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Eine Zeitzone ist einer von mehreren sich zwischen den Polen der ErdoberflÀche erstreckenden Streifen (Kugelzweiecken) mit einheitlicher Uhrzeit, die als Zonenzeit dieser Zeitzone bezeichnet wird. Die Zonenzeit wird vorteilhaft in jenen Gebieten angewendet, die in dieser Zeitzone liegen.
Eine Zeitzone erstreckt sich im Ideal ĂŒber je 7œ LĂ€ngengrade zu beiden Seiten des BezugslĂ€ngengrades, der im Ideal ein ganzes Vielfaches von 15° mit Bezug auf den international vereinbarten Nullmeridian ist. Daraus ergeben sich folgende Vorteile:
Jeder Staat wĂ€hlt autonom als seine gesetzliche Uhrzeit (mehrere in Staaten mit groĂer Ost-West-Ausdehnung) in der Regel eine der 24 Zonenzeiten. Eine tatsĂ€chliche Zeitzone ist die Summe aus allen Staaten oder Staatenteilen mit einer bestimmten Zonenzeit als gesetzliche Uhrzeit und aus Gebieten der Ozeane, die meistens Teil einer idealen Zeitzone sind.
Diese Zeitzone weicht zunĂ€chst einmal von einer idealen Zeitzone ab, weil die westlichen und östlichen Grenzen der Staaten nicht auf die Grenzen einer idealen Zeitzone fallen, und in der Regel keinem LĂ€ngengrad folgen. Zudem hat die Bindung an die Sonnenzeit oft keine PrioritĂ€t vor Traditionen, wirtschaftlichen RĂŒcksichten oder kulturellen Bindungen an Nachbarstaaten. Folglich kann die Zonenzeit einer benachbarten oder weiter entfernten idealen Zeitzone als gesetzliche Zeit gewĂ€hlt sein. Eine tatsĂ€chliche Zeitzone mit bereits ausgefransten RĂ€ndern ist deshalb gelegentlich in Ost-West-Richtung versetzt, und ist nicht immer ein in Nord-SĂŒd-Richtung zusammenhĂ€ngender Streifen. Am ehesten ist sie ĂŒber den Ozeanen ein lĂ€ngerer Teil des idealen Kugelzweiecks, weil sie hier nicht fĂŒr innerstaatliche Zwecke, sondern von der Schiff- und Luftfahrt und vom MilitĂ€r (zum Beispiel von der Nato: siehe DTG) definiert und benutzt wird.
Umgangssprachlich kann mit dem Begriff Zeitzone auch nur das Gebiet eines Staates gemeint sein, anstatt dieses Gebiet als einer Zeitzone zugehörig zu bezeichnen. Weitere Verwirrung entsteht, wenn die Begriffe Zeitzone und Zonenzeit als Synonyme verwendet werden.
Manche Staaten verwenden nicht eine der 24 Zonenzeiten, die sich um eine ganze Stunde voneinander unterscheiden. Sie wĂ€hlen eine Zeit dazwischen und schaffen damit eine an ihrer SĂŒd- und Nordgrenze endende Zeitzone (zum Beispiel Indien). Diese wird dennoch als Zeitzone bezeichnet, obwohl sie die Pole nicht erreicht.
Staaten mit groĂer Ost-West-Ausdehnung haben in der Regel mehrere Zonenzeiten (zum Beispiel USA und Russland). Sie unterteilen ihr Gebiet mehr oder weniger in Anlehnung an die idealen Zeitzonen. Es können doppelt oder mehrfach breite innerstaatliche Zeitzonen gebildet sein (so in Russland), oder im Staat wird nur eine einzige Zonenzeit verwendet (so in der Volksrepublik China).
Die Zonenzeiten werden relativ zur allgemein gĂŒltigen koordinierten Weltzeit (UTC, Universal Time Coordinated) angegeben, zum Beispiel als UTC+1h (MitteleuropĂ€ische Zeit MEZ) oder UTCâ3:30h (Neufundland Standard Time). Der Sprachgebrauch ist nicht immer eindeutig. Manchmal wird auch eine Zonenzeit UTC±x als Zeitzone bezeichnet.
WĂ€hrend eines Kalenderjahres wird halbjĂ€hrlich auĂer in den Tropen zwischen normaler Zonenzeit (Normalzeit, Winterzeit, englisch Standard Time) und Sommerzeit (englisch DST, Daylight Saving Time) gewechselt.
Das Datum wechselt in jeder Zeitzone, wenn dort Mitternacht (24 Uhr / 00 Uhr) ist, oder beim Ăberschreiten der Datumsgrenze (Wechsel zwischen den Zeitzonen mit UTC+12h beziehungsweise UTC-12h). Somit ist eine Zeitzone auch durch das gleiche gĂŒltige Datum gekennzeichnet.
Die folgende Karte zeigt die durch die staatlichen Grenzen und die individuelle staatliche Wahl einer beziehungsweise mehrerer Zonenzeiten entstandenen tatsÀchlichen Zeitzonen. Es sind mehr als 24, weil
Gelegentlich gibt es Ănderungen. Die Karte zeigt den Stand von Ende 2011 (ohne bereits durchgefĂŒhrte und geplante Ănderungen in Russland/Sibirien).
Die gesetzlichen Uhrzeiten (Zonenzeiten, auch: Standardzeiten oder Normalzeiten) der tatsÀchlichen Zeitzonen sind hÀufig nicht optimal:
UrsprĂŒnglich hatte jeder Ort seine eigene als Ortszeit bezeichnete Uhrzeit, die sich nach der Sonne richtete: Wenn die Sonne ihren höchsten Punkt ĂŒber dem Horizont erreichte, war es 12 Uhr mittags. Reisende richteten sich nach der Ortszeit des jeweils erreichten Ortes. Mit dem Entstehen der Eisenbahn wurde ein Zeitnormal nötig, das im ausgedehnteren Gebiet der Eisenbahnstrecke galt, zum Beispiel um allgemein gĂŒltige FahrplĂ€ne schreiben zu können. So wurde die Ortszeit einer gröĂeren Stadt, oft die einer der Endstationen der Eisenbahnlinie zur ĂŒberregional gĂŒltigen Standardzeit. Das war teilweise auch die Ortszeit der Hauptstadt. Beispiele: Berliner, Hamburger, MĂŒnchener, Prager, Berner und Genfer Zeit. Nicht zufriedenstellend war die Situation in StĂ€dten, in denen mehrere Eisenbahnlinien endeten. Genf war Endstation fĂŒr eine aus Paris und fĂŒr eine aus Bern kommende Eisenbahnlinie und hatte die Pariser Zeit und die Berner Zeit neben der eigenen Genfer Zeit.
Eine Verbesserung entstand durch die in der ersten HĂ€lfte des 19. Jahrhunderts eingefĂŒhrte Telegrafie. In den 1840â1860er Jahren wurde in fast allen europĂ€ischen LĂ€ndern eine einheitliche Standardzeit festgelegt, die man landesweit mittels telegrafisch ausgesendeter Zeitsignale bekannt machen konnte. Man wĂ€hlte meistens die Ortszeit der jeweiligen Hauptstadt.
Die spĂ€teren systematischen Zonenzeiten wurden erstmals nicht von Staaten, sondern von den nordamerikanischen Eisenbahngesellschaften 1883 eingefĂŒhrt. Die quer ĂŒber den Kontinent gefĂŒhrten Eisenbahnlinien machten mehr als eine Standardzeit nötig. Die Gebiete wurden in vier (spĂ€ter fĂŒnf) Zeitzonen unterteilt. USA und Kanada konnten diese Zonenzeiten spĂ€ter mit geringen Korrekturen in ihre staatlichen Regelungen ĂŒbernehmen, denn sie unterschieden sich von der Greenwich-Zeit (spĂ€ter UTC) um ganze Stunden.
Das weltweite systematische Zeitzonensystem war eine Folge der internationalen Vereinbarung des Greenwich-Meridians als Nullmeridian auf der Washingtoner Internationalen Meridiankonferenz 1884. Der fĂŒr die Kartografie wichtige Nullmeridian diente fortan auch als Bezugsmeridian fĂŒr die Unterteilung der Erde in Zeitzonen.
Im Deutschen Reich wurde mit dem Zeitgesetz (Gesetz betreffend die EinfĂŒhrung einer einheitlichen Zeitbestimmung) von 1893 die mittlere MitteleuropĂ€ische Zeit (MEZ) als gesetzliche Zeit verankert.
Zuvor galten in den einzelnen LĂ€ndern individuelle Zeiten, in Bayern beispielsweise die MĂŒnchner Zeit, die gegenĂŒber der in ganz PreuĂen geltenden Berliner Zeit sieben Minuten (entsprechend etwa zwei LĂ€ngengraden) nachging. Vorreiter einer einheitlichen Zeit waren auch in Deutschland die Eisenbahnen. Die PreuĂischen Staatseisenbahnen verwendeten auf dem Gebiet des ehemaligen Norddeutschen Bundes ab den 1880er Jahren die Berliner Zeit als interne Betriebszeit, die sĂŒddeutschen Bahnen jedoch bereits die spĂ€tere MEZ. 1890 einigten sich die im Verein Deutscher Eisenbahnverwaltungen organisierten Staatsbahnen auf die MEZ als gemeinsame Betriebszeit.
Ab dem 1. April 1892 wurde die MEZ fĂŒr die SĂŒdlĂ€nder Baden, Bayern und WĂŒrttemberg als allgemeine Zeit im Alltag verbindlich. Ein Jahr spĂ€ter, mit dem Inkrafttreten des erwĂ€hnten Zeitgesetzes, galt sie fĂŒr das gesamte Reichsgebiet (Umstellung am 1. April 1893).
Anders als in den meisten anderen LĂ€ndern wurde in Ăsterreich Mitte des 19. Jahrhunderts nicht die Zeit der Hauptstadt Wien (16 Grad östliche LĂ€nge), sondern die Prager Zeit (14,5 Grad östliche LĂ€nge) verwendet. Im Eisenbahnbereich wurden jedoch, je nach Strecke, die Lindauer, MĂŒnchner, Prager, Budapester oder Lemberger Zeit verwendet.
Seit dem 1. August 1872 bildete der Wiener Meridian die Grundlage fĂŒr die Zeitbestimmung des Zugverkehrs[1]. Die Wiener Mittagszeit wurde von der UniversitĂ€tssternwarte an die Wiener Bahnhöfe telegrafisch signalisiert, von denen das Mittagszeichen an die Hinterbahnen telegrafisch weitergegeben wurde.
Bedingt durch die Erfahrungen aus Deutschland wurde mit dem 1. Oktober 1891 von den österreichischen Staatsbahnen die sogenannte Stunden-Zonenzeit eingefĂŒhrt, die sich wie in Deutschland auf die Ortszeit des 15. östlichen LĂ€ngengrades bezog (MEZ). FĂŒr das damalige Ăsterreich mit einer Ausdehnung vom etwa 9. bis 23. LĂ€ngengrad war das ein gutes Mittel. Eine gesetzliche Verordnung wie in Deutschland erfolgte nicht. Da der Unterschied zur Prager Zeit weniger als zwei Minuten betrug, war die Umstellung, zumindest fĂŒr die HauptstĂ€dter, nicht sehr groĂ.
In der Schweiz wurde mit der GrĂŒndung des Bundesstaates schon 1848 die Berner Zeit als einheitliche Zeit eingefĂŒhrt. Ab 1859 erfolgte die Ermittlung in der neuen Sternwarte in Neuenburg, wurde aber weiterhin in Berner Ortszeit umgerechnet verbreitet. Zumindest in einigen Orten wurde parallel die eigene Ortszeit weiter verwendet, so hatte der Genfer Inselturm beispielsweise um 1880 drei Uhren: Die rechte zeigte die Berner Zeit, die mittlere zeigte die Ortszeit (Berner Zeit â5 Minuten) und die linke zeigte die Zeit von Paris beziehungsweise die der Bahnlinie nach Paris (Berner Zeit â20 Minuten).
Bedingt durch die EinfĂŒhrung der MEZ in Deutschland und Ăsterreich erlieĂ der (kantonale) Berner Regierungsrat am 18. Mai 1894 eine Weisung, nach der âzur Vermeidung einer verwirrenden Zweispaltigkeit der Zeitbestimmung [âŠ] diese mitteleuropĂ€ische Zeit auch fĂŒr das bĂŒrgerliche und amtliche Leben eingefĂŒhrt wird, und es sollten sĂ€mtliche öffentlichen Uhren (Kirchenuhren und andere) auf den 1. Juni nĂ€chsthin um 30 Minuten vorgerĂŒckt werdenâ. Die runde Zahl 30 ergab sich, weil Bern 7,5° östliche LĂ€nge hat. Der Wechsel der Berner wurde von den anderen Kantonen zum selben Datum mitgemacht.
Heute sind die verschiedenen Zonenzeiten an die koordinierte Weltzeit (UTC) (frĂŒher Greenwich Mean Time (GMT)) gekoppelt. Der Unterschied zur UTC bzw. zu benachbarten Zonenzeiten ist ein konstanter, meist ganzzahliger Stundenbetrag. LĂ€nder mit sehr groĂer Ost-West-Ausdehnung haben meist mehrere Zonenzeiten. AuĂer den USA, Kanada und Russland sind das Brasilien, Mexiko und Australien. Die Volksrepublik China hingegen hat trotz ihrer groĂen Ost-West-Ausdehnung nur eine, die zu Schanghai und Peking passende Zonenzeit.
Die Wahl der Zonenzeit ist unverbindlich und beruht auf praktikablen Usus.
LĂ€nder mit spezifischen Zonenzeiten, deren Abweichungen zur UTC bzw. zu den Zonenzeiten benachbarter LĂ€nder keine vollen Stunden betragen, sind z.B. der Iran (UTC+3:30h), Afghanistan (UTC+4:30h), Indien (UTC+5:30h), Nepal (UTC+5:45h) und die australischen Bundesstaaten Northern Territory und South Australia (UTC+9:30h). Zum 9. Dezember 2007 wurden die Uhren auch in Venezuela (zuvor UTCâ4h) um eine halbe Stunde zurĂŒckgestellt (Venezuelan Standard Time VST, nun UTCâ4:30h). Die GrĂŒnde fĂŒr diese SonderfĂ€lle sind meist die geographische Lage zwischen zwei Zeitzonen, wie auch historischer oder politischer Natur.
Artikel zu LÀndern, die mehr als einer Zeitzonen angehören:
Artikel zu LĂ€ndern mit Ăberseebesitzungen in anderen Zeitzonen:
Die meisten LĂ€nder der EuropĂ€ischen Union haben die MEZ. In einigen europĂ€ischen LĂ€ndern ohne MEZ gibt es immer wieder Versuche, die MEZ auch einzufĂŒhren, um die EuropĂ€ische Gemeinsamkeit zu betonen. Dass aber auch groĂe staatliche Gemeinschaften im Gebrauch mehrere Zonenzeiten keinen Nachteil sehen, zeigen die USA. FĂŒr das Gebiet der EU sind die bisher ĂŒblichen drei Zonenzeiten relativ zur Sonnenzeit passend. Frankreich und Spanien hatten schon vor dem europĂ€ischen Einigungsbestreben anstatt der passenden UTC±0h die MEZ, die dort bereits im Winter (Normalzeit) erheblich von der Sonnenzeit abweicht (im Westen von Spanien ist wahrer Mittag erst etwa 13:40).
In der Volksrepublik China â deren Territorium etwa fĂŒnf Zeitzonen (UTC+5h bis UTC+9h) ĂŒberschneiden wĂŒrde â entschied die politische Zentralgewalt, nur eine einzige Zeit (UTC+8h) zu benutzen. Diese passt gut zur Hauptstadt Peking, im westlichsten Zipfel von China ist wahrer Mittag aber erst um 15 Uhr (im östlichsten um 11 Uhr).
Aus HandelsgrĂŒnden gilt in Singapur dieselbe Zeit wie in Hongkong, damit die Börsen der beiden StĂ€dte zur selben Zeit öffnen und schlieĂen. Man ist dadurch der Sonne um etwa eine Stunde voraus.
In Nepal UTC+5:45h, um sich vom groĂen Nachbarn Indien (UTC+5:30h) abzugrenzen.
In Kuba wurde 2004 aufgrund einer massiven Energiekrise beschlossen, in der Sommerzeit zu verbleiben. Somit hatte Kuba bis Herbst 2006 ganzjĂ€hrig UTCâ4h anstatt der geographisch ârichtigenâ UTCâ5h.
1964 wechselte Venezuela von UTCâ4:30h zu UTCâ4h. Am 9. Dezember 2007 wurde unter Hugo ChĂĄvez, die geografisch gĂŒnstigere UTCâ4:30h wieder eingefĂŒhrt. Das war auch politisch motiviert: Unterscheidung von den Gepflogenheiten in den groĂen amerikanischen Nachbarstaaten.
In der Vergangenheit wurde oft einem besetzten Land die Zonenzeit der Besatzer aufgezwungen. So wurde Frankreich 1940 unter der deutschen Besatzung im Zweiten Weltkrieg von UTC±0h auf MEZ umgestellt. Auch die Niederlande erhielten 1940 von den deutschen Besatzern die MEZ zugeteilt. Hier galt seit 1909 die Amsterdamer Zeit (auch niederlĂ€ndische Zeit): ursprĂŒnglich UTC+0:19h, seit 17. MĂ€rz 1937 auf UTC+0:20h gerundet.[2]. Auch Malaysia wurde unter japanischer Besatzung 1942 von UTC+7:30h auf UTC+9h umgestellt.
Viele LĂ€nder wechseln in der FrĂŒhlingsmitte in eine andere Zeitzone, im Herbst wieder zurĂŒck. So gilt in den meisten EU-Staaten im Winter die MEZ (UTC+1h), in den Sommermonaten aber die mitteleuropĂ€ische Sommerzeit (MESZ, UTC+2h).
Auf der SĂŒdhalbkugel (z.B. in Teilen Australiens) wird etwa um ein halbes Jahr versetzt in die Sommerzeit gewechselt, so dass die Zeitdifferenz dieser Staaten zu Europa wĂ€hrend des Jahres nicht nur um eine, sondern um zwei Stunden schwankt.
Bei Ost-West- oder West-Ost-Reisen an Bord eines Schiffes wird die Zeitumstellung recht willkĂŒrlich gehandhabt und die Tage, an denen eine Umstellung erfolgt, den betrieblichen Erfordernissen an Bord entsprechend festgelegt. In der Regel wird an einem Tag maximal eine Stunde umgestellt. Der Tag, an dem das geschieht, muss nicht zwingend mit dem Queren der geografischen Grenze zwischen zwei Zeitzonen zusammenfallen. Die Stunde wird in der Regel in drei 20-Minuten-Schritten wĂ€hrend der Nacht gestellt: Die ersten 20 Minuten wĂ€hrend der 20â24-Uhr-Wache, die zweiten 20 Minuten wĂ€hrend der 0â4-Uhr-Wache und die letzten 20 Minuten wĂ€hrend der 4â8-Uhr-Wache. So wird gewĂ€hrleistet, dass die durch die Umstellung bedingte Mehr- beziehungsweise Minderarbeit auf alle drei Wachen gleichmĂ€Ăig verteilt wird. Bei Zweiwachenschiffen wird analog verfahren und zweimal um jeweils 30 Minuten verstellt.
AuĂer der Bezeichnung der Zonenzeiten in Relation zur UTC gibt es andere Bezeichnungen und zugehörige AbkĂŒrzungen, die nicht verbindlich sind. Die AbkĂŒrzungen können mehrdeutig sein. Z. B. kann âECTâ bedeuten:
Mehrere Uhrenhersteller sind dazu ĂŒbergegangen, die dreistelligen IATA-Flughafencodes zu benutzen, z. B. LAX = 'Los Angeles International Airport, CA, USA', gemeint ist die 'Pacific Standard Time', die in Kalifornien im Winter gilt.
Innerhalb der NATO werden Zeitangaben gemÀà DTG mit Buchstaben von A bis Z gekennzeichnet.
Hinweis: Die Liste erhebt keinen Anspruch auf VollstÀndigkeit und AktualitÀt.
| UTCâ12h (DTG: Yankee) | UTCâ11h (DTG: X-Ray) | UTCâ10h (DTG: Whiskey) | UTCâ9h 30min | |
|---|---|---|---|---|
| Name: | IDLW International Date Line West |
HAST Hawaii-Aleutian Standard Time |
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| Sommerzeit: | HDT Hawaii Daylight Time, UTCâ9h |
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| LĂ€nder: |
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Regionen mit einem Stern (*) verwenden eine Sommerzeit.
| UTCâ9h (DTG: Victor) | UTCâ8h (DTG: Uniform) | UTCâ7h (DTG: Tango) | UTCâ6h (DTG: Sierra) | |
|---|---|---|---|---|
| Name: | AKST Alaska Standard Time YST Yukon Standard Time |
PST Pacific Standard Time PT Pacific Time |
MST Mountain Standard Time |
CST Central Standard Time |
| Sommerzeit: | AKDT Alaska Daylight Time YDT Yukon Daylight Time, UTCâ8h |
PDT Pacific Daylight Time, UTCâ7h |
MDT Mountain Daylight Time, UTCâ6h |
CDT Central Daylight Time, UTCâ5h |
| LĂ€nder: |
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Regionen mit einem Stern (*) verwenden eine Sommerzeit.
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| UTCâ3h 30min | UTCâ3h (DTG: Papa) | UTCâ2h (DTG: Oscar) | UTCâ1h (DTG: November) | |
|---|---|---|---|---|
| Name: | NST Newfoundland Standard Time
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| Sommerzeit: | NDT Newfoundland Daylight Time, UTCâ2h 30min |
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| LĂ€nder: |
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Regionen mit einem Stern (*) verwenden eine Sommerzeit.
| UTC±0h (DTG: Zulu) | UTC+1h (DTG: Alfa) | UTC+2h (DTG: Bravo) | UTC+3h (DTG: Charlie) | |
|---|---|---|---|---|
| Name: | WET West European Time, GMT Greenwich Mean Time deutsch: WEZ WesteuropÀische Zeit auch Z-Zeit (mil.) Zulu-Zeit auch: UTC |
CET Central European Time deutsch: MEZ MitteleuropĂ€ische Zeit (auch MET = Middle European Time. Dies ist eine veraltete AbkĂŒrzung, die allerdings heute noch gelegentlich verwendet wird. Der Begriff MET steht heute eigentlich fĂŒr Middle Eastern Time oder fĂŒr die Mission Elapsed Time, die die NASA fĂŒr ihre Raummissionen verwendet). |
EET East European Time deutsch: OEZ CAT Central Africa Time SAST South Africa Standard Time |
BT Baghdad Time |
| Sommerzeit: | WESZ WesteuropĂ€ische Sommerzeit, WEST/WEDT West European Summer/Daylight Time, BST British Summer Time (British Standard Time von 1968 â 1971) IST Irish Summer Time, UTC+1h |
MESZ MitteleuropÀische Sommerzeit, CEST/CEDT Central European Summer/Daylight Time. Gelegentlich taucht auch die Bezeichnung MEST auf. Mehr dazu s. oben unter MET. WAST West Africa Summer Time UTC+2h |
EEST/EEDT East European Summer/Daylight Time, UTC+3h |
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| LĂ€nder: |
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Regionen mit einem Stern (*) verwenden eine Sommerzeit. Regionen mit zwei Sternen (**) verwenden eine Winterzeit.
Regionen mit einem Stern (*) verwenden eine Sommerzeit.
| UTC+5h 30min | UTC+5h 45min | UTC+6h (DTG: Foxtrot) | UTC+6h 30min | |
|---|---|---|---|---|
| Name: | IST Indian Standard Time |
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| Sommerzeit: | ||||
| LĂ€nder: |
Regionen mit einem Stern (*) verwenden eine Sommerzeit.
| UTC+7h (DTG: Golf) | UTC+8h (DTG: Hotel) | UTC+9h (DTG: India) | UTC+9h 30min | |
|---|---|---|---|---|
| Name: | ICT Indochina Time |
CNST China Standard Time |
JST Japan/Korea Standard Time |
ACST Australian Central Standard Time |
| Sommerzeit: | ACDT Australian Central Daylight Time, UTC+10h 30min | |||
| LĂ€nder: |
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Regionen mit einem Stern (*) verwenden eine Sommerzeit.
| UTC+10h (DTG: Kilo) | UTC+10h 30min | UTC+11h (DTG: Lima) | UTC+11h 30min | |
|---|---|---|---|---|
| Name: | AEST Australian Eastern Standard Time |
NFT Norfolk (Island) Time | ||
| Sommerzeit: | AEDT Australian Eastern Daylight Time, UTC+11h |
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| LĂ€nder: |
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Regionen mit einem Stern (*) verwenden eine Sommerzeit.
| UTC+12h (DTG: Mike) | UTC+12h 45min | UTC+13h | UTC+14h | |
|---|---|---|---|---|
| Name: | IDLE International Date Line East, NZST New Zealand Standard Time |
Kein offizieller Name vorhanden | ||
| Sommerzeit: | NZDT New Zealand Daylight Time, UTC+13h |
Kein offizieller Name vorhanden UTC+13h 45min | ||
| LĂ€nder: |
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Regionen mit einem Stern (*) verwenden eine Sommerzeit.
Grundlagen der Zeitsysteme: