|
|
Lexikon auf Ihrer Homepage |
|
Lexikon als Lesezeichen hinzufügen |
Das Zurich Film Festival (ZFF), welches seit 2005 jährlich Ende September in Zürich durchgeführt wird, hat sich innert nur weniger Jahre rapide entwickelt und sich mit über 50'000 Besuchern fest im internationalen Festivalkalender etabliert. 2012 findet das 8. Zurich Film Festival vom 20. bis 30. September statt.
Inhaltlicher Hauptfokus des Festivals ist die Präsentation und Förderung von neuen Regietalenten aus der ganzen Welt. In den vier Wettbewerbskategorien sind jeweils erste, zweite und dritte Regiearbeiten zugelassen. Ein besonderer Fokus liegt auf der Entdeckung neuer Talente aus dem deutschsprachigen Raum, welche in zwei eigens dafür geschaffenen Wettbewerbssektionen präsentiert werden. Sowohl Filme aus den Wettbewerbsreihen wie auch von etablierten Filmemachern werden in der Regel von den Filmschaffenden persönlich präsentiert. Neben dem vielseitigen Filmprogramm hat sich das Festival besonders auch durch hochkarätige Rahmenprogramme wie etwa die Zurich Master Class oder das internationale Film Finance Forum einen Namen gemacht und entwickelt sich mehr und mehr zu einem wichtigen Treffpunkt der internationalen Filmbranche. Hauptpreis des Festivals ist das Goldene Auge, welches an die vier Wettbwerbsgewinner, sowie an die Ehrengäste des Festivals verliehen wird.
Das ZFF wird von der Spoundation Motion Picture GmbH in Kooperation mit lokalen Institutionen und Sponsoren organisiert und arbeitet mit Verleihern und Produzenten aus dem In- und Ausland zusammen. Die Idee zu einem internationalen Filmfestival in Zürich stammt von Karl Spoerri, der das Festival gemeinsam mit Nadja Schildknecht und Antoine Monot, Jr. gegründet hat. Karl Spoerri (Künstlerischer und Strategischer Leiter) und Nadja Schildknecht (Geschäftsleitung) sind aktuell Co-Direktoren des Festivals. [1][2]
Inhaltsverzeichnis |
Im Jahr 2004 entschieden sich Karl Spoerri und Tim Geser dazu, das renommierte englische Digitalfilmfestival "onedotzero_adventures in moving images" nach Zürich zu holen. Vom 29. bis 31. Oktober 2004 war das Festival zu Gast in der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Zürich. Aus diesem kleinen Event entwickelte sich das Zurich Film Festival und auch dessen Kernteam.
Im Frühjahr 2005 gründeten Karl Spoerri, Nadja Schildknecht und Antoine Monot, Jr. die Spoundation Motion Picture GmbH, welche seither das Zurich Film Festival durchführt und heute von Karl Spoerri und Nadja Schildknecht geleitet wird. Karl Spoerri fungiert als Künstlerischer Leiter des ZFF.
Austragungsort des 1. Zurich Film Festival (5.- 9. Oktober 2005) waren die Kinos Plaza 1-6 im Zürcher Kreis 4. Hauptfokus des ersten Jahres waren „Debuts“ – in einer Wettbewerbsreihe wurden rund 8 Erstlinge präsentiert. Weitere Filmreihen umfassten u.a. die Reihen „Debut Classics“ und „Züri Bellevue“. Bereits im ersten Jahr wurde das Festival vom Publikum gut aufgenommen und konnte 8'000 Besucher verzeichnen – Presse und Branche reagierten gegenüber dem jungen Festival noch ziemlich skeptisch.
2006 fand das 2. Zurich Film Festival (2.-6. Oktober 2006) in den Kinos corso, Academy und Frosch statt – neu wurden die Goldenen Augen in drei Wettbewerbskategorien (Bester Nachwuchsspielfilm, Bester Nachwuchsdokumentarfilm sowie Debutspielfilm) vergeben. Neue Programmreihen umfassten u.a. die Reihe „Neue Welt Sicht“. Das 2. ZFF verzeichnete bereits mehr als 18'000 Zuschauer und über 600 akkreditierte Branchenteilnehmer.
Einen grossen Sprung machte das junge Zurich Film Festival in 2007, als es zum ersten Mal in der heutigen Länge über 11 Tage durchgeführt wurde. Am 3. Zurich Film Festival (27. September – 3. Oktober) wurden auf der Zürcher „Filmmeile“ entlang des Limmatquai die Kinos corso, Capitol, Frosch, Movie und Le Paris bespielt. Über 50 Welt-, Europa- oder Schweizer Premieren wurden am 3. Zurich Film Festival an der Filmmeile entlang der Limmat präsentiert. Die Zuschauerzahl stieg innerhalb von drei Jahren auf 27'000. Neu hatte das Zurich Film Festival ein Zentrum im Herzen der Stadt: ein grosses Zelt am Rathausplatz wurde Treffpunkt für Kinobegeisterte und Filmschaffende. Im Jahr 2007 wurde das Festival um ein Koproduktionsforum, das Zurich Coproduction Forum, erweitert.
Von 2008 – 2012 konnte sich das Zurich Film Festival kontinuierlich weiterentwickeln und die Besucherzahl nochmals verdoppeln. Seit einigen Jahren sind die beiden Kinos „corso“ und „Le Paris“ Hauptaustragungsort der Filmvorführungen, 2011 kam neu das Kino Arena Sihlcity dazu.
Im Jahr 2009 wurde das Zurich Film Festival durch einen besonders unglücklichen Vorfall überschattet und gleichzeitig weltberühmt. Ehrengast Roman Polanski wurde bei seiner Einreise in die Schweiz verhaftet und für neun Monate unter Hausarrest in der Schweiz gestellt. 2011 kehrte er ans Zurich Film Festival zurück, um seinen Ehrenpreis zwei Jahre verspätet abzuholen.
Im Jahr 2011 erhielt das Zurich Film Festival von der Stadt Zürich zusätzlich Gastrecht auf der Sechseläutenwiese, wo zum ersten Mal ein neues Zentrum errichtet werden konnte. Ebenso neu ist das Opernhaus Zürich als Austragungsort der glanzvollen Award Night dazugekommen. 2011 besuchten 51'000 Besucher das Zurich Film Festival.
Im Internationalen Wettbewerb werden ausschliesslich erste, zweite und dritte Regiearbeiten in vier Kategorien (jeweils 8-12 Filme) präsentiert:
Die Regiepreise für die vier internationalen Wettbewerbskategorien umfassen jeweils ein Goldenes Auge, der offielle Festivalpreis. Ein Goldenes Auge, welches im Rahmen des Wettbewerbs präsentiert wird ist mit einem CHF 20'000 Cash-Preis dotiert. Zusätzlich wird – falls der Film einen Schweizer Verleih findet – ein Promotionspreis von rund CHF 60'000 an den Verleih vergeben.
Die Goldenen Augen werden von jeweils einer internationalen Wettbewerbsjury vergeben, welche die Filme während des Festivals in Zürich gemeinsam mit dem Publikum sichtet. Die Jury ist in der Preisvergabe an keine besonderen Richtlinien gebunden, jedoch kann nur ein Film pro Kategorie mit einem Goldenen Auge ausgezeichnet werden.
| Jahr | Kategorie | Präsident | Jury |
|---|---|---|---|
| 2011 | Internationaler Spielfilm | Laurence Fishburne | Beki Probst, John Lesher, Paprika Steen, Alice Eve, Stefan Arsenjevic |
| Internationaler Dokumentarfilm | - | Charles Ferguson, John Battsek, Stephen Nemeth, Eline Flipse, Nino Kirtadze | |
| Deutschsprachiger Spielfilm | - | Xavier Koller, Florian Keller, Pasquale Aleardi, Janine Jackowski, Florian Causen | |
| Deutschsprachiger Dokumentarfilm | - | Jacqueline Zünd, Christian Beetz, Güzin Kar, Vincent Lucassen | |
| 2010 | Internationaler Spielfilm | Frank Langella | Julia Solomonoff, Carlos Cuaron, Anatole Taubman, Sharon Swart, Barry Gifford |
| Internationaler Dokumentarfilm | - | Chris Paine, Nenad Puhovski, Mark Lewis, Heidi Specogna, Jennifer Fox | |
| Deutschsprachiger Spielfilm | - | Johanna Wokalek, Christoph Schaub, Christof Neracher, Jessica Hausner, Frieder Wittich | |
| 2009 | Internationaler Spielfilm | Debra Winger | Pawel Pawlikowski, Randal Kleiser, Anahi Berneri, Dale Launer |
| Internationaler Dokumentarfilm | - | Peter Liechti, Erwin Wagenhofer, Elizabeth Wood | |
| Deutschsprachiger Spielfilm | - | Niki Reiser, Martin Rapold, This Brunner | |
| 2008 | Internationaler Spielfilm | Peter Fonda | Stephen Nemeth, Dror Shaul, Hervé Schneid, Michael Dougherty, Andrea Staka |
| Internationaler Dokumentarfilm | - | Walter Hügli, Lorna Tee, Christian Frei | |
| 2007 | Internationale Spiel- und Dokumentarfilmjury | Albert S. Ruddy | Moritz Bleibtreu, Justus von Dohnanyi, Bettina Oberli, Matthew Modine, Dieter Meier |
| 2006 | Internationale Spiel- und Dokumentarfilmjury | Ed Pressman | Jessica Schwarz, This Brunner, Ueli Steiger, Oliver Hirschbiegel |
| 2005 | Internationale Spiel- und Dokumentarfilmjury | Helmuth Karasek | Sabine Timoteo, Michael Steiner, Sigried Narjes, Shane Walter |
Mit dem Goldenen Auge zeichnet das Zurich Film Festival jeweils am letzten Samstag der Veranstaltung im Rahmen einer festlichen Award Night im Zürcher Opernhaus die Gewinner des Wettbewerbs aus. Weitere Preise werden durch den Schweizerischen Verband der Filmjournalistinnen und Filmjournalisten (SVFJ) sowie durch das Publikum (Audience Award) vergeben.
| Jahr | Preis | Film | Regisseur | Land |
|---|---|---|---|---|
| 2011 | Internationaler Spielfilm | Take Shelter | Jeff Nichols | USA |
| Internationaler Dokumentarfilm | Buck | Cindy Meehl | USA | |
| Deutschsprachiger Spielfilm | Atmen | Karl Markovics | Österreich | |
| Deutschsprachiger Dokumentarfilm | Darwin | Nick Brandestini | Schweiz | |
| Audience Award | Unter Wasser Atmen | Andri Hinnen, Stefan Muggli | Schweiz | |
| Critics’ Choice Award | Happy, Happy | Anne Sewitsky | Norwegen | |
| 2010 | Internationaler Spielfilm | The Woman with a Broken Nose | Srdjan Koljevic | Serbien |
| Internationaler Dokumentarfilm | Armadillo | Janus Metz | Dänemark | |
| Deutschsprachiger Spielfilm | Das Lied in mir | Florian Cossen | Deutschland | |
| Audience Award | Stationspiraten | Mike Schaerer | Schweiz | |
| Variety’s New Talent Award | Adem | Hans van Nuffel | Belgien | |
| Critics’ Choice Award | Pal Adrienn | Agnes Kocsis | Ungarn | |
| 2009 | Internationaler Spielfilm | Wolfy | Vasilij Sigarev | Russland |
| Internationaler Dokumentarfilm | The Sound After the Storm | Patrik Soergel, Ryan Fenson-Hood, Sven O. Hill | USA | |
| Deutschsprachiger Spielfilm | 66/67 – Fairplay war gestern | Carsten Ludwig, Jan-Christoph Glaser | Deutschland | |
| Publikumspreis | Waffenstillstand | Lancelot von Naso | Deutschland | |
| Variety’s New Talent Award | Amreeka | Cherien Dabis | USA, Kuwait, Kanada | |
| Critics’ Choice Award | Applause | Pieter Zandvliet | Dänemark | |
| 2008 | Debütspielfilm | For a Moment, Freedom | Arash T. Riahi | Deutschland, Türkei |
| Nachwuchsspielfilm | Tulpan | Sergey Dvortsevoy | Deutschland, Kasachstan, Polen, Russland, Schweiz | |
| Nachwuchsdokumentarfilm | Blind Loves | Juraj Lehotský | Slowakei | |
| Publikumspreis | The World is Big and Salvation Lurks Around the Corner | Stephan Komanderev | Bulgarien, Deutschland, Ungarn | |
| 2007 | Debütspielfilm | Chapter 27 | Jarrett Schaefer | USA |
| Nachwuchsspielfilm | Bikur Hatizmoret | Eran Kolirin | Israel, Frankreich | |
| Nachwuchsdokumentarfilm | Running With Arnold | Dan Cox | USA | |
| Publikumspreis | Twelve In A Box | John McKenzie | GB | |
| 2006 | Debütspielfilm | Omaret Yacoubian | Marwan Hamed | Ägypten |
| Nachwuchsspielfilm | Shortbus | John Cameron Mitchell | USA | |
| Nachwuchsdokumentarfilm | Hammer & Tickle - The Communist Joke Book | Ben Lewis | USA | |
| Publikumspreis | The Hip Hop Project | Matt Ruskin, Scott K. Rosenberg | USA | |
| 2005 | Debütspielfilm | The Italian | Andrei Kravchuk | Russland |
In der Sektion „Gala Premieren“ werden jeden Abend in Anwesenheit von Regie und Cast spannend erwartete Filmpremieren etablierter Filmemacher gefeiert, wobei sowohl Spiel- als auch grössere Dokumentarfilmproduktionen gezeigt werden. Die Filme werden als Welt, Europa-, Deutschsprachige oder als Schweizer Premiere präsentiert.
'Auswahl 2011, u.a.' CONTAGION von Steven Soderbergh, A DANGEROUS METHOD von David Cronenberg, MARGIN CALL von J.C. Chandor, MELANCHOLIA von Lars von Trier, MONEYBALL von Bennett Miller, RESTLESS von Gus van Sant, THE HELP von Tate Taylor, The IDES OF MARCH von George Clooney, SHAME von Steve McQueen, THE ARTIST von Michel Hava..., 50/50, ....
Die Reihe Neue Welt Sicht präsentiert jeweils das junge gegenwärtige Kino einer besonders interessanten Filmregion. Es werden aktuelle erste, zweite oder dritte Regiearbeiten (Spiel- oder Dokumentarfilme) des jeweiligen Gastlandes vorgeführt. Auch ein Kurzfilmblock, der in Zusammenarbeit mit den Winterthurer Kurzfilmtagen entsteht, gehört jeweils zu dieser Reihe.
| Jahr | Gastland |
|---|---|
| 2011 | Türkei |
| 2010 | Australien |
| 2009 | Argentinien |
| 2008 | Israel |
| 2007 | Russland |
In der Reihe "Border Lines" präsentiert das Zurich Film Festival in Zusammenarbeit mit der medizinischen Nothilfeorganisation Médecins Sans Frontières (MSF) kurze und lange Filme, die sich mit Grenzsituationen auseinandersetzen: Mit aktuellen Themen des Weltgeschehens und humanitären Projekten, mit territiorialen und sozialen Konflikten, mit Konflikten zwischen Individuum und Staat.
Mit der Reihe onedotzero holt das Zurich Film Festival seit 2005 das wichtigste und innovativste Festival im Bereich des digitalen Films nach Zürich. Bereits als kleines Independent Filmfestival zeigten die Londoner Macher die ersten Arbeiten von Spike Jonze, Michel Gondry oder Chris Cunningham, bevor deren Namen einem breiten Publikum bekannt wurden. onedotzero_ch bietet die Schweizer Edition zum britischen Festival, die im alljährlichen Rahmen des Zurich Film Festival durchgeführt wird.
A Tribute To... ehrt eine Filmschaffende Persönlichkeit, die unsere Filmgeschichte massgeblich mitbeeinflusst hat. Die Preisträger nehmen den Preis in Zürich persönlich entgegen und nehmen in der Regel als Speaker bei der Zurich Master Class teil, wo sie ihre Erfahrungen und ihr Wissen mit den Teilnehmern teilen.
| Jahr | Name | Auszeichnung |
|---|---|---|
| 2011 | Paul Haggis | A Tribute to …-Award |
| 2010 | Miloš Forman | A Tribute to …-Award |
| 2009 | Roman Polanski | A Tribute to …-Award |
| 2008 | Costa-Gavras | A Tribute to …-Award |
| 2007 | Oliver Stone | A Tribute to …-Award |
| 2006 | Stephen Frears | A Tribute to …-Award |
| 2005 | Rainer Werner Fassbinder | Retrospektive |
| Jahr | Name | Auszeichnung |
|---|---|---|
| 2011 | Sean Penn | Golden Icon für das Lebenswerk |
| 2010 | Michael Douglas | Golden Icon für das Lebenswerk |
| 2009 | Morgan Freeman | Golden Icon für das Lebenswerk |
| 2008 | Sylvester Stallone | Golden Icon für das Lebenswerk |
Der Career Achievement Award wird an eine Persönlichkeit verliehen, die sich im Bereich Produktion, Regie bzw. Interdisziplinität ganz besonders ausgezeichnet haben. Die Preisträger werden mit einem Goldenen Auge und einer Retrospektive geehrt.
| Jahr | Name | Auszeichnung |
|---|---|---|
| 2011 | Alejandro González Iñárritu | Goldenes Auge für das Lebenswerk |
| 2010 | - | - |
| 2009 | Michael Keaton | Goldenes Auge für das Lebenswerk |
Die Förderung und Vernetzung von Talenten ist ein fundamentales Ziel des Zurich Film Festival. Wichtiger Pfeiler dieses Bestrebens bildet die Zurich Master Class, welche 2006 gegründet wurde und sich an talentierte Filmemacher aus den Bereichen Regie, Produktion und Drehbuch richtet. Teilnehmer können sich für einen Platz in der Master Class bewerben – jedes Jahr werden rund 30 Teilnehmende ans Seminar eingeladen, u.a. Filmemacher welche im Wettbewerb des Zurich Film Festival vertreten sind.
Die einwöchige Zurich Master Class bietet den Talenten verschiedene Module an, wo fachspezifische Seminare von erfahrenen Speakern zu Themen angeboten werden, welche den noch am Anfang der Karriere stehenden Filmemachenden wichtige Impulse und Inspiration mitgegeben werden sollen. Weiterhin bietet die Zurich Master Class „one-on-one“ coachings sowie aktive Hilfe beim Netzwerken an.
Bisherige Referenten: u.a. Christine Vachon, Paul Haggis, Costa-Gavras, Milos Forman, Charles Ferguson, Terry Gilliam, Sylvester Stallone, Oliver Stone, Oliver Hirschbiegel, Erwin Wagenhofer, Ken Loach, Andreas Dresen, Jennifer Fox, Morgan Freeman, Jessica Hausner, Christian Frei uvm.
Die Konferenz findet jährlich im Rahmen des Zurich Film Festival im Hotel The Dolder Grand statt. Im Jahr 2012 wird das Film Finance Forum Zurich[3] am 22. September stattfinden.
Das Forum offeriert eine im deutschsprachigen Raum einzigartige Plattform, welche hochkarätige Vertreter aus den Bereichen Entertainment und Film mit Investoren und Vertretern aus der Finanzwelt zusammenbringt. Themen umfassen u.a.: Produktions- und Investment Strategien, Filmfinanzierung und Risikominimierung, Distribution sowie Europäische Ko-Produktionen.
Speakers 2011 umfassten u.a.: Brian Oliver (Cross Creek Pictures), John Lesher (Le Grisbi Productions), Roeg Sutherland (CAA), Martin Moskowicz (Constantin Film), Nigel Sinclair (Exclusive Media), Greg Shapiro (Kingsgate Films) uva.
Im Rahmen des 8. ZFF findet erstmals ein Internationaler Filmmusikwettbewerb[4] statt. Die Teilnehmer sind eingeladen, zum 6-minütigen Schweizer Animationsfilm EVERMORE von Philip Hofmänner eine Filmmusik für ein Sinfonieorchester zu komponieren.
Teilnahmeberechtigt sind Komponisten bis zu 35 Jahren aus aller Welt. Das Goldene Auge ist mit 10'000 Franken dotiert. Die Siegerkomposition wird am 27. September 2012 an einem Finalisten-Konzert in der Tonhalle Zürich[5] erkoren. Dabei gelangen die fünf besten Kompositionen zur Uraufführung, die von einer Jury aus den Einsendungen ausgewählt werden. Das Finalisten-Konzert wird vom Chefdirigenten David Zinman des Tonhalle-Orchesters Zürich geleitet.[5]