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Ein Zweiwegefahrzeug ist ein Fahrzeug, das sowohl auf der Straße als auch auf Gleisen fahren kann. Fahrzeuge dieser Art sind zumeist Baumaschinen, Wartungsfahrzeuge oder Fahrzeuge für den (Bahn-)Rangierdienst. Ein Zweiwegefahrzeug ist nicht mit einem Zweisystemfahrzeug bei Eisenbahnen zu verwechseln, die mit unterschiedlichen Antriebsarten (z.B. unterschiedliche elektrische Spannungen oder Stromarten) zurechtkommen. In gewisser Weise sind Amphibienfahrzeuge auch Zweiwegefahrzeuge, da sie sowohl an Land als auch auf dem Wasser fahren können.
Inhaltsverzeichnis |
Beim Fahren auf den Schienen gibt es prinzipiell zwei Möglichkeiten:
Zweiwege-Unimog im Rangierdienst (Schienenführungseinrichtung)
Zweiwegefahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Zams (Schienenfahreinrichtung)
Zweiwege-Rangierfahrzeug / Zugmodul UCA-TRAC B16
DMV zur Personenbeförderung von JR Hokkaido
1972 stellte Magirus-Deutz das erste Feuerwehrfahrzeug der Welt mit Zweiwege-Technik vor. Der so genannte „Rüstwagen-Schiene“ war in der Lage, auch in U-Bahn-Tunnels zu fahren. Zu den ersten Kunden gehörte die Feuerwehr Frankfurt. Heute sind bundesweit 14 „Hilfeleistungs-Löschfahrzeuge Schiene“ (HFS 16/24-S) der Firma Iveco im Einsatz, und zwar in Zella-Mehlis (TH), Cochem-Stadt (RP), Cochem-Land (RP), Beerfelden (HE), St. Georgen (BW), Hochspeyer (RP), Wilnsdorf (NW), Heidelberg (BW), Altenbeken (NW), Brilon (NW), Eutingen im Gäu (BW), Wildeck (HE), Isenbüttel (NI) und Hagen-Wehringhausen (NW).