| Plätze | 72.600 | ||
| Präsident | |||
| Trainer | | ||
| Homepage | http://www.so-net.ne.jp/f-marinos | ||
| Liga | J. League Division 1 | ||
| 2009 | 10.Platz | ||
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Die Yokohama F. Marinos (jap. 横浜F・マリノス, Yokohama efu marinosu; von spanisch marino: Segler; das F kommt vom deutschen Flügel) gehören zu den erfolgreichsten Fußballvereinen Japans. Die Marinos waren zuletzt 2004 Meister der J. League, Japans höchster Spielklasse. Sie tragen ihre Heimspiele im International Stadium von Yokohama aus. Das Stadion in Japans zweitgrößter Stadt war Schauplatz des Weltmeisterschafts-Finales von 2002.
Inhaltsverzeichnis |
Als Gründungsdatum gilt heute zwar der 1. April 1992, als das Team der Yokohama Marinos als eigenständige Aktiengesellschaft gegründet wurde. Die Wurzeln des Vereins reichen jedoch in das Jahr 1972 zurück, als der Nissan Jidōsha Soccer-bu (englisch Nissan F.C.) gegründet wurde. Die Werksmannschaft des Automobilherstellers Nissan feierte von 1983 bis 1991 drei japanische Meisterschaften und fünf Pokalsiege. Anlässlich der Einführung der Profiliga benannte sie sich in K.K. Yokahama Marinos (engl. Yokohama Marinos, Ltd.[1]) um. Der spanische Name Marinos soll einerseits an das Flair des argentinischen Fußballs erinnern und andererseits an die maritime Tradition Yokohamas als einer der wichtigsten Seehäfen des Landes. Passend dazu ziert ein Anker das Vereinswappen, die Möwe wurde als Maskottchen gewählt und die marineblau-weißen Trikots sind an Matrosenuniformen angelehnt.
Weniger erfolgreich, dafür aber mit längerer Tradition ausgestattet war die Naka-ku Sports Shōnendan (engl. Naka-ku Boy's Sports Organization), ein bereits 1964 gegründeter Verein aus Yokohama. Auch Naka-ku gelang 1992 der Sprung in die Profiliga. Der Verein wurde umbenannt in Yokohama Flügels - und damit zum einzigen japanischen Profiklub mit deutschem Namen (die anderen Vereine bevorzugen englische, spanische oder italienische Kunstnamen).
Während die Marinos von Anfang an zu den stärksten Mannschaften der Liga zählten - nach dem Pokalsieg 1992 gewannen sie 1993 den Asienpokal der Pokalsieger und 1995 die Meisterschaft -, blieben die Flügels hinter den Erwartungen zurück. Ein zweiter Platz in der Hinrunde 1997 und Pokalsieg 1993 waren zu wenig, um die Kosten für die teure, mit ausländischen Stars besetzte Mannschaft wieder einzuspielen. Als die Zuschauer ausblieben und der finanzielle Kollaps drohte, griff das Management der J. League durch und arrangierte eine Fusion der beiden Lokalrivalen. Ihr letztes großes Spiel bestritten die Yokohama Flügels am Neujahrstag 1999, als sie Shimizu S-Pulse im Pokalfinale 2:1 besiegten und ihren letzten Titel holten.
Tatsächlich war es zwar eher eine Übernahme durch die Marinos, und von den Flügels blieben schließlich nicht mehr als ein paar gute Spieler und ein F. im neuen Vereinsnamen übrig, doch viele Anhänger der Marinos konnten sich mit der neuen Mannschaft nicht mehr identifizieren und wandten sich ab. Was sich zunächst negativ auf die Entwicklung der Mannachaft auswirkte, sollte sich aber schon bald als Glücksfall erweisen. Nachdem die neuen F. Marinos zusammengewachsen waren, erreichten sie schon im Jahr 2000 wieder das Meisterschaftsfinale (das sie gegen die Kashima Antlers verloren), und legten 2003 die erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte hin: sie gewannen sowohl die Hin- als auch die Rückrunde der J. League und machten so das Meisterschaftsfinale überflüssig (ein Kunststück, das zuvor nur Júbilo Iwata geglückt war) sowie erstmals den Yamazaki Nabisco Cup, den japanischen Ligapokal. Mit der Titelverteidigung 2004 etablierten sich die F. Marinos endgültig als eine der führenden Mannschaften Japans.
| Trainer | Nation | Zeitraum |
|---|---|---|
| Hidehiko Shimizu | |
1993-1994 |
| Jorge Solari | |
1995 |
| Hiroshi Hayano | |
1995-1996 |
| Xabier Azkargorta | |
1997-1998 |
| Antonio de la Cruz | |
1999 |
| Osvaldo Ardiles | |
2000-2001 |
| Yoshiaki Shimojo | |
2001 |
| Sebastião Lazaroni | |
2001-2002 |
| Yoshiaki Shimojo | |
2002 |
| Takeshi Okada | |
2003-2006 |
| Takashi Mizunuma | |
2006 |
| Hiroshi Hayano | |
2007 |
| Takashi Kuwahara | |
2008- |
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