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| Flagge |
Wappen |
| Provinz | |
| Bürgermeister | Jan de Ruiter (PvdA) |
| Sitz der Gemeinde | Zevenaar |
| Fläche – Land – Wasser |
58,02 km² 53,48 km² 4,54 km² |
| CBS-Code | 0299 |
| Einwohner | 32.222 (31. Dez. 2010[1]) |
| Bevölkerungsdichte | 555 Einwohner/km² |
| Koordinaten | 51° 56′ N, 6° 5′ O51.92821805566.07644805556Koordinaten: 51° 56′ N, 6° 5′ O |
| Bedeutender Verkehrsweg | A12, N336, N810, N811, N812 |
| Vorwahl | 0313, 0316 |
| Postleitzahlen | 6900-6905, 6909, 6986-6988 |
| Website | http://www.zevenaar.nl/ |
Zevenaar (
anhören?/i) ist eine niederländische Gemeinde der Provinz Gelderland und hatte am 31. Dezember 2010 nach Angaben des CBS 32.222 Einwohner. Ihre Fläche beträgt heute etwa 58 km².
Mit der Gemeindereform vom 1. Januar 2005 wurde die nördlich gelegene Gemeinde Angerlo am südlichen Ufer der IJssel mit Angerlo und den Kirchdörfern Giesbeek und Lathum sowie den Bauernschaften Bahr und Bingerden (insgesamt etwa 5.000 Einwohner) aufgelöst und Teil der Gemeinde Zevenaar.
Inhaltsverzeichnis |
(Einwohnerzahlen: ungefähre Angaben, Stand 2005)
Zevenaar liegt nicht weit von der Mündung der IJssel in den Rhein entfernt in der Region Liemers, zehn km östlich von Arnheim an den Auto- und Eisenbahnen Arnheim – Doetinchem und Arnheim – Oberhausen. Zevenaar war früher Grenzbahnhof mit Lokwechsel und Zollkontrollen. Internationale (Schnell-)züge halten aber heute nicht mehr in Zevenaar. Eine direkte Bahnverbindung nach Deutschland besteht daher nicht.
Diese grenznahe Lage hat dazu geführt, dass viele Transportunternehmen und Logistikfirmen in Zevenaar ihren Sitz haben. Auch werden u.a. Tinte und Möbel hergestellt, und es gibt auffällig viele Autobetriebe.
Im Jahr 1382 entriss das Herzogtum Kleve das strategisch gelegene Dorf Sevenaer dem Grafen von Geldern. Die Klever verliehen dem Ort, der nie mehr als 1000 Einwohner hatte, 1487 das Klever Stadtrecht. Sevenaer hatte eine Burg, und war von Stadtmauern mit vier Toren umgeben. Im 18. Jahrhundert kam es an Preußen. Dadurch, dass in Preußen größere Religionsfreiheit bestand, konnten die Katholiken, die in den benachbarten Niederlanden ihre Kirchen den Protestanten hatten abtreten müssen, weiterhin die Gotteshäuser benutzen und Prozessionen halten, was in den Niederlanden damals verboten war. Im Jahr 1816 kam Zevenaar, zusammen mit Wehl (jetzt Gemeinde Doetinchem) und noch einigen anderen Orten in der Umgebung, an das Königreich der Niederlande. Es wurde 1856 an das Eisenbahnnetz angeschlossen und entwickelte sich zu einem typischen Grenzstädtchen mit Transportunternehmen usw. Der Tintenfabrikant Max von Gimborn gründete dort 1907 eine Tintenfabrik, die in den 1950er Jahren für große Bodenverschmutzung sorgte. Zevenaar wurde im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt. Nach etwa 1950 entwickelte sich die Stadt stark und günstig.
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