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Die Größe der Vereinigten Staaten von Amerika kommt in ihren neun Zeitzonen zum Ausdruck.
Auf dem nordamerikanischen Festland der USA gibt es vier Zeitzonen:
Außerhalb des zusammenhängenden Festlandgebietes der USA gibt es fünf Zeitzonen:
Die Sommerzeit (Daylight Saving Time, kurz DST) beginnt in den USA seit 2007 am zweiten Sonntag im März um 2 Uhr morgens in den meisten US-Bundesstaaten und Territorien. Die Uhren werden eine Stunde vorgestellt, wenn die DST beginnt. DST wird nicht angewandt in Hawaii, American Samoa, Guam, Puerto Rico, den Virgin Islands und im Staate Arizona (mit der Ausnahme der Navajo Nation Reservation, die auf Sommerzeit umstellt). Arizona passt sich im Sommer der Pacific Time an, hat also gleiche Zeit wie z. B. Kalifornien. Winterzeit (oder auch Normalzeit genannt), in den USA mit Standard Time bezeichnet, beginnt jedes Jahr um 2 Uhr morgens am 1. Sonntag im November. Die Uhren werden eine Stunde zurückgestellt. Als Gedächtnisstütze kann man sich merken: Spring (Frühling) forward – Uhr wird vorgestellt; Fall (Herbst) back – Uhr wird zurückgestellt: „Spring, spring on, fall, fall back“.
Noch im Jahr 1883 hatten die Vereinigten Staaten keine nationale einheitliche und verbindlich Systematik der jeweils lokalen Zeitzonen.[1] Im Jahr 1869 setzte sich Charles F. Dowd erstmals für die Schaffung vier nationaler Zeitzonen ein, die weitestgehend den heute angewandten entsprachen. Der Vorschlag traf überwiegend auf Befremden und wurde von der British Association for the Advancement of Sciences als „zu utopisch“ abgelehnt.[2]
Am 18. November 1883 kam es zu der Einführung der Zeitzonen und der mit ihr verbundenen Synchronisation der lokalen Zeiten. Der Beschluss war im Rahmen der National Railway Time Convention vor allem von den nationalen Eisenbahnkonzernen vorangetrieben worden. Obwohl er keine rechtliche Bindungskraft hatte, stieß er auf weitestgehende Resonanz.[3] In einzelnen Städten – z. B. Washington – kam es in Folge von Konflikten zwischen einzelnen Behörden dennoch vor, dass verschiedene öffentliche Uhren jahrelang noch voneinander abweichende Zeiten zeigten.[3]
Durch die Zeitzonen entsteht bei nationalen Wahlen der Effekt des Western votings.