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Die Zeitschrift für Assyriologie und Vorderasiatische Archäologie (ZA; ZfA) ist eine der renommiertesten Fachzeitschriften auf dem Gebiet der Erforschung der Keilschriftkulturen.
Die Zeitschrift für Assyriologie und Vorderasiatische Archäologie publiziert wissenschaftliche Aufsätze und Rezensionen auf dem Gebiet der Altorientalistik und der Vorderasiatischen Archäologie, beider Randbereiche und Nachbardisziplinen. Hauptaugenmerk liegt auf den Philologien der altorientalischen Sprachen, die in Form von Keilschriften geschrieben wurden, also in erster Linie die Landschaften Mesopotamien, Nordsyrien, Anatolien, Altarmenien und Elam. Hinzu kommen Beiträge archäologischer Natur aus diesen Gebieten. Der behandelte Zeitraum umfasst das 4. bis 1. Jahrtausend v. Chr.
Von Beginn an erschien die Zeitschrift im Verlag Walter de Gruyter. Jährlich erscheinen zwei Halbbände. Zunächst hieß die Zeitschrift Zeitschrift für Assyriologie und verwandte Gebiete. Fachzeitschrift der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft und erschien, begründet von Carl Bezold, erstmals 1886. Ab Band 35 wurde die Zeitschrift in neuer Folge mit Band 1 herausgegeben. Seit 1939 wurde die Zeitschrift, um der gestiegenen Rolle der Archäologie Rechnung zu tragen, in Zeitschrift für Assyriologie und vorderasiatische Archäologie umbenannt. 1970 kehrte man mit Band 60 zur alten Bandzählung zurück. Aufsätze werden in Deutsch, Englisch und Französisch veröffentlicht. Nach der Wende, als mit den Altorientalischen Forschungen eine zweite Zeitschrift auf dem Gebiet der Altorientalistik und Vorderasiatischen Archäologie in der BRD existierte, erfolgte eine sachliche Trennung, die allerdings nicht sehr strikt ist. Die ZfA widmet sich nun vor allem den Altmesopotamischen Kulturen, die AoF der Altanatolistik, der Iranistik, Ägyptologie, Altsyrien und dem ostmediterranen Raum.