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Zentralafrikanische Republik

Ködörösêse tî Bêafrîka (Sango)

République Centrafricaine (frz.)
Zentralafrikanische Republik

Flagge der Zentralafrikanischen Republik
Wappen der Zentralafrikanischen Republik
Flagge Wappen
Wahlspruch: Unité, Dignité, Travail
(franz. für „Einigkeit, Würde, Arbeit“)
Amtssprache Französisch
daneben Sango als Nationalsprache
[1]
Hauptstadt Bangui
Staatsform Republik
Regierungsform Präsidentielles Regierungssystem (mit Premierminister)
Staatsoberhaupt Präsident François Bozizé
Regierungschef Premierminister Faustin Archange Touadéra
Fläche 622.984[1] km²
Einwohnerzahl 4,95 Mio.[1] (Schätzung Juli 2011)
Bevölkerungsdichte 8,8 Einwohner pro km²
Bruttoinlandsprodukt
  • Total (Nominal)
  • Total (PPP)
  • BIP/Einw. (Nominal)
  • BIP/Einw. (PPP)
2010[1]
  • 2,018 Mrd. US$
  • 3,446 Mrd. US$
  • 400 US$
  • 700 US$
Human Development Index 0,343 (179.)[2]
Währung 1 CFA-Franc BEAC
1 € = 655,957 XAF

100 XAF = 0,152449 EUR
(fixer Wechselkurs)

Unabhängigkeit von Frankreich am 13. August 1960[1]
Nationalhymne La Renaissance
Nationalfeiertag 1. Dezember (1958, Tag der Republik)[1]
Zeitzone UTC+1
Kfz-Kennzeichen RCA[3]
Internet-TLD .cf
Telefonvorwahl +236[1]
Central African Republic in its region.svg
Zentralafrikanische-republik-karte-politisch.png

Die Zentralafrikanische Republik (auf Sango: Ködörösêse tî Bêafrîka) ist ein Binnenstaat in Zentralafrika. Sie grenzt (im Uhrzeigersinn von Norden) an den Tschad, den Sudan, den Südsudan, die Demokratische Republik Kongo, die Republik Kongo und Kamerun. Die Hauptstadt ist Bangui.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Das Land liegt hauptsächlich auf dem Plateau der Nordäquatorialschwelle, welche im Durchschnitt eine Höhe von 600 Meter über dem Meeresspiegel hat. Im Norden des Landes liegen 216.000 km² im Tschadbecken. Das Bongo-Massiv an der Grenze zum Sudan, erhebt sich bis zu einer Höhe von 1330 m, im Yade-Massiv entlang der Grenze zu Kamerun liegt der Ngaoui, mit 1420 m höchster Berg des Landes.

Klima

Topografische Karte

Das Klima entspricht größtenteils dem der wechselfeuchten Tropen und im SĂĽden der immerfeuchten Tropen. Das heiĂźt, es gibt eine feuchte und eine trockene Jahreszeit. Im Norden, an der Grenze zur Trockensavanne, ist die Regenzeit rund vier Monate lang, während sie sich im SĂĽden ĂĽber acht bis zehn Monate erstreckt. Im Norden ist es vor allem in der Trockenzeit enorm heiĂź, teilweise bis 40 Â°C. Nachts hingegen kĂĽhlt es teilweise auf unter 10 Â°C ab. In der Hauptstadt sind die jahreszeitlichen Temperaturunterschiede wegen der Nähe zum tropischen Regenwald hingegen gering.

Flora und Fauna

Der dichte tropische Regenwald im Süden ist eine der letzten Zufluchtsstätten für Flachlandgorillas und Waldelefanten. Hier liegt auch das Dzanga-Sangha-Schutzgebiet, in dem beide Arten geschützt sind. Der größte Teil des Landes besteht aber aus Baumsavanne (Feuchtsavanne) und lichtem Wald, die im Norden allmählich in die baumärmere Trockensavanne übergeht. Zum Tierbestand zählen Elefanten, Affen, Antilopen, Büffel, seltene Vögel sowie Warane und Flusspferde in den Gewässern.

Bevölkerung

Bevölkerungsentwicklung in Tausend

Mit 5,0 Kindern pro Frau (Stand 2008) hat die Zentralafrikanische Republik eine hohe Geburtenrate. Diese ist unter anderem auch dadurch bedingt, dass nur 7 % der verheirateten Frauen moderne VerhĂĽtungsmittel zur VerfĂĽgung stehen. 43 % der Bevölkerung sind unter 15 Jahre alt, nur 4 % der Bevölkerung älter als 65. Die Lebenserwartung der Frauen liegt bei 44, die der Männer bei 43 Jahren.[4]

Während die Regenwaldgebiete und die Trockensavanne fast menschenleer sind, siedelt der größte Teil der Bevölkerung entlang den wichtigsten Wasserwegen des Landes.

Volksgruppen

Frauen der Fulbe

Die ursprĂĽngliche Bevölkerungsgruppe, die Pygmäen, zählt heute wenige Angehörige und lebt nur noch in den sĂĽdwestlichen Regenwäldern. Die als Bewohner der sĂĽdlichen Flusslandschaften lebenden Bantuvölker der Ngalagruppe bilden ebenfalls eine Minderheit: Von ihnen sind die Yakoma mit 4 % Anteil an der Bevölkerung das größte Volk, daneben gibt es auch die G'bakka mit ebenfalls 4 %, Lissongo, Bamda und Banziri.[5]

Hinzu kommen im Norden sahelo-sudanische Völker - zumeist Savannenbewohner, von denen die Baya mit 33 % der Bevölkerung die größte Volksgruppe des Landes stellen, neben den Banda mit 27 %. Weiterhin sind unter den sahelosudanischen Völkern die Mandschia mit 13 %, die Sara mit 10 %, die Mboum mit 7 % und die Ngbandi stärker vertreten.[6]

Ferner gibt es Nilotide - v. a. Runga - sowie im Osten Azande-Völker, in der Urwaldregion auch Pygmäen. Einige Tausend Europäer, zumeist Franzosen, leben in den Städten.[7]

Sprachen

Die Amtssprachen sind Sango (seit 1991) und Französisch (seit der Unabhängigkeit). Darüber hinaus werden zahlreiche weitere indigene Stammessprachen gesprochen, vor allem Ubangi-Sprachen, zu denen auch das Sango gehört. Sango hat zudem auch den Status einer Nationalsprache.

Religionen

Gemäß der Volkszählung 2003 sind nur noch rund 9,6 % der Einwohner offiziell Anhänger der indigenen Glaubensrichtungen.[8] Christen bilden etwa 80,3 % der Bevölkerung (hauptsächlich an der Grenze zur Demokratischen Republik Kongo verbreitet), während der sunnitische Islam von 10,1 % der Bevölkerung praktiziert wird (mit zunehmender Tendenz; vor allem im Norden, Osten und Nordwesten verbreitet).[9]

Seit der Kolonialzeit agieren viele Missionarsgruppen im Land, einschließlich Lutheranern und Katholiken, aber auch Baptisten, Grace Brethren und Jehovas Zeugen. Während diese Missionare vorherrschend aus Frankreich, den Vereinigten Staaten, Italien und Spanien kommen, stammen viele Missionare auch aus Nigeria, der Demokratischen Republik Kongo und anderen schwarzafrikanischen Ländern. Viele westliche Missionare verließen das Land in den Jahren 2002/2003 aufgrund von Kämpfen zwischen Rebellen und Regierungstruppen.[10]

Soziales

Bildung

Trotz Schulpflicht liegt die Analphabetenrate noch bei ĂĽber 60 %. Die Schulbildung ist zwar kostenlos, aber immer noch nur einer kleinen Minderheit zugänglich. Seit 1970 besitzt das Land in Bangui eine Universität.

Gesundheitswesen

Das Gesundheitswesen ist der Schlafkrankheit, Malaria, der Lepra, AIDS und anderen Krankheiten nicht gewachsen. Ein hoher Anteil der Bevölkerung ist HIV-infiziert. Je nach Quelle wird von Prävalenzraten von 6,3 %[4] bis 13,5 %[11] ausgegangen. Eine soziale Versorgung gibt es kaum.

Nur 54 % der Geburten können medizinisch betreut werden. Die Säuglingssterblichkeit liegt bei 102 pro 1.000 Geburten, die MĂĽttersterblichkeit bei 9,8 pro 1.000 Geburten.

Siehe auch: AIDS in Afrika

Geschichte

beziehungsweise Französisch-Äquatorialafrika (Ubangi-Schari oder Oubangui-Chari) und Pierre Brazza

Nach dem vom Sudan aus betriebenen Sklavenhandel siedelten hier später Bantu und Azande. Letztere gründeten die Königreiche Rafai und Bang Assou.

Das Land erlangte 1960 ("Afrikanisches Jahr") seine volle Unabhängigkeit von der französischen Kolonialherrschaft. Von 1976 bis 1979 war Zentralafrika eine Monarchie (siehe auch unter Zentralafrikanisches Kaiserreich) unter dem despotisch regierenden Kaiser Jean-Bédel Bokassa. Seitdem gab es verschiedene Versuche, zur Demokratie zurückzukehren. Aber es gab auch bis 1997 Militärrevolten, Umstürze und Umsturzversuche, an denen zum Teil die frühere Kolonialmacht Frankreich interessiert war.

1991 wurden politische Parteien wieder zugelassen. Am 19. September 1993 wurde Ange-FĂ©lix PatassĂ© neuer Präsident. Er wurde nach zwischenzeitlichen UmstĂĽrzen am 22. Oktober 1999 wiedergewählt und am 15. März 2003 durch François BozizĂ© gestĂĽrzt. Die Präsidentschaftswahlen 2005 gewann BozizĂ© im zweiten Wahlgang am 24. Mai 2005 mit 64,6 % der registrierten Stimmen. Seit Mitte 2006 leidet der Norden des Landes unter Kämpfen zwischen Regierungstruppen und Rebellen. Nach Angaben der humanitären Organisationen im Land sind eine Million Menschen von den gewaltsamen Auseinandersetzungen betroffen. Mehr als 212.000 Menschen sind aus ihren Dörfern geflĂĽchtet. 78.000 FlĂĽchtlinge haben das Land verlassen. Die bewaffneten Konflikte in Tschad und Darfur (siehe Darfur-Konflikt) beginnen auf die Zentralafrikanische Republik ĂĽberzugreifen.[12]

Die Regierung wird (Stand 2007) beim Kampf gegen Rebellen von der ehemaligen französischen Kolonialmacht unterstützt.[13]

Politik

Nach der Verfassung, die am 14. Januar 1995 in Kraft trat, ist die Zentralafrikanische Republik eine präsidiale Republik mit Mehrparteiensystem. Oberbefehlshaber der Streitkräfte und Staatsoberhaupt ist der mit umfassenden Vollmachten ausgestattete Präsident, welcher für eine Amtszeit von sechs Jahren direkt gewählt wird. Er kann das Parlament auflösen, verfügt über weitreichende Notstandsbefugnisse, ernennt den Ministerpräsidenten und auf dessen Vorschlag die übrigen Mitglieder des Kabinetts. Die Legislative liegt bei der Nationalversammlung mit 109 Abgeordneten, die für fünf Jahre gewählt werden.

Die wichtigsten Parteien sind:

Im Demokratieindex liegt die Zentralafrikanische Republik unter 167 untersuchten Staaten auf Rang 162. Die Medien unterliegen einer staatlichen Zensur.

Menschenrechte

Im Allgemeinen werden die Bemühungen der Regierung zur Einhaltung der Menschenrechte als sehr gering eingestuft. Bewaffnete Gruppen töten, schlagen und vergewaltigen Zivilisten, plündern und brennen Dörfer im Norden des Landes nieder. Die lokale Bevölkerung wird von den bewaffneten Gruppen erpresst, bedroht und misshandelt. Berichten zufolge sind auch 12-jährige Kinder Mitglieder dieser bewaffneten Gruppen.

Die Lage der Presse- und Meinungsfreiheit wird als kritisch beurteilt. Journalisten werden eingeschüchtert und bedroht und die Gefängnisbedingungen sind sehr hart.[14][15]

Zahlreiche Zivilisten wurden 2009 während kriegerischen Auseinandersetzungen von Kämpfern verletzt oder ungesetzlich getötet. Angehörige der Sicherheitskräfte, die Menschenrechtsverletzungen begangen hatten, blieben straffrei. Durch die allgemein kritische Sicherheitslage war es für Menschenrechtsgruppen und humanitäre Hilfsorganisationen äußerst schwierig, die genaue Zahl der Verletzten und Getöteten zu bestimmen. Aberglaube und der Glaube an Hexerei ist weit verbreitet. Der Hexerei verdächtigte Menschen werden häufig gefoltert, auf andere Weise grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung ausgesetzt und in einigen Fällen sogar umgebracht. [16] Die Kinderarbeit stellt eine Herausforderung für das Land dar. Laut dem Kinderhilfswerk UNICEF mussten ca 47% der Kinder im Alter zwischen fünf und 14 Jahren zwischen 1999 und 2007 Arbeit verrichten. Aufgrund der Immunschwächekrankheit AIDS gibt es schätzungsweise 100 000 Aids-Waisen im Land die größtenteils selbst für ihren Lebensunterhalt aufkommen müssen. Aufgrund der großen Armut sind zudem viele Familien auf das Einkommen der Kinder angewiesen. Die Zentralafrikanische Republik ist sowohl Ausgangs- als auch Zielland von Kinderhandel. [17] UNICEF unterhält ein Projekt zur Reintegrierung ehemaliger Kindersoldaten zurück in die Gesellschaft.[18]

Gesellschaftliche Übergriffe, Diskriminierung und Gewalt aufgrund der sexuellen Orientierung und geschlechtlicher Identität sind keine Ausnahmen. Das Strafgesetzbuch kriminalisiert homosexuelles Verhalten. Die Strafe für das "öffentliche Zeigen der Liebe" zwischen Personen des gleichen Geschlechts wird mit einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe von 150.000 und 600.000 CFA-Francs (das entspricht einem Wert zwischen 250 und 1000 Euro) bestraft.[19]

Militär

Die Forces Armées Centrafricaines (FACA) gliedern sich in Heer (ca. 2000 Mann) Luftstreitkräfte (Force Aérienne Centrafricaine, 150 Mann) und Gendamerie (ca. 1000 Mann). Es besteht eine Wehrpflicht von zwei jahren, aber nur ein geringer Teil eines Jahrgangs wird eingezogen.[20]

Verwaltungsgliederung

Der Staat gliedert sich in 14 Präfekturen, zwei Wirtschaftspräfekturen (Préfectures économiques) und eine autonome Stadt (Commune autonome):

Name Status Hauptstadt
Bamingui-Bangoran Präfektur Ndélé
Basse-Kotto Präfektur Mobaye
Haute-Kotto Präfektur Bria
Haut-Mbomou Präfektur Obo
Kémo Präfektur Sibut
Lobaye Präfektur Mbaiki
Mambéré-Kadéï Präfektur Berbérati
Mbomou Präfektur Bangassou
Nana-Mambéré Präfektur Bouar
Ombella-Mpoko Präfektur Bimbo
Ouaka Präfektur Bambari
Ouham Präfektur Bossangoa
Ouham-Pendé Präfektur Bozoum
Vakaga Präfektur Birao
Nana-Grébizi Wirtschaftspräfektur Kaga-Bandoro
Sangha-Mbaéré Wirtschaftspräfektur Nola
Bangui autonome Stadt

Wirtschaft

Wirtschaftsstruktur

Binnenlage, eine unzureichende Verkehrsinfrastruktur und Mangel an qualifizierten Arbeitskräften erschwerten die wirtschaftliche Entwicklung der Landes bereits während der Kolonialzeit, mit der Unabhängigkeit kamen noch Korruption und politische Instabilität hinzu.[1]
60 % der Bevölkerung lebt bis heute auf dem Land, daher ist die Landwirtschaft der wichtigste Wirtschaftszweig. Obwohl nur gut drei Prozent des Staatsgebietes landwirtschaftlich genutzt werden trägt der Agrarsektor zu mehr als der Hälfte des Bruttoinlandsprodukt bei. Subsistenzwirtschaft ist weit verbreitet, eine Selbstversorgung mit Nahrungsmitteln ist nicht möglich. Angebaut werden etwa Yams, Maniok, Hirse und Mais fĂĽr den Eigenbedarf und Baumwolle, Kaffee und Tabak fĂĽr den Export. Holz und Diamanten stellen die wichtigsten ExportgĂĽter dar, die zusammen zwei Drittel des Exports ausmachen.[1]
Die Industrie des Landes ist kaum entwickelt und trägt zu etwa 15 % des BIP bei. Hergestellt werden einfache KonsumgĂĽter und Gebrauchsgegenstände wie Textilien, Schuhe oder auch Fahrräder, neben der Verarbeitung von Holz und Diamanten. Energieträger, Maschinen, Fahrzeuge und chemische Erzeugnisse mĂĽssen importiert werden, wodurch das Land ein hohes Handelsbilanzdefizit aufweist, welches durch internationale Hilfsleistungen nur unzureichend ausgeglichen wird.[1] Der Tourismus ist unbedeutend, etwa 12.000 Touristen bereisten 2005 das Land, welches damit etwa 4 Mio. USD einnahm.[21]

Staatshaushalt

Der Staatshaushalt umfasste 2010 Ausgaben von umgerechnet 335 Mio. US-Dollar, dem standen Einnahmen von umgerechnet 325 Mio. US-Dollar gegenĂĽber. Daraus ergibt sich ein Haushaltsdefizit in Höhe von 0,5 % des BIP.[1]
Die Staatsverschuldung betrug 2009 583 Mio. US-Dollar oder 29,1 % des BIP.[22]

2009 betrug der Anteil der Staatsausgaben (in % des BIP) folgender Bereiche:

Verkehr

Die Verkehrsinfrastruktur ist sowohl in Umfang als auch im Zustand unzureichend. Es besteht ein Straßennetz mit einer Länge von ca. 24.000 km, von dem aber nur etwa drei Prozent asphaltiert ist, sodass ein beträchtlicher Teil davon während der Regenzeit (Juli-Oktober) nicht befahrbar ist. Ein Abschnitt des Trans-African Highway 8 verläuft durch das Land.

Eine Eisenbahn besteht nicht, es gibt jedoch Vorschläge, das Land an die Eisenbahnen von Kamerun und Sudan anzuschließen.

Schiffsverkehr ist in der Regenzeit auf einer Länge von 2800 Kilometern auf den Flüssen Ubangi und Sangha bzw. auf dem Kongo möglich. Binnenhäfen befinden sich in Bangui und Salo.

Einziger internationaler Flughafen ist der Bangui M’Poko International Airport, daneben sind 37 kleinere Flugplätze in Betrieb.[23]

Kultur

Die zentralafrikanischen Pygmäen sind bekannt für ihre Trommelspiele und ihre rituellen Tänze. Mittlerweile sind allerdings viele Traditionen aus den Wäldern der Zentralafrikanischen Republik nicht mehr präsent.

Musik

Die Musik der Aka-Pygmäen zeichnet sich durch einen mehrstimmigen Gesang aus, welcher von Flöten, Harfen und Händeklatschen rhythmisch unterlegt wird. Die Instrumente sind meist aus Holz angefertigt. Die einseitige Harfe der Aka-Pygmäen kann auch mit dem Mund gespielt werden. Allgemein ist die Musik der Pygmäen in der Zentralafrikanischen Republik mit der Zwölftonmusik vergleichbar: Die zunächst vermeintlich unabhängigen Gesänge finden nach jedem zwölften Ton wieder zueinander.[7]

Quellen

  1. ↑ a b c d e f g h i j k l m n The World Factbook
  2. ↑ Human Development Report 2011, S. 128, abgerufen am 9. Januar 2012
  3. ↑ http://plaque.free.fr
  4. ↑ a b Länderdatenbank der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung: „Zentralafrikanische Republik“
  5. ↑ Auswärtiges Amt - Zentralafrikanische Republik. Abgerufen am 6. Mai 2011.
  6. ↑ CIA World Fact Book - Zentralafrikanische Republik. Abgerufen am 15. August 2011.
  7. ↑ a b  Meyers GroĂźes Länderlexikon. Meyers Lexikonverlag, Mannheim 2005.</span>
  8. ↑ Ministère du Plan et de l'Economie
  9. ↑ Länderinformationen des Auswärtigen Amtes zu der Zentralafrikanischen Republik
  10. ↑ U.S. Department of State. State.gov (20. September 2005). Abgerufen am 27. Juni 2010.
  11. ↑ CIA: The world Factbook"
  12. ↑ Humanitarian and Development Partners Central African Republic
  13. ↑ The Independent: 'Inside France's secret war', 6. Oktober 2007
  14. ↑ http://www.state.gov/r/pa/ei/bgn/4007.htm#political
  15. ↑ http://www.state.gov/g/drl/rls/hrrpt/2009/af/135944.htm
  16. ↑ Amnesty International Länderbericht 2010
  17. ↑ http://aktiv-gegen-kinderarbeit.de/welt/afrika/zentralafrikanische_republik
  18. ↑ Child Soldiers Demobilized in the Central African Republic UNICEF (in englischer Sprache)
  19. ↑ 2009 Human Rights Report: Central African Republic BUREAU OF DEMOCRACY, HUMAN RIGHTS, AND LABOR (in englischer Sprache)
  20. ↑ Europa Publications: The Europa World Year Book 2008 Routledge, New York 2008, ISBN 978-1-85-743452-1 S. 1142
  21. ↑ Europa Publications: The Europa World Year Book 2008 Routledge, New York 2008, ISBN 978-1-85-743452-1 S. 1152
  22. ↑ Central African Republic to receive full multilateral debt relief
  23. ↑ Europa Publications: The Europa World Year Book 2008 Routledge, New York 2008, ISBN 978-1-85-743452-1 S. 1151f

Weblinks

 Commons: Zentralafrikanische Republik â€“ Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary Wiktionary: Zentralafrikanische Republik â€“ Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Ăśbersetzungen
Wikiatlas Wikimedia-Atlas: Zentralafrikanische Republik â€“ geographische und historische Karten

6.9666666666720.6166666667Koordinaten: 7° N, 21° O

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